
Zuschauen und mitmachen
Der THS'ler tritt in die Fußstapfen Jesu. Jesus hat seinen Jünger zunächst die Möglichkeiten gegeben, ihm an seiner Seite zu zuschauen. Deshalb wird der THSler die ersten 4 Monate dasselbe bei seinem Ausbilder tun. Der THS'ler arbeitet mit dem Ausbilder mit. Ihm werden 3-6 Leute anvertraut, um die er sich kümmert. Hier lernt er, Menschen zu zuhören, sie kennen zu lernen und vor allem: In ihren Problemen ihren Blick auf Gott und sein Wort zu lenken. Statt menschliche Ratschläge zu geben, lernt der THSler den Menschen an die Hand zu nehmen und in den Thronsaal Gottes zu führen. Das verändert ein Leben grundsätzlich und nachhaltig.
Zu dem Pflichtprogramm gehört auch: Straßenevangelisation! Achtung – diese Übung verändert DEIN Glaubensleben radikal. Gefangenheit in Menschenfurcht wird bald der Vergangenheit angehören!
THS'ler Marco Fries berichtet:
„Alles begann damit, dass ich ein Mal pro Woche mit meiner Ausbilderin in Bingen auf die Straße ging. Von meiner Ausbilderin lernte ich, wie man Menschen anspricht, mit ihnen über den christlichen Glauben ins Gespräch kommt und wie man auf der Straße predigt. Ich hatte all das zuvor noch nie gemacht und zu Beginn kostete mich das sehr viel Überwindung und ich zweifelte ernsthaft daran, ob das wirklich etwas bringen würde. Zu meiner Überraschung und Freude merkte ich aber, dass Gott unsere Arbeit segnete: Wir hatten viele gute Gespräche die zeigten, dass viele Menschen wirklich auf der Suche nach Gott sind, aber es einfach an Menschen fehlt, die ihnen die frohe Botschaft weiter geben. Auch meine Menschenfurcht wurde spürbar weniger und es bekehrten sich dann auch zwei Menschen auf der Straße und fingen an, regelmäßig unsere Gemeinde zu besuchen. Das war ein riesiges Erlebnis für mich!“