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Gott macht keine halben Sachen

Tabitha-deutsch-korrektur

 

Name: Tabitha Buchwitz

Alter: 24

Schulische Vorbildung: Realschulabschluss, Ausbildung zur Erzieherin

 

1. Was sind deine Begabungen und Stärken?

Meine Begabung liegt im musikalischen Bereich. Vor allem im Gesang und Lieder schreiben. Gemeinsam mit meiner Familie liebe ich es, Musik/Lobpreis zu machen. Ich bin offen gegenüber Menschen und kann gut vor vielen Menschen sprechen. Ich habe ein großes Herz dafür, Menschen im Mentoring und auf ihrem Weg in ihre Berufung zu begleiten.

 

2. Was war dein Berufswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Ich wollte lange Schauspielerin werden, habe mich aber aufgrund meines damalig niedrigen Selbstbewusstseins und aus anderen Gründen dagegen entschieden. Dann war mir klar, dass ich irgendetwas mit Menschen machen will. Und weil ich schon immer ein Herz für Jugendliche und Kinder hatte, habe ich eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht.

 

3. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Ich bin in einem behüteten Elternhaus aufgewachsen. Meine Eltern haben mich schon immer christlich geprägt und mir die Vaterliebe Gottes nahegebracht. Sie selbst haben eine Gemeinde gegründet und leiten diese bis heute noch. Ihnen war es schon immer sehr wichtig, dass ich wusste, wie sehr ich von Gott geliebt bin. Ich liebe meine Eltern und wie viel sie für uns als Kinder gegeben haben. Sie sind wirklich Vorbilder für mich.

 

4. Wann und wie hast du dich bekehrt? Wie kam der Sinneswandel, Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Obwohl ich christlich aufgewachsen bin, hatte ich in meiner Schule eine eher herausfordernde Zeit. Im Alter von 13-14 Jahren habe ich mich bewusst dazu entschieden, den Menschen mehr zu glauben als meiner Familie oder auch Gott. Ich hatte mich bewusst gegen ein Leben mit Gott entschieden und bin immer mehr in ein Leben gerutscht, das geleitet war von meinem schlechten Selbstbild. Ich war ständig auf der Suche nach Anerkennung. Als ich 17 Jahre alt war, wollte ich eine Ausbildung zur Erzieherin starten und habe dann auch eine Bewerbung abgeschickt. Als ich mit meinen Eltern auf einer Konferenz war (zu der ich nur gegangen war aus Liebe zu meinen Eltern), wurde dort eine Schule vorgestellt, die dort neu startet. Der Mann (später mein Lehrer), der die Schule vorgestellt hatte, hielt mitten im Satz inne und sagte: „Ich glaube hier sitzt jemand im Raum und die Person weiß genau in diesem Moment, dass diese Schule nun dran ist.“

Ich habe mich sofort angesprochen gefühlt, mich aber innerlich total dagegen gewehrt!

Der Gedanke lies mich einfach nicht mehr los und ich versprach Gott daraufhin, („wenn es dich wirklich gibt dann…“) wenn ich meine Ausbildungsstelle nicht bekomme, dass ich dann diese Schule mache. Und tada, ich habe eine Absage für die Erzieherschule bekommen. Anfangs kam ich mir wirklich komisch vor, auf einer Bibelschule zu sein und nicht mal eine Beziehung mit Gott zu haben. Ich bin immer wieder über Wochenenden nach Hause gefahren und habe mich mit meinen Freunden getroffen, bin auf Partys gegangen usw. Doch nach ungefähr 3-4 Monaten hatte ich eine Begegnung mit Gott als Vater, der meine ganze Sicht verändert hat und ich wusste, dass ich niemals mehr Nein zu ihm sagen will! Das war der Moment an dem ich mich 100% für ein Leben mit Jesus entschieden habe und ich habe es bisher keine einzige Sekunde meines Lebens bereut und ich will nie mehr zurück!

Danach habe ich noch ein Jahr in England verbracht. Ich war auf einer Schule, die sich auf Charakter und Leiterschaft fokussiert. In diesem Jahr hat Gott mir gezeigt, IHN, mich selbst und die Gemeinde zu lieben.

Von da an wusste ich, mein Herz schlägt für Gemeinde!

 

5. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervige Menschen oder sogar Arbeitslosigkeit?

Da ich bereits viel vom Leben als Gemeindeleiter/Pastor von meinen Eltern mitbekommen habe, kann ich 100% sagen: Langweilig wird es sicher nicht!! Natürlich wird es nicht immer einfach und kann auch echt anstrengend werden, aber genauso bringt es eine Freude, die man nicht beschreiben kann. Menschen in eine Beziehung mit Gott zu führen, dabei zu sein, wenn innere Heilung geschieht, zu sehen wie Menschen immer mehr zu der Person werden, wie Gott sie wirklich sieht, zu sehen, dass sich das Königreich Gottes immer mehr ausbreitet…

Ich glaube die Frage liegt darin, worauf ich meinen Fokus lege. Legst du deinen Fokus auf die Herausforderungen? Ja, natürlich… dann wird jeder Job, den du ausübst, nur Kräfte rauben.

 

6. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektiv das Reich Gottes bauen wie als Pastor?

Halleluja dazu!!! Es braucht Menschen in allen Bereichen. Ich bin sehr davon überzeugt, dass es mehr Menschen in Unternehmen und in der Politik braucht, die eine lebendige Beziehung mit Gott leben und seine Werte in diese Welt bringen.

Lebe genau darin, wo du dich von Gott berufen fühlst! Ob er dich in der Arbeitswelt will, in der Politik oder im vollzeitlichen Dienst, ist in erster Linie egal, solange du in seinem Plan läufst.

 

7. In der THS-Akademie bekommst du einen realen Einblick in den Alltag eines Pastors – wie sieht dieser aus? Was magst du besonders daran und was nicht?

Was ich an der THS liebe, ist eben genau dieser reale Einblick in den Alltag eines Pastors! Man lernt so viel von Menschen, die bereits Jahre an Erfahrung haben. Wie man mit Erfolg und Herausforderungen umgeht, wie man mit seiner Zeit umgeht, wie man Menschen mit Liebe begegnet usw.

Man lernt die schönen, aber auch die herausfordernden Seiten kennen, was ich als sehr wertvoll empfinde.

 

8. Was muss ein angehender Pastor unbedingt lernen?

Wow…das ist gar nicht so einfach runter zu brechen. Es gibt sicher noch mehr, aber was ich als besonders wichtig empfinde, ist: Ich kann Menschen nicht verändern! Gott allein kann das! Ich bin ein Vorbild für die Menschen, aber bin nicht für ihr Leben verantwortlich.

Ich kann mein Bestes in der Gemeinde geben, aber Gott macht den Rest.

Ich glaube, wenn man das verstanden hat, nimmt man sich eine große Last von den Schultern.

 

9. Viele Pastoren träumen vom großen Durchbruch und Gemeindewachstum und werden enttäuscht. Einige steigen aus. Woran liegt das deiner Meinung nach?

Ich finde es schwierig, über dieses Thema zu urteilen. Ich denke, es hat bestimmt mehrere und individuelle Gründe, warum dies so ist. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass wir nicht auf Zahlen und Nummern bauen, sondern dass wir uns auf das fokussieren, was Gott uns aufgetragen hat. Dass wir immer Gott fragen „Okay, was ist der nächste Schritt?“ und nicht versuchen, selbst etwas zu produzieren, zu dem wir gar nicht in der Lage sind. Wir können und sollen uns sogar voll und ganz investieren, aber uns auch bewusst sein, dass Gott seine Gemeinde baut. Manche Dinge kann nur er tun.

Ich denke, ein großer Schlüssel ist, für das dankbar zu sein, was Gott für mich individuell hat und mich nicht mit großen Mega-Gemeinden zu vergleichen.

Am Ende sieht Gott unser Herz und ob wir seinem Plan gefolgt sind. Viele Menschen haben Gott gedient und niemand hat es gesehen. Aber durch ihr Gebet und durch ihre Treue haben sie einen Boden für die nächste Generation gebaut, die nun darauf aufbauen dürfen. Was für eine Ehre – ich liebe solche Menschen und ich will von ihrer Einstellung lernen.

 

10. Warum hast du dich entschieden, bei der THS-Akademie deine Ausbildung zu machen und nicht an einer anderen theologischen Hochschule?

Mir war es wichtig, dass ich ein praktisches Theologiestudium mache, da ich ein sehr praktischer Mensch bin. Daher habe ich mich bewusst nach solch einem Studium umgesehen und da hat THS mich einfach sehr angesprochen. Es gibt viele andere super Schulen, die diesen Bereich auch abdecken. Aber ich hatte den Eindruck, dass auch Gott mich in Nürnberg an der THS haben will und ich sehe da auch seinen Segen drauf.

 

11. Was hast du bisher am meistens gelernt? Wo hast du dich durch die Ausbildung verändert?

Naja, ich bin noch nicht so lange bei THS, daher kann ich noch nicht sehr viel sagen. Aber was ich sagen kann, ist, dass ich Zeitmanagement lerne. Ich werde immer sicherer mit meinen Predigten und ich verstehe immer mehr, wie wichtig die Aufgabe der Gemeinde wirklich ist. Ich freue mich schon auf die nächste Zeit 😊

 

12. Wenn du dir eine typische Woche in 10 Jahren vorstellst – du darfst ganz wild träumen – wie sähe sie aus?

Ich werde in Deutschland dem Reich Gottes dienen und auch aus der lokalen Gemeinde hinaus andere Gemeinden unterstützen. Wahrscheinlich werde ich eine Familie haben und mit meinem Mann gemeinsam Gottes Willen für unser Leben folgen. Aber hey, ich lass mich überraschen 🙂

 

Und nun bist du dran: Was ist DEINE Berufung von Gott?

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