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In die Rolle eines Leiters wachsen

Name: Jan Luca Fürschbach
Alter: 20 Jahre
Schulische Vorbildung: Abitur

1. Was sind deine Begabungen und Stärken?

Ich sehe meine Stärken in der Lehre und Predigt. Außerdem bin ich ein sehr visionärer Denker. Ich bin technisch begabt und gut im Umgang mit Informationen.

2. Was war dein Berufswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Ich wollte Bauingenieurwesen studieren, weil es mich begeistert hat, Projekte zu begleiten und Konstruktionen zu berechnen die später dann sogar sichtbar werden.

3. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Ich bin zur Selbständigkeit erzogen worden, außerdem legte meine Mutter viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung. Ich hab also schon früh gelernt, für mich zu sorgen.

4. Wann und wie hast du dich bekehrt? Wie kam der Sinneswandel, Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Es begab sich zu der Zeit, als Angela Merkel Kanzlerin von Deutschland war, dass ein kleiner Junge mit ca. 11 Jahren seine Sünden bekannt hat und den gnädigen Gott um Vergebung gebeten hat, weil ihm gesagt wurde, dass wenn er das nicht tue, er in die Hölle kommen würde und auf ewig leiden müsse.
Naja, das klingt vielleicht etwas schräg, aber so ist es gewesen.

Ich habe aber irgendwie einfach weiter gemacht und erst mit 17 Jahren, als ich die Jugendgruppe der Gemeinde besuchte, sollte sich mein Leben verändern.
Ich begann regelmäßig in die Jugend zu gehen und irgendwie hat sich mein Herz in der Zeit verändert.
Als ich in einem Jugendgottesdienst war, waren dort Missionare aus Afrika. Ich fand sie so cool, dass ich dachte, „Ich will auch nach Afrika!“.
Also dachte ich, ich wird nach meinem Abitur nach Afrika gehen. Aber es ist so nicht gekommen. Durch einige Umstände bin ich durch einen Freund auf „JMEM“ gekommen. Ich habe dann eine Jüngerschaftsschule in Freiburg gemacht.
Während dieser Zeit habe ich die Vision und die Berufung empfangen, Pastor zu werden.

5. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervige Menschen oder sogar Arbeitslosigkeit?

Ich kann mir schwer vorstellen, dass ein Leben, in dem man erlebt, wie Gott Wunder tut, Menschen heilt, und ihr Leben verändert, langweilig sein soll. Außerdem wärt nur was man für Christus tut für die Ewigkeit. Also gibt es nicht was so sehr erfüllt wie für Jesus zu arbeiten.

6. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektiv das Reich Gottes bauen wie als Pastor?

Ich kann auch versuchen als Metzger Brötchen zu backen. Aber es wird nicht sehr gut funktionieren. Ein Metzger macht die Wurst, womit die Brötchen erst wirklich genießbar werden. Genauso wie der Bauer das Getreide und das Vieh produziert.
Alles für sich allein ist nicht wirklich nützlich.
Erst die Kombination macht etwas Gutes daraus.
Genauso, kommt es darauf an, welche Berufung ich habe.

Denn erst wenn ich meine Berufung lebe, kann ich meine Talente und Leidenschaften am effizientesten einsetzen.

Ob ich jetzt meine Berufung im Vollzeitlichen Dienst, in der Politik, oder in der Wirtschaft sehe, macht dann keinen großen Unterschied mehr. Hauptsache man folgt seiner Berufung und dem Auftrag, Menschen zu Jüngern zu machen.

7. In der THS-Akademie bekommst du einen realen Einblick in den Alltag eines Pastors – wie sieht dieser aus? Was magst du besonders daran und was nicht?

Wenn ich als Pastor gute Arbeit machen will, muss ich genauso hart arbeiten wie in anderen Berufen auch. Vielleicht sogar härter.
Ich muss meinen Alltag gut strukturieren und diszipliniert arbeiten. So wenig Zeit wie möglich verschwenden.
Das mag ich, genauso wie ich es nicht mag. Denn es erfordert einen schwierigen Lernprozess, diese Disziplin umzusetzen. Aber wenn man es schafft, kann man sehr viel erreichen.
Außerdem gibt es da ja noch die Menschenleben, die man anvertraut bekommt und sehen darf, wie Gott ihr Leben durch uns verändert.

8. Was muss ein angehender Pastor unbedingt lernen?

Die Abhängigkeit von Gott allein. Ich darf meinen Erfolg nicht von der Meinung anderer Menschen abhängig machen.
Demut, ein Pastor sollte wissen, wer er ist und auch so leben. Er sollte nach außen niemals den Anschein erwecken lassen, er sei irgendwie besser als andere.

Denn ich glaube, wenn Menschen sehen, dass der Pastor genauso ein Mensch mit Problemen und Schwächen ist wie sie, sind sie eher bereit ihm zu folgen.

9. Viele Pastoren träumen vom großen Durchbruch und Gemeindewachstum und werden enttäuscht. Einige steigen aus. Woran liegt das deiner Meinung nach?

Wenn Pastoren ihren Erfolg von Zahlen abhängig machen, ist es schon verkehrt.

Ich glaube Erfolg liegt einzig und allein darin, ob ich Gottes Willen für mein Leben tue.

Wenn Gott zufrieden mit mir ist und ich mein Erfolg allein daran hänge, dann ist es egal wie groß meine Gemeinde ist, ich werde immer weitermachen können.

10. Warum hast du dich entschieden, bei der THS-Akademie deine Ausbildung zu machen und nicht an einer anderen theologischen Hochschule?

Andere Hochschulen die ich kenne, sind mir zu theoretisch. Als Pastor brauche ich eine gute Mischung aus Praxiserfahrung und Theologie.
Die THS hat meiner Meinung nach die richtige Mischung.

11. Was hast du bisher am meistens gelernt? Wo hast du dich durch die Ausbildung verändert?

Ich glaube die Ausbildung führt einen mehr in die Position eines Leiters. Denn das ist es, was wir werden wollen. Wir wollen Leiter im Leib Christi sein.
Und die THS-Ausbildung zeigt uns, in den ganzen 3 Jahren, was es bedeutet, ein Leiter in der Gemeinde Gottes zu sein. Alle Vorteile und Nachteile. Die Verantwortung, Voraussetzungen und harte Arbeit, die es mit sich bringt.

Aber auch die Frucht die daraus entsteht. Durch die aktive Gemeindearbeit sieht man Menschenleben verändert, Charakter geformt und Kaputtes geheilt.

12. Wenn du dir eine typische Woche in 10 Jahren vorstellst – du darfst ganz wild träumen – wie sähe sie aus?

Ich würde viel telefonieren. Mit anderen geistlichen Leitern aus allen Konfessionen, in meiner Stadt und dem ganzen Land, Pläne schmieden, wie wir die Gemeinde Gottes weiterbringen und in Einheit führen können.
Ich würde Predigten und Teachings für meine Mitarbeiter vorbereiten.
Ich würde Events planen und viel Zeit mit Gott verbringen.

 

 

Und nun bist du dran:

Was ist DEINE Berufung von Gott?

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