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Gott macht keine halben Sachen!

Dominik Wandel fertig

 

Name: Dominik Wandel

Alter: 26

1. Was sind deine Begabungen und Stärken?

Ich habe eine schnelle Auffassungsgabe, bin in allem, was mit Körperbewegung zu tun hat, begabt und liebe darstellende Kunst. Auch dort habe ich ein gewisses Talent.

 

2. Was war dein Berufungswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Ich wollte Schauspieler werden. Naja, oder Prediger! Mein großer Bruder, den ich in vielen Dingen immer sehr bewundert habe, wollte, als er noch jung war, Prediger werden! Dann wurde er aber doch Schauspieler. Ich, der sein großes Vorbild hat Schauspieler werden sehen, wollte dann auch immer Schauspieler werden, werde nun aber, ironischer Weise, Prediger. So kann´s gehen! =)

 

3. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Mein Elternhaus war sehr gut zu mir! Meine Eltern waren sehr liebevoll und meine Mutter hat mich auch bewusst christlich geprägt, wofür ich heute sehr dankbar bin! Denn das hat es mir doch erheblich leichter gemacht, mein Leben in die Hände von Jesus zu legen und mein Vertrauen auf Gott zu setzen.

 

4. Wann und wie hast du dich bekehrt? Wie kam der Sinneswandel Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Gott habe ich mit 15 Jahren erlebt. Richtig bekehrt habe ich mich aber erst mit 21!

Für mich war Gott immer da! Aber Gott schien mir immer weit weg zu sein. Auf einer Wolke schwebend. Unerreichbar. Mit unüberwindbaren Ansprüchen! Als ich 15 Jahre alt war, tat Gott jedoch etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Er begegnete mir! So ging ich der Gewohnheit nach in einen Jugendgottesdienst und ließ für mich beten. Plötzlich spürte ich, wie sich eine dicke Wolke aus Frieden um mich lagerte! Sie war nicht sichtbar aber so real!

Aus dem Nichts spürte ich, wie meine Zentner schwerer Lasten von meinen Schultern abfielen und ich begann zu weinen, weil ich mich so geborgen, geliebt und angenommen fühlte.

Nach diesem unglaublich starken Erlebnis dauerte es aber weitere 6 Jahre, bis ich mich dazu entschied, nicht nur an Gott zu glauben, sondern auch mein Leben ganz praktisch nach seinem Willen auszurichten. Denn das bedeutete, meine eigenen Träume im Leben zurück zu stellen und auch Gut und Böse nicht mehr selbst zu beurteilen, sondern dem Einen zu glauben, der sagt, was Gut und Böse ist. Doch ich begriff, dass mir die gütigste Person der Welt auch das Beste für mein Leben geben wollte! Dafür aber musste er in meinem Leben regieren dürfen! Das ließ ich zu und es war die beste Entscheidung meines Lebens! Die tiefe Lebensfreude, die mit der Entscheidung in mein Leben einzog und der alles überwindende Frieden haben in mir sehr schnell den Wunsch geweckt, auch andere an diesem Geschenk des Himmels teilhaben zu lassen. Deswegen werde ich jetzt Pastor! 🙂

 

5. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervige Menschen oder sogar Arbeitslosigkeit?

Nein, da habe ich keine Sorgen. Sogar im Gegenteil! Je mehr ich in die Arbeit eines Pastors einsteige, desto mehr merke ich, wie sehr es mir entspricht. In allen Dingen!

Der Verzicht und der moralische Anspruch bereiten mir große Freude, denn ich entdecke Gott darin!

Die Menschen entsprechen meinem Charakter, denn ich liebe Menschen (auch nervige!). Und Arbeitslosigkeit? Das ist wirklich meine geringste Sorge….

 

6. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektiv das Reich Gottes bauen, wie als Pastor?

Definitiv! … Wenn du da jetzt nicht von mir sprichst. Ich wäre als Unternehmer nicht geeignet. Als Politiker? Naja… Aber grundsätzlich stimmt das! Das Reich Gottes besteht aus mehr als nur Pastoren und deren Schäfchen! Gott liebt Politik, Familie, Kunst und Medien. Er liebt alle Bereiche der Gesellschaft – vom Unternehmer bis zum Rockmusiker! … Ich werde Pastor. Und du? 😉

 

7. In der THS-Akademie bekommst du einen realen Einblick in den Alltag eines Pastors – wie sieht dieser aus? Was magst du besonders daran und was nicht?

Der Alltag eines Pastors ist unglaublich vielseitig. Ein Gemeindeleiter baut an der allgemeinen Struktur der Gemeinde, die seiner Vision dienlich ist.

Er ist nahe an Menschen dran, um sie zu finden und zu fördern, ist als geistliches Oberhaupt natürlich auch gut beraten, viel Zeit im Wort und im Gebet zu verbringen und hat neben all dem immer noch andere Dinge zu tun (Privatleben).

Alle Aufgabenbereiche unter einen Hut zu kriegen ist dabei wohl die größte Herausforderung.

Die Nähe zu Menschen und das Predigen mag ich besonders. Das Zeitmanagement finde ich doch sehr herausfordernd.

 

8. Was muss ein angehender Pastor unbedingt lernen?

Zeitmanagement! Definitiv Zeitmanagement! Vielleicht sind andere darin besser als ich, aber nichts desto trotz ein MUSS für jeden Pastor.

 

9. Viele Pastoren träumen vom großen Durchbruch und Gemeindewachstum und werden enttäuscht. Einige steigen aus. Woran liegt das deiner Meinung nach?

Das ist eine gute Frage. Ich kann sie gar nicht in der Fülle beantworten. Ich denke viele sind möglicherweise überfordert. Da läuft die Gemeinde vielleicht nicht mehr ganz so wie am Anfang und man verliert die Leidenschaft für die Gemeinde. Schwere Krisen können zusätzlich eine unglaublich schwere Last sein. Was denke ich helfen kann, ist eine gute Vorbereitung auf das, was möglicherweise als Pastor auf uns zukommen mag.

Deshalb ist es so wichtig, dass man bereits während des Studiums in einer Gemeinde mitarbeitet, mit solchen Konflikten in Berührung kommt und lernt, Lösungen zu finden.

Das schätze ich an meiner Ausbildung ganz besonders und es kann stark helfen, dran zu bleiben und nicht aufzugeben!

 

10 .Warum hast du dich entschieden, bei der THS-Akademie deine Ausbildung zu machen und nicht an einer anderen theologischen Hochschule?

Eine spannende Frage! Zumindest war sie das für mich, als ich mir die Frage stellte, welcher Schritt als nächstes dran ist. Überraschenderweise hat Gott äußerst imposant zu mir gesprochen, dass ich letztlich gar keine andere Wahl hatte, als zu kommen.

 

11. Was hast du bisher am meisten gelernt? Wo hast du dich durch die Ausbildung verändert?

Am meisten bereichert haben mich in der Tat die vielen verschiedenen Meinungen und Glaubensschwerpunkte meiner Mitstudierenden!

Sie alle haben einen festen Glauben und es tut gut, seinen eigenen Glauben an ihnen zu prüfen.

Dadurch kann ich täglich wachsen und auch inspirieren lassen. Das hat mein Blick für Gottes Wirken und auch meine Rolle dabei sehr erweitert.

 

12. Wenn du dir eine typische Woche in 10 Jahren vorstellst – du darfst ganz wild träumen – wie sähe sie aus?

In 10 Jahren gehe ich wohl in die Büroräume meiner Mega-Church und bereite alles vor, um das Tagesgeschäft einer Gemeinde zu bewerkstelligen. Ich liebe Jesus noch immer und diene Ihm feurig, wie am ersten Tag. Es gibt viel zu tun! Aber ich lasse es mir auch nicht nehmen, hin und wieder auf eines meiner vielen Familienfotos in meinem Büro zu schauen und besinnlich darüber nachzudenken. Ich liebe meine Familie sehr und bin sehr glücklich über das, was der Herr mir gegeben hat. Das fasziniert mich immer wieder! Diese merkwürdige Ambivalenz sein eigenes Leben komplett aufzugeben, um die guten Dinge vorzubereiten und zu tun, die Gott der Welt und jedem einzelnen geben möchte! Und gleichzeitig aber das Leben und die Schönheit, die er uns hier geschenkt hat, in allen Zügen zu genießen. Das funktioniert hervorragend mit einem Kaffee…. Oder zwei! Ich liebe Kaffee!

 

 

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