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Die Berufung zum Beruf machen

Name: Mirjam Bickel

Alter: 24

Schulische Vorbildung: Abitur

 

1. Was sind deine Begabungen und Stärken?

Ich bin ein extrem beziehungsorientierter Typ und liebe es, von Menschen umgeben zu sein, weswegen es mir auch wichtig ist, auf sie einzugehen und mich in deren Herzen so gut es geht hinein zu versetzen. Empathie fällt mir also nicht schwer und ich würde mich selber als einen guten Zuhörer beschreiben. Außerdem mag ich es gerne zu schreiben und mich durch Worte schön auszudrücken.

2. Was war dein Berufswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Ich hatte noch keinen Berufswunsch vor meiner Bekehrung. Aber bevor ich den Traum hatte, in den vollzeitlichen Dienst zu gehen, wollte ich immer entweder in die Journalismus-Richtung gehen oder Eventmanagement studieren.

3. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Ich komme aus einem behüteten, christlichen Elternhaus und durfte schon von früher Kindheit an lernen und ganz praktisch durch meinen Papa erfahren, was die Vaterliebe Gottes bedeutet. Meine Eltern haben meinen Weg mit Gott entscheidend geprägt und ich würde ohne sie nicht dort sein, wo ich jetzt stehe. Sie haben mich immer ermutigt und standen hinter mir, auch und gerade in der Entscheidung zum vollzeitlichen Dienst.

4. Wann und wie hast du dich bekehrt? Wie kam der Sinneswandel, Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Ich bin in den christlichen Glauben hinein geboren. Nach einer Reise in Teenagerjahren auf der erfolglosen Suche nach Identität und Wert, die ich versucht habe in anderen Dingen zu finden,

habe ich schließlich meine Identität auf eine ganz neue und tiefe Weise in Jesus finden dürfen und mich dann schließlich mit 17 Jahren bewusst für eine Beziehung mit Jesus entschieden.

5. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervige Menschen oder sogar Arbeitslosigkeit?

Sicherlich können diese Dinge auftreten und mir ist bewusst, dass ich womöglich beispielsweise nicht das höchste Einkommen haben werde. Aber ich bin fest entschlossen dazu, mein Leben nicht nur mit, sondern auch und vor allem für Jesus leben zu wollen. Und dieses Leben ist für mich mehr wert als all das.

Ich erachte es als ein riesen Privileg, seine Berufung zum Beruf machen zu dürfen und ich würde es gegen nichts in der Welt eintauschen wollen.

6. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektiv das Reich Gottes bauen wie als Pastor?

Sicherlich kann man in diesen Bereichen auch Reich Gottes bauen, aber ich finde es einfach so unglaublich spannend und wertvoll, mein ganzes Leben nach Jesus auszurichten und so nah an den Menschen dran sein zu können, neue Leiter hervor zu bringen und Anderen dabei zu helfen, ihre Bestimmung und das, wozu sie geschaffen sind heraus zu finden und schließlich voll zur Entfaltung zu bringen.

Und dafür gibt es meiner Meinung nach keinen besseren Beruf als den des Pastors, weil man direkt an den Menschen dran ist.

7. In der THS-Akademie bekommst du einen realen Einblick in den Alltag eines Pastors – wie sieht dieser aus? Was magst du besonders daran und was nicht?

In der kurzen Zeit, die ich an der THS Akademie bin, habe ich eigentlich bisher nur Dinge kennengelernt, die mir im Alltag eines Pastors gut gefallen. Ich mag besonders, dass man als Pastor ständig von Menschen umgeben ist und die Möglichkeit hat, sich direkt und aktiv in diese zu investieren, sie in ihren Stärken zu fördern, in ihren Schwächen herauszufordern und sie dabei auf ein nächstes Level zu bringen – sowohl in ihrem persönlichen als auch geistlichen Wachstum.

8. Was muss ein angehender Pastor unbedingt lernen?

An erster Stelle in seinem Leben Gott stehen zu haben, sein Leben in voller Hingabe und in jedem Bereich für ihn zu leben und nach ihm und seinem Willen auszurichten. Andere vor sich selbst zu stellen und andere als wichtiger als sich selbst zu erachten. Alles zu geben für Gott und für Menschen. Und dabei durch eine gesunde Beziehung zu Jesus zu wissen, wer man ist.

9. Viele Pastoren träumen vom großen Durchbruch und Gemeindewachstum und werden enttäuscht. Einige steigen aus. Woran liegt das deiner Meinung nach?

Es wird sicherlich in diesem Bereich oft mal hart werden, aber ich finde es so wichtig, stets sein Ziel vor Augen zu haben und dabei Gott bedingungslos, voller Vertrauen und vor allem auch Geduld zu vertrauen!

Dass er das, was er angefangen hat, auch zu Ende bringen wird. Wenn es Gottes Wille ist, dann ist es auch seine Verantwortung, seinen Plan in die Realität zu bringen.

Und meine Verantwortung als Pastors ist, ihm dabei ohne Kompromisse zu vertrauen, mein Bestes zu geben, um sein Reich zu bauen und dann geduldig zu sein.

10. Warum hast du dich entschieden, bei der THS-Akademie deine Ausbildung zu machen und nicht an einer anderen theologischen Hochschule?

Nachdem ich schon seit mehreren Jahren den Traum in meinem Herzen hatte Theologie zu studieren, habe ich immer wieder nach passenden Bibelschulen gesucht, aber keine davon hat sich für mich richtig angefühlt. Als ich dann durch Zufall auf die THS gestoßen bin, habe ich gemerkt, dass das genau das ist, wonach ich eigentlich immer gesucht habe, aber nie wusste, dass es tatsächlich existiert.

Das Prinzip der theoretischen, theologischen Ausbildung und der damit verknüpften praktischen Arbeit in einer Gemeinde. finde ich ein geniales Konzept, um das Gelernte auch gleich praktisch anzuwenden und somit ganzheitlich zu verstehen.

11. Was hast du bisher am meisten gelernt? Wo hast du dich durch die Ausbildung verändert?

Ich durfte bereits in meinem ersten Trimester an der THS lernen und auf neue Art und Weise verstehen, was es bedeutet ganzheitlich im Dienst für Gott zu stehen und wie er facettenreich, spannend und abenteuerlich es ist, all in für Jesus zu gehen.

12. Wenn du dir eine typische Woche in 10 Jahren vorstellst – du darfst ganz wild träumen – wie sähe sie aus?

Ich würde gemeinsam mit meinem Mann Gemeinde bauen oder vollzeitlich in einer / unserer Gemeinde dienen. Uns gemeinsam in Menschen investieren und Vollgas für das Reich Gottes geben, in dem wir unser Bestes für ihn geben. Vermutlich würden wir in 10 Jahren Kinder und ein Haus haben und hoffentlich viele Menschen zu Gott und in echte Nachfolge geführt haben.

 

Was ist DEINE Berufung von Gott?

Ich fühle mich dazu berufen, Menschen, durch die Talente und Stärken, die Gott mir gegeben hat, zu Jesus zu führen. Indem ich meine persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen mit ihnen teile, möchte ich Identität und Werte vermitteln und sie verstehen lassen, was Jesus für sie am Kreuz getan hat. Ein so tiefes Verständnis, dass daraus eine Art Kettenreaktion entsteht und sie, nachdem sie ausgerüstet wurden, nicht anders können, als diese Liebe, die sie nun persönlich erlebt und für sich angenommen haben, weiterzugeben und auf diese Weise wiederrum Wert, Identität und Gottes bedingungslose Liebe Anderen vermitteln und somit eine Bewegung entsteht, die unaufhaltsam ist.

Ich träume davon, auch meine Liebe für Journalismus und Schreiben in meinen Dienst mit einfließen zu lassen. Durch einen Blog oder vielleicht sogar ein Magazin mit dieser Botschaft in eine Welt hinein zu gehen, die bereits von diesen Dingen geprägt ist – durch ein ansprechendes Design, eine klare Struktur und einen auf den Punkt gebrachten Inhalt voller Liebe und Wahrheit, Identität und Ermutigung in die Herzen der Leser hineinzusprechen und somit in einer medialen Welt, die stetig kommuniziert, dass man nicht genug ist, ihr Leben maßgeblich zu verändern!

 

Und nun bist du dran:

Was ist DEINE Berufung von Gott?

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