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Warum ich mich für eine Ausbildung an der THS-Akademie entschieden habe

Sandy-Beckert

Name: Sandy Beckert

Alter: 24

Familienstand: Ledig

Schulische Vorbildung: Berufs-gymnasiales Abitur mit Fachrichtung Medizin

 

1. Was sind deine Begabungen und Stärken?

Meine Begabungen liegen im kreativen Bereich, wie zum Beispiel im Lobpreis, Songwriting etc. Ebenfalls ist eine meiner größten Stärken Menschen in ihrem Leben, anhand von Mentoring und seelsorgerlichen Begleitung, weiterzubringen und sie zu der Entfaltung ihrer Berufung zu führen.

 

2. Was war dein Berufswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Ich wollte schon immer Menschen helfen. Seit der achten Klasse wollte ich Medizin studieren. Dies wandelte sich dann zu dem Wunsch, Psychologie zu studieren. Zuerst lag meine Leidenschaft darin, Menschen zu helfen. Heute ist diese Leidenschaft noch viel tiefer in mir verankert. Heute möchte ich Menschen nicht nur helfen, sondern ich möchte ihnen denjenigen vorstellen, der ihr Leben von Grund auf neu aufbauen und sie zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit, ihrer Talente und Berufung führen kann und will.

 

3. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Ich bin in einem vom christlichen Glauben fernen Elternhaus aufgewachsen, in dem einiges ziemlich schwierig war. Doch durch diese schwierige Zeit bin ich erst die Person geworden, die ich jetzt bin und Gott hat mir alles zum Besten dienen lassen.

 

4. Wann und wie hast du dich bekehrt? Wie kam der Sinneswandel, Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Ich habe mich am 27.Juli.2009 auf einer Jugendwoche der Zeltmission für ein Leben mit Gott entscheiden. Zu diesem Zeitpunkt war ich am Tiefpunkt meines Lebens angekommen und Gott hat mir an diesem Tag mein Leben gerettet. Er stellte mich vor die Entscheidung mich an diesem Tag noch für ihn zu entscheiden, da es ansonsten die letzte Chance hätte gewesen sein können. Ich hatte bereits mehrmals versucht, dem Leben ein Ende zu bereiten.

Nach dem Abitur kam dann die Frage, was ich denn nun tun werde und zu dieser Zeit wollte ich noch Psychologie studieren. Doch ich hatte mir zuerst noch vorgenommen, ein Jahr für und mit Gott zu machen, bevor ich studiere. Da kamen dann zwei Möglichkeiten in Frage: Zum einen ein Jahr bei der THS oder ein Jahr School of Worship in Bad Gandersheim. Nach langem Fragen, was denn Gottes Wille ist, habe ich mich erst mal bei der THS für ein Jahr angemeldet. Doch kurz vor Beginn hatte ich einen ganz starken Eindruck, dass ich mich doch für das ganze Studium anmelden solle. Dies tat ich dann auch im Vertrauen auf Gottes Versorgung im finanziellen Bereich. Zudem habe ich immer wieder Prophetien bekommen, die bestätigt haben, dass ich Theologie studieren soll. Zudem auch meine Berufungsprophetie, in der ich von Gott ein Bild bekommen habe, in dem ich eine Stadtkarte sah, die zuerst nur Grau und Weis war. Dann sah ich im Zentrum dieser Stadt ein Gebäude, von dem aus nach und nach Feuer die Straßen entlang lief (das Feuer steht hier für die Liebe Gottes und die brennende Leidenschaft, den Menschen in dieser Stadt die Liebe Gottes weiterzugeben). Diese Vision habe ich für die Gemeinde die ich gründen werde, oder in der ich dienen werde.

 

5. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervige Menschen oder sogar Arbeitslosigkeit?

Nein, diese Sorge habe ich keinesfalls. Ich weiß, auf was ich mich einlasse. Ich weiß, dass es nicht einfach wird. Aber ebenfalls weiß ich auch, dass es für mich nichts wichtigeres und zugleich erfüllenderes gibt, als so vielen Menschen wie möglich die Entscheidung zu ermöglichen, ein Leben mit Gott leben zu können. Ich möchte Menschen helfen, in ihre Berufung zu kommen und sie zu größerem freisetzten. Ich möchte Menschen freisetzen sie selbst zu sein und ihnen ihren Wert zusprechen. Ich möchte ihnen in Liebe dienen und ihnen ihren Wert und ihre Autorität in Gott zusprechen.

 

6. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektiv das Reich Gottes bauen wie als Pastor?

Klar kann man das! Gott beruft jeden Menschen in verschiedene Bereiche. Ich hoffe auch, dass sich möglichst viele Menschen in möglichst vielen Bereichen berufen sehen, denn das Reich Gottes sollte nicht nur in den Kirchen und Gemeinden stattfinden. Vielmehr in jedem Bereich des Lebens, der Wirtschaft, der Politik etc. Wir Christen sollen Licht in der GANZEN Welt sein. Doch ich für mich schaue, wo Gott mich hingestellt hat und bei mir liegt die Berufung im pastoralen Dienst. Ich möchte jeden dazu ermutigen, Gottes Wille in seinem Leben zu suchen und das zu tun, was Gott ihm aufs Herz legt.

 

7. In der THS-Akademie bekommst du einen realen Einblick in den Alltag eines Pastors – wie sieht dieser aus? Was magst du besonders daran und was nicht?

Durch die Praxisausbildung bekomme ich den Alltag eines Pastors sehr gut mit. Punkte, die eine zentrale Wichtigkeit im Alltag bilden, sind, dass man seinen Fokus immer auf Gott lenkt, Gott vollkommen vertraut. Zudem ist es wichtig, immer lernbereit und flexibel zu sein. Auch ist ein gutes Zeit- und Selbstmanagement von hoher Bedeutung!

Ich liebe es zu sehen, dass Gott Menschen verändert und Ruinen wieder aufbaut. Zudem macht es mir Spaß mit Gott kreativ Gemeinde zu bauen.

Zu Beginn des Studiums tat ich mich schwer damit, spontan und flexibel zu sein. Doch dies macht mir immer weniger aus.

 

8. Was muss ein angehender Pastor unbedingt lernen?

Ein angehender Pastor sollte lernen, immer lernbereit zu bleiben. Ebenfalls sollte man lernen, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Zudem sollte man immer korrigierbar bleiben und offen für neue Ansichten sein. Es ist auch wichtig, seine Glaubenssätze und -Ansichten zu prüfen (Warum glaube ich das so und woher kommen meine Glaubenssätze…). Ein weiterer, sehr wichtiger Bereich ist, dass man immer dran bleibt und von Gott seinen Charakter schleifen lässt. Denn ein gesunder Charakter ist, neben einem festen Glauben und einer Leidenschaft für Gottes Reich, einer der wichtigsten Aspekte .

 

9. Viele Pastoren träumen vom großen Durchbruch und Gemeindewachstum und werden enttäuscht. Einige steigen aus. Woran liegt das deiner Meinung nach?

Zum einen kann es an verdrehten Erwartungen von Gemeinde und Wachstum liegen. Zudem kann ein Ausstieg aus dem pastoralen Dienst aufgrund der Gewohnheit, es allen recht machen zu wollen, erfolgen.

 

10. Warum hast du dich entschieden, bei der THS-Akademie deine Ausbildung zu machen und nicht an einer anderen theologischen Hochschule?

Ich habe mich aufgrund der dualen Ausbildung für THS entschieden. Ich wollte gerne das, was ich lerne, auch gleich in der Praxis umsetzen können. Zudem hat Gott mir über verschiedenste Wege vermittelt, dass er mich an der THS-Akademie haben möchte.

 

11. Was hast du bisher am meistens gelernt? Wo hast du dich durch die Ausbildung verändert?

Ich habe in allen Facetten meines Lebens einiges gelernt. Mein Charakter wurde so sehr geschliffen wie noch nie zuvor. Zudem habe ich gelernt, dass man nie ausgelernt hat und immer Lernender sein sollte. Ebenfalls sollte man sich selbst nicht zu ernst nehmen. In Beziehung auf das pastorale Amt werde ich ständig dazu angehalten, flexibel und Lernende zu bleiben.

Mein Charakter hat sich um 180° verändert und ich wurde in vielen Dingen heil und ausgestattet für meinen Dienst.

 

12. Wenn du dir eine typische Woche in 10 Jahren vorstellst – du darfst ganz wild träumen – wie sähe sie aus?

Ich denke, dass ich in 10 Jahren Gemeinde gebaut haben werde und den Willen Gottes beständig in meinem Leben verfolgen werde. Vielleicht werde ich dann eine Familie gegründet haben. Mal sehen was passiert. Nur Gott weiß es 😉

 

Nun bist DU dran: Was ist DEINE Berufung von Gott?

 

 

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