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THS Blog

Gott suchen und Berufung leben

Name: Björn Ahlers

Alter: 25

Schulische Vorbildung: Realschulabschluss / Kaufmann im Einzelhandel /
Handelsfachwirt

 

1. Was sind deine Begabungen und Stärken?

Definitiv meine kommunikative, aufgeschlossene Art. Zudem aber auch mein Ehrgeiz und unternehmerisches Denken. Am allermeisten aber, dass ich Jesus in meinem Herzen trage.

2. Was war dein Berufswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Vor meiner Berufung habe ich schon fast zehn Jahre im Lebensmitteleinzelhandel gearbeitet. Zuletzt war ich Marktleiter mit der Perspektive auf meinen eigenen Markt. Dieser Beruf und die Abwechslung haben mir sehr viel Freude bereitet. Ich war wirklich leidenschaftlich dabei!

3. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Was meine Eltern angeht, habe ich den größten Segen erhalten. Sie haben mich im Glauben erzogen und mich auch sonst auf meinem Lebensweg sehr gut hinbekommen 😊
Wir lebten im gleichen Haus (noch heute steht unsere Wohnung für mich und meine Frau leer, dass wir immer wieder nach Hause kommen können).
Wir haben gemeinsam in den gleichen Märkten gearbeitet (Familienunternehmen). Zudem auch fast immer gemeinsam Urlaub gemacht und auch sonst eine Menge Zeit miteinander gehabt.

4. Wann und wie hast du dich bekehrt? Wie kam der Sinneswandel, Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Interessanterweise gab es, wie bei den meisten, keine bestimmte Situation. Der einzige Auslöser war, dass mein guter Kumpel Chris von einem Missionseinsatz wiederkam und voll für Jesus brannte. Da habe ich einfach angefangen zu beten, dass ich Jesus 100% geben möchte. Egal, was das für mich heißt. Mir war da auch wirklich noch nicht bewusst, was das für mich heißen würde 😊

5. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervige Menschen oder sogar Arbeitslosigkeit?

Zur ersten Frage: Definitiv NEIN!
Der Beruf als Pastor ist nie langweilig. Wir müssen von dem Gedanken wegkommen, dass eine Kirche ein Gemäuer aus dem 12. Jahrhundert, mit Bänken aus dem 15. Jahrhundert und einer Orgel, die im 19. Jahrhundert restauriert wurde, ist!!! Dann kommt der mit schwarzer Kutte gekleidete Pfarrer rein, erzählt ne Stunde was, dann werden 4 Koräle gesungen und dann ist der Arbeitstag vorbei.

So ist es nicht Freunde!!!

Die Kirchen müssen, wie alles andere in der Welt auch, mit der Zeit gehen. Das allein auf die Beine zu stellen ist super spannend, denn die Welt war noch nie schnelllebiger als zu diesen Tagen. Zudem ist Kirche kein kultureller Treffpunkt, sondern ein Ort wo sich Menschen zu Hause fühlen. Ich habe schon mein ganzes Leben mit Menschen zu tun und genieße es, Menschen um mich zu haben. Da spielt nervig keine Rolle. Es ist die Perspektive, die Menschen nervig macht. Ich würde eher sagen, je nerviger, desto abwechslungsreicher. Spaß haben kann man immer.
Das Thema Arbeitslosigkeit spielt für mich keine Rolle. In der Bibel steht, wenn ihr in meinem Namen bittet, so werdet ihr erhalten. (Joh. 14,13)
Das ist eine klare Aussage, die jeden Lebensbereich betrifft!

6. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektiv das Reich Gottes bauen wie als Pastor?

Das kann ich definitiv. Ich habe den Glauben mit in unsere Firmenphilosophie eingebunden und in unsere Smallgroup kamen oft auch Arbeitskollegen, die mit dem Glauben nichts oder nur wenig am Hut haben. Zudem haben die Mitarbeiter gemerkt, dass bei uns im Unternehmen ein anderer Wind weht und wir haben natürlich klar kommuniziert, woher dieser Wind weht. Außerdem ist man direkt am Geschehen dieser Welt, wo man Licht sein kann. Wenn Jesus nicht klar zu mir gesagt hätte, mach was anderes, wäre ich jetzt noch Unternehmer.

7. In der THS-Akademie bekommst du einen realen Einblick in den Alltag eines Pastors – wie sieht dieser aus? Was magst du besonders daran und was nicht?

Da ich für die Ausbildung in einer der größten Gemeinden Deutschlands untergekommen bin, sehe ich täglich viele verschiedene Facetten des Berufs. Natürlich mag ich die organisatorische Arbeit sehr gern. Ich glaube hier bin ich einfach ein wenig vorbelastet.
Schwierig ist es, vom Effizienzdenken der Wirtschaft ein Stück weit Abstand zu nehmen, vor allem wenn es um Predigtvorbereitungen geht. Hier ist es wichtig, den Fokus auf Gott zu haben und nicht nach einer halben Stunde schon nervös zu werden, wenn man erst zwei Sätze auf Papier gebracht hat.

8. Was muss ein angehender Pastor unbedingt lernen?

Ein angehender Pastor muss unbedingt lernen, auch seine private Zeit mit Gott zu verbringen. Man ist so gefüllt mit Arbeit für Gott und mit Gott, dass man sich schon recht erfüllt fühlt. Dennoch ist es extrem wichtig, die persönliche Beziehung zu Gott nicht schleifen zu lassen. Das ist eine der größten Herausforderungen.

9. Viele Pastoren träumen vom großen Durchbruch und Gemeindewachstum und werden enttäuscht. Einige steigen aus. Woran liegt das deiner Meinung nach?

Ich kann mir vorstellen, dass der lange Atem fehlt. Der olympische Ehrgeiz. Der Wille, das Ding bis zum Ende durchzuziehen.
Ich habe neulich einen Pastor aus Australien getroffen, der von Gott die Vision bekam, in Indien Gemeinde zu bauen. Und er war so begeistert davon und hat jedem davon erzählt. Er wird nach Indien gehen und dort Gemeinde bauen. Jahrelang ist nichts passiert. Dann sagte der Senior Pastor seiner Gemeinde in einer Predigt, dass er nächste Jahr nach Indien geht um Gemeinde zu bauen. Er freute sich. Doch im nächsten Jahr predigte der Senior Pastor wieder, dass der besagte Pastor nach Indien gehen würde um Gemeinde zu bauen. Es dauerte zehn Jahre, von dem Tag an, wo dieser Pastor die Vision von Gott bekam, bis zu dem Tag, an dem es wirklich losging. Ich denke das viele Pastoren in ihrer und nicht in Gottes Zeitrechnung denken. Das Visionen zu schnell hinfällig gemacht werden. Abraham ist hier ein gutes Beispiel (1.Mose 15,4 und folgende). Die Challenge ist es, dran zu bleiben an Gottes Worten und sich diese immer wieder vor Augen zu halten. Er ist treu.

10. Warum hast du dich entschieden, bei der THS-Akademie deine Ausbildung zu machen und nicht an einer anderen theologischen Hochschule?

Die THS ist insofern sehr ansprechend, da es einen sehr hohen Praxisbezug gibt. Das merkt man schon im Studium. Ich hätte wirklich keine Lust gehabt, nochmal drei Jahre nur zu studieren. THS bietet hier mit ihrem 3×3 System einen hervorragenden Ausbildungsplan. Drei Tage Theorie, drei Tage Praxis in der Church. Das ist abwechslungsreich und zugleich kann man sich mit Fragen und Anmerkungen direkt an seinen ausbildenden Pastor wenden.

11. Was hast du bisher am meistens gelernt? Wo hast du dich durch die Ausbildung verändert?

Da wir in der Church eine Atmosphäre der Wertschätzung großschreiben, habe ich am meisten gelernt, wie ich meinen Nächsten richtig wertschätze, sodass er sich auch angenommen fühlt.

12. Wenn du dir eine typische Woche in 10 Jahren vorstellst – du darfst ganz wild träumen – wie sähe sie aus?

Ich würde montags frei machen. Ins australische Outback fahren. Ein paar Schnappschüsse landen. (Ich bin leidenschaftlicher Hobbyfotograph) und den Rest der Woche würde ich Gemeinde in Australien bauen. Das wäre schon nice. Hillsong ein bisschen Konkurrenz machen 😉

Und nun bist du dran:

Was ist DEINE Berufung von Gott?

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