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Ohne THS wäre ich heute nicht in Kenia

Name: Marco Fries

Alter: 34

THS abgeschlossen im Jahr: 2012 (Schule) 2014 (Studium)

Tätigkeiten seitdem: Sozialarbeiter (bis 2017) danach Aufbau einer Jünger- und Leiterschaftsschule in Kenia

 

1. Was waren deine größten Herausforderungen während THS?

Fachlich: Leiter über Leiter zu werden.

Persönlich: Manchmal war es schwierig, das zu tun, was Gott wollte. Vor allem, als Gott wollte, dass ich nach Afrika gehe, ich aber nicht wollte. Da habe ich gegen Gott gekämpft und nicht mit ihm. Das war eine echt herausfordernde, aber sehr lehrreiche Zeit.

2. In welchen Bereichen hast du bei THS am meisten gelernt?

Fachlich: Predigen

Persönlich: Umgang mit Krisen

Das sind tatsächlich die Tools, die ich täglich brauche und am meisten mit umgehen muss. Unser Weg nach Afrika war unglaublich lang und sehr beschwerlich. Immer wieder haben wir befürchtet, unser Vorhaben nicht umsetzen zu können. Aber THS bereitet einen auch auf solche Situationen vor.

Krisen können natürlich sehr vielseitig und unterschiedliche aussehen, aber es geht um die Herzenshaltung und darum, immer wieder aufzustehen. Das wird während der Ausbildung sehr intensiv trainiert.

 

3. Wie sah deine Arbeitswoche in der Gemeinde konkret aus?

Als ich die Ausbildung machte, war das Studium noch ein Fernstudium, für dessen Studienzeiten man immer hart kämpfen musste, weil es so viel Gemeindearbeit gab, dass ich manchmal kaum zum Studieren kam.

In der Gemeinde war ich vor allem im Hauskreisbereich eingesetzt, wo ich der Hauskreisgesamtleitung zuarbeitete, aber auch selbst 2 Hauskreise leitete. Zudem war ich einmal pro Woche zum Evangelisieren mit einem Team auf der Straße. Auch leitete ich zeitweise noch eine Kindergruppe. Meist gab es unter der Woche noch weitere Organisations- oder Teamtreffen, an denen ich teilnahm, ungefähr eines pro Woche (Hauskreisleitertreffen, Kinder- und Jugendleitertreffen, Gottesdienstleiter-Treffen oder auch Teamtreffen der von mir zu verantwortenden Bereiche). Sonntags war ich auch in verschiedenen Kinder- und Jugendgruppen tätig oder hatte Aufgaben im Gottesdienst.

4. Gab es ein prägendes Erlebnis mit Gott bei THS?

Klar, ohne THS wäre ich heute eher nicht in Afrika und würde mit Sicherheit nicht das machen, was ich mache! Es war ein sehr langer Prozess, der mich viel Kraft gekostet hat aber auch erkennen/lernen lies, dass Gottes Pläne echt gut sind und zu meinem Besten dienen.

5. Was genau machst du jetzt?

Ich lebe mit meiner Frau in Kenia und momentan kooperieren wir mit einer Organisation und helfen jungen Menschen so auf verschiedene Arten eine göttliche, hoffnungsvolle Perspektive für ihr Leben zu finden (wir unterrichten an einer sehr praxisorientierten Jüngerschaftsschule vor Ort, gehen aber auch an Schulen bzw. High-Schools).

Mittelfristig möchten wir Leiter ausbilden, die christlich-soziale Einrichtungen wie Gemeinden, Schulen, Waisenhäuser, Berufsschulen aufbauen, um so noch mehr Menschen erreichen zu können und diesen Hoffnung und eine göttliche Perspektive für ihr Leben zu geben.

6. Fiel dir der Einstieg in den vollzeitlichen Dienst/ins Pastorenleben schwer? Hast du Anlaufzeit benötigt?

Es war anders als gedacht und herausfordernd. Aber ich wusste, dass das der Platz ist, an dem Gott mich haben wollte. Die Studienphase ist nun mal anders als der Einstieg ins Pastorenleben.

Aber ich habe mich sehr gut ausgebildet und vorbereitet gefühlt! Ich war definitiv bereit für diesen Schritt.

7. Von welchem Unterrichtsinhalt zehrst du bei deiner heutigen Aufgabe am meisten?

Das fällt mir wirklich schwer, das zu beantworten. Es ist auch schon 5 Jahre her mit dem Unterricht. Ich weiß nicht, ob es DAS Fach gab, von dem ich am meisten mitgenommen habe. Ich glaube, am meisten hat mir geholfen, dass mit sehr viel Praxisbezug gearbeitet wurde.

Das versuche ich heute, bei meinen Schülern auch so umzusetzen. Immer zu schauen, was heißt das für mich und wie hilft es mir in der Praxis und in meinem Leben.

8. Was ist deiner Meinung nach wichtig für einen Pastor in seiner Ausbildung?

In Liebe, in Glaube und in Leitung zu wachsen. Lernen mit Krisen umzugehen und wie diese einen näher zu Gott bringen. Lass dich nicht in schwierigen Phasen unterkriegen. Es ist normal, sogar sehr wichtig, während der Ausbildung an seine Grenzen zu kommen.

Nur so lernt man, was Wachstum bedeutet, um als Pastor und Leiter voranzugehen..Verzweifel nicht daran sondern lerne damit umzugehen, dein Ziel im Auge zu behalten und hart dafür zu kämpfen!

9. Wie lässt dich der berufliche Alltag mit deinem Familienleben vereinbaren?

Gut 🙂  Meine Frau ist auch meine Arbeitskollegin. Aber klar, wenn Kinder kommen und das alles etwas wächst, wird es sicher herausfordernder, aber wir werden es meistern. J

10. Für wen ist das duale Ausbildungsprogramm von THS optimal?

Für jemanden, der genau weiß, dass er Pastor werden will und nichts anderes. Wenn du die Hingabe zu Menschen und Gottes Reich spürst, wirst du ein Leben führen, das du dir jetzt noch nicht vorstellen kannst.

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