2.-4. Trimester

THSler Marco Fries im 3. Ausbildungsjahr: "Ich weiß, dass ich auch in Zukunft nicht allein sein werde ....!"

Selber machen

Der ThSler wird ausgesandt (mit 2-3 Teilnehmer), um eine Gruppe selbstständig auf zu bauen. Hier lernt er die Teilnehmer zu "Jüngern Jesu zu machen". Er lernt bei seiner Themenauswahl auch,  "heiße Eisen" an zu fassen. Wie zum Beispiel "Gott und Sexualität", oder "Umgang mit Geld". Hierbei stehen ihm die Dozenten und der Ausbilder zur Seite.

In dieser Phase wird seine Kompetenz der Predigt/Lehre und der Gruppenleitung stark ins Visier genommen. 

Denn auch ein THSler kann und soll anderen jungen "Bäumen Gottes" ein kleines Treibhaus für den Glauben "bauen". 

THSler Marco Fries berichtet:

"Mit den "neugeborenen Geschwistern" startete meine Ausbilderin mit mir zusammen einen Glaubenskurs. Ich durfte zuschauen, mitmachen und VIEL lernen. Um selber "Predigen" und "Lehren" zu lernen, musste ich jeden Monat mindestens eine Predigt/Lehre schreiben und vortragen, die dann auch bewertet und reflektiert wurde. Am Anfang war es schon frustrierend, "nur" eine 3 zu bekommen. Aber durch das differenzierte Feedback wusste ich genau, wo dran ich arbeiten musste. Die erste 1 bei einer Predigt und auch an den Gesichtern der Zuhörer zu merken, dass sie wirklich gepackt sind - das ging runter wie Öl.

Mit den drei "Bingern" aus dem Glaubenskurs startete ich unmittelbar im Anschluss an den Glaubenskurs dann einen Hauskreis, in dem wir die Jüngerschaft vertieften. Der Anfang war so klein ... oft war ich ganz schön verzweifelt, weil einer nach dem anderen meiner "Neugeborenen" in die Krise fielen. Es tat gut, mit allen Fragen und Nöten immer wieder zu meiner Ausbilderin gehen zu können! Jeden Schritt konnte ich mit ihr besprechen. Und das Wunder geschah: Die 3 "Babys" wuchsen heran und wurden immer stärker im Glauben und in der Liebe."