Bist du bereit?Jetzt herausfinden!

THS Blog

Mein persönlicher Durchbruch mit Gott

Tom-deutsch

Name: Tom Elia Erlenwein

Alter: 21

Familienstand: ledig

Schulische Vorbildung: Abitur

 

1. Was sind deine Begabungen und Stärken?

Ich gehe gerne in die Tiefe und unterstütze Menschen dabei, ihr volles Potential zu entwickeln. Ich bin ein extremer Mensch und wenn ich etwas mache, investiere ich mich mit aller Kraft und vollem Einsatz rein. Entweder ganz oder gar nicht. Ich bin immer bereit, aus Fehlern zu lernen. Ich bin ein emotionaler Mensch, der seine Gefühle nicht verheimlicht und bei dem man weiß, woran man ist. Ich weiß wann es nur noch einen möglichen Weg gibt und gehe den dann auch mit allen Konsequenzen. Ich kann mich schnell entscheiden.

 

2. Was war dein Berufswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Ich war mir da noch nicht sicher. Nach dem Abi hatte ich keine Ahnung, was gut zu mir passen würde. Als Kind wollte ich Polizist werden. Meine Leidenschaft war damals immer, dass was als Nächstes in Aussicht war. Australien, verschiedene kleine Projekte mit Freunden. Action war auf jeden Fall immer dabei.

 

3. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Ich bin das 3. Kind und der Jüngste, habe noch einen Bruder und eine Schwester. Meine Eltern sind Christen und haben mich auch mit diesen Werten erzogen. Mir fällt die Beantwortung dieser Frage schwer, weil so vieles, wer man ist, von den Eltern geprägt ist. Ich wusste immer, dass meine Eltern mich lieben. Das ist entscheidend.

 

4. Wann und wie hast du dich bekehrt? Wie kam der Sinneswandel, Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Ich bin zwar christlich aufgewachsen habe aber nicht immer mit Gott gelebt. Mit 13,14 wollte ich einfach das machen, was ich wollte und da stand mir der Glaube im Weg. Ich fing dann an, in einem Restaurant in unserem Dorf zu arbeiten, um nicht mehr sonntags in die Gemeinde gehen zu müssen. Mit Freunden haben wir dann angefangen zu trinken und dann haben wir später auch regelmäßig Drogen genommen. Kurz vor und dann nach dem Abi ist das sehr ausgeartet und mir ging es dann auch nur noch um die Drogen. Mit anderen Freunden flog ich nach Australien zum Work and Travel. Dort wurde dann durch den Konsum eine psychische Störung ausgelöst, die mich dort in die Psychiatrie gebracht hat. Ich wurde dann von meiner Reisekrankenversicherung nach Hause geflogen und kam auch hier in Deutschland für einen Monat in die Psychiatrie. Ich hatte in der Zeit in Australien und auch davor mehrere lebensbedrohliche Situationen überlebt und mich trotz teilweise sehr starken Depressionen nicht umgebracht. Als ich in der Psychiatrie war, besuchte mich mein Bruder und gab mir eine Bibel und einen Brief in dem er beschrieb, was Gott in seinem Leben getan hatte. Als ich das gelesen hatte, fing ich an in der Bibel zu lesen und gab dann Jesus mein Leben.

Ich erkannte, dass er mich am Leben gelassen hatte obwohl ich eigentlich schon hätte tot sein müssen.

Mit ihm zusammen konnte ich das Geschehene angehen und Dinge in Ordnung bringen. Es folgte eine Zeit, in der er mich immer mehr auf das vorbereitete, was ich jetzt angefangen habe. Zwischenzeitlich arbeitete ich in einem Baumarkt und als ich dort die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann anfing und merkte, dass das nichts für mich ist, traf ich einen selbstständigen Berufsberater in einer Kleingruppe meiner Gemeinde. Über die Ermittlung meine Werte zeigte sich, dass der pastorale Dienst gut zu mir passt. Zeitgleich dazu fand meine Mutter über einen Online-Vortrag von Inga Haase die THS. Für mich war da deutlich Gottes Führung drin und so hab ich mich angemeldet.

 

5. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervige Menschen oder sogar Arbeitslosigkeit?

Also anstrengend ist das Leben als Pastor auf jeden Fall, da muss man nicht drum herum reden. Langweilig wird es aber in den allerwenigsten Fällen sein. Wenn man mit Menschen zusammen arbeitet kommt immer wieder was Neues und als Leiter einer Gemeinde kann man die Projekte die die Gemeinde macht mitbestimmen. Für mich gibt es kaum etwas spannenderes als ein Projekt aus Garnichts zu entwickeln. Die anderen Dinge, wie die Arbeitslosigkeit und der Verzicht liegen, nicht in meiner Hand.

Ich bin der Meinung, dass Gott das gibt, was wir brauchen und ich bin mir sicher, dass er, wenn er mich hier ausbildet, auch einen Platz für mich hat, an dem ich das einsetzen kann.

Von daher mache ich mir keinen Stress.

 

6. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektiv das Reich Gottes bauen wie als Pastor?

Ich kann das nicht, obwohl mich Politik schon immer interessiert hat und auch der unternehmerische Part einen gewissen Reiz hat.

Ich kann es aber aus einem ganz bestimmten Grund nicht: Gott hat mich nicht dahin berufen!

Wenn er mich nach der Ausbildung oder irgendwann später dahin führt dann kann ich das auch machen. So oder so kommt es aber auf seine Kraft an und nicht auf meine.

 

7. In der THS-Akademie bekommst du einen realen Einblick in den Alltag eines Pastors – wie sieht dieser aus? Was magst du besonders daran und was nicht?

Der Tag eines Pastors ist sehr abwechslungsreich! Office, Jugend, soziale Projekte und vieles mehr. Mir gefällt das sehr, weil sich immer wieder Zeiten des alleine Arbeitens und Zeiten, in denen man mit Menschen zusammenarbeitet, abwechseln. Auch von der Tagesstruktur ist der Tag eines Pastors immer wieder unterschiedlich. Mal nur 3 Stunden zu einer Dienstbesprechung erscheinen, dann wieder von 9 Uhr – 21 Uhr (natürlich mit Pausen) vor Ort sein und alles Mögliche erledigen. Es ist teilweise schwierig, an einer Sache dran zu bleiben und am Ende des Tages offene Aufgaben so stehen zu lassen. Oftmals hat man auch nichts Handfestes, wie z.B. ein geputztes Bad, bei dem man die Auswirkungen von dem was man gemacht hat, gleich sieht.

Trotzdem ist der Job genial, weil die Sachen, die wir weitergeben, Leben verändern können.

 

8. Was muss ein angehender Pastor unbedingt lernen?

Ganz wichtig ist: Richtige Prioritäten zu setzen. Ohne das kann man sehr schnell in Überlastungssituationen kommen. „Nein“ sagen zu können ist eine Kernkompetenz eines guten Pastors/Leiters. Außerdem muss man lernen, dass nicht alle Leute so sind wie man selbst und dass das gut so ist! Jeder muss er selbst bleiben können und man sollte verständnissvoll sein, um ihnen trotzdem noch am richtigen Punkt einen Anstoß geben, damit sie auch weiterkommen. Das ist ein Drahtseilakt und man muss seinen eigenen Stil finden. Aber es lohnt sich, da man dann die Leute mit ihren Stärken an den richtigen Platz stellen kann.

 

9. Viele Pastoren träumen vom großen Durchbruch und Gemeindewachstum und werden enttäuscht. Einige steigen aus. Woran liegt das deiner Meinung nach?

Ein Grund dafür ist meines Erachtens der Unterschied zwischen den Einstellungen der Gemeindemitglieder und den eigenen Vorstellungen. Man kann eine super Evangelisationsveranstaltung machen bei der sich viele Menschen bekehren, doch wenn die Gemeinde nicht für neue Leute bereit ist und die Mehrzahl der Mitglieder lieber im bekannten Kreis bleiben möchte, werden die Neubekehrten es schwer haben und vermutlich nicht in der Gemeinde blieben.

Um so etwas zu vermeiden, ist es wichtig, eine Vision zu haben und diese auch zu leben.

Wenn man als Gemeinde einen bestimmten Bereich priorisiert und das auch so rüberbringt, dass alle in der Gemeinde das wissen, dann können viele Konflikte vermieden werden! Hier muss man auch bereit sein, Kompromisse einzugehen und darauf zu hören, was den Leuten in der Gemeinde wichtig ist.

Außerdem finde ich, dass Erfolg nicht an der Zahl der Gemeindemitglieder festgemacht werden sollte, sondern wie nah man an der Vision der Gemeinde dran ist und was Gott zu dem sagt,. was man tut.

Dann wird Wachstum nicht ausbleiben und man wird auch die Leute ansprechen, die die Gemeindearbeit mittragen.

 

10. Warum hast du dich entschieden, bei der THS-Akademie deine Ausbildung zu machen und nicht an einer anderen theologischen Hochschule?

Für mich hat da vor allem der praktische Teil den Ausschlag gegeben. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, erst zu studieren und dann in 3 Jahren, oder sogar noch später, mit dem Arbeiten anzufangen. Ich lerne am besten in der Praxis! Gott hat das alles so gelenkt, dass ich mir sicher war, dass die THS Akademie mein Platz ist. Das hat sich auch bestätigt und war eine tolle Erfahrung

 

11. Was hast du bisher am meistens gelernt? Wo hast du dich durch die Ausbildung verändert?

Das lässt sich nur schwer zusammenfassen. Eigentlich ist da in allen Bereichen meines Lebens Veränderung.

Wenn man bei der THS ist, konfrontiert Gott einen mit den Punkten, die noch nicht passen und die er noch heilen will.

Das passiert neben den Vorlesungen und der Arbeit als Prozess. Dabei lernt man sehr viel über sich selbst, aber man lernt auch genauso viel in den Vorlesungen und in der Arbeit. Es ist ein komplettes Paket.

 

12. Wenn du dir eine typische Woche in 10 Jahren vorstellst – du darfst ganz wild träumen – wie sähe sie aus?

Ich reise zusammen mit meiner Frau und anderen Leuten aus unserem Team nach Osteuropa (oder woanders hin) um unser Hilfsprojekt vor Ort zu unterstützen. Danach gehen wir zusammen mit den von uns mitgegründeten und betreuten Gemeinden auf die Straße und predigen das Evangelium. Wenn wir schon Kinder haben, kommen die mit und erleben, wie krass es auf der Welt sein kann, aber auch wie Gott neue Hoffnung schenkt und übernatürlich wirkt. In einem unserer Büros irgendwo in Europa entwickeln wir neue Projekte und geben den Leuten so eine Möglichkeit zu arbeiten. In all unserem Tun steht Gott an erster Stelle und leitet uns, wohin wir sollen. Je nachdem was gerade dran ist, geht es mehr um Gemeindearbeit oder Projekte oder Konferenzen oder politisches Engagement. Es ist vielseitig und selten ruhig, aber es ist das was Gott möchte und deswegen ist es das Beste. (Änderungen an diesen Plänen können kurzfristig auftreten und Spontanität und der Wille zur Veränderung ist immer eine Grundvoraussetzung)

 

Und nun bist du dran:

 

Was ist DEINE Berufung von Gott?

 

 

Share on FacebookEmail to someoneTweet about this on Twitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kontakt

Ruf uns an!

06721-2019381
THS Büro

E-Mail

Info@ths-akademie.de
Oder verwende das unten stehende Formular

captcha


* Pflichtfeld