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5 Korinther-Werkzeuge, mit denen Du ein bombastisches Miteinander in deiner Gruppe aufbauen kannst!

Team, Gemeinschaft, Frieden, Teamgeist

Wir als THS-Team haben in den letzten 3 Jahren unfassbar viel gemeinsam durchgestanden, durchgekämpft und erreicht.

Wir haben offene Rechnungen im fünfstelligen Bereich auf dem Tisch liegen gehabt, ohne zu wissen, wie wir die bezahlen sollen.

Wir mussten schwierige Hausbewohner, zu viel Arbeit, Anklagen, Gerichtsvollzieher und viele scheinbar unlösbare Probleme bewältigen.
Dabei haben wir geweint und gelacht – gemeinsam.

Hier möchte ich dir 5 Korinther-12-Werkzeuge zeigen, mit denen du deine Gruppe zu einem starken Team zusammen wachsen lassen kannst.

1. Geteiltes Leid ist halbes Leid

Unser Leib soll eine Einheit sein, in der jedes einzelne Körperteil für das Andere da ist. Leidet ein Teil des Körpers, so leiden alle anderen mit, und wird ein Teil geehrt, freuen sich auch alle anderen.
1. Korinther 12,12

Wir saßen auf der Terrasse einer wunderschönen Burg in der Eifel.

Betriebsausflug.

Ich hatte viele Kalenderbilder von Landschaften und Gemälden ausgelegt.
Jeder Teilnehmer suchte sich ein Bild aus, was die schwierigste Krise in seiner Vergangenheit oder aus der Gegenwart widerspiegelt.
Einer nach dem anderen erzählte und man hätte eine Stecknadel fallen lassen können. Es war so ergreifend.

Wir beteten für jeden Einzelnen und aus Leid wurde Freude.

Ein krasser Stoffwechselvorgang mit viel freigesetzter Energie.
So steht es nämlich im Jakobus 1,2

Liebe Brüder, wenn in schwierigen Situationen euer Glaube geprüft wird, dann freut euch darüber.

Nach diesem Tag knüpfte sich ein unsichtbares, aber spürbares Band zwischen uns.

Das Band heißt Vertrauen.

Weiter geht’s:

2. Gemeinsames Ziel

Sprüche 16,4 Der Herr hat alles auf ein Ziel hin geschaffen.

Ein gemeinsames Ziel zu stecken, zu verfolgen und zu erreichen ist wie gemeinsame Kinder in die Welt setzen.

Wir als THS-Team standen 2013 gemeinsam vor unserem zukünftigen THS-Haus. ehrfurchtsvolle Stille umgab uns – gemischt mit Zweifeln, Ängsten und Hoffnungen.

Die Lage und Größe war ideal! Es hatte nur drei Haken:

  • Erstens: Es war damals voller Alkoholiker und unten hauste eine Shisha-Bar mit Türken, die ungefähr doppelt so breit und groß waren, wie ich.
  • Zweitens: Es war von oben bis unten eine Bruchbude.
  • Der dritte Haken: Wir hatten kein Geld.

Stundenlang wälzten wir Vor- und Nachteile, Chancen und Gefahren hin und her, bis wir uns entschieden: Ja, wir wollen das Baby austragen und auf die Welt setzen. Mit Gottes Hilfe.

Die Kraft, die in diesem Moment unsere Herzen zu einem gemeinsamen, großen Herzen verband, ist unbeschreiblich.

Dieses gemeinsame Herz begann zu schlagen. Es trieb das Blut durch die Adern unseres Teams.

Mal erlebten wir es kurz vor einem Herzinfarkt, mal wild pochend von der vielen Arbeit und mal hüpfend vor Freude.

Es hörte niemals auf zu schlagen.

3. Gemeinsame Aufgaben

Korinther 12, 18 Deshalb hat Gott jedem einzelnen Glied des Körpers seine besondere Aufgabe gegeben, so wie er es wollte.

Ich habe letztens einen Mann getroffen, dessen eine Gesichtshälfte war plötzlich gelähmt! Man kann sich das nicht vorstellen: Sein Lachen wurde zu einer furchtbaren Grimasse. Er konnte nicht mehr normal trinken und brauchte einen Strohhalm.

Sein Körper funktionierte nicht mehr, weil ein ganz kleiner Teil an ihm seine Aufgabe nicht mehr erfüllte.

Genauso ist es mit unserer Gruppe auch: Wenn auch nur ein Teil der Teammitglieder nicht ihre Aufgaben einnehmen, dann funktioniert das mit dem Ziel erreichen nicht.

Übrig bleibt eine arme Grimasse und beim Trinken braucht ihr einen Strohhalm.

Wir haben alle Aufgaben aufgelistet, die erledigt werden mussten, um unser Ziel zu erreichen. Diese Aufgaben haben wir in Bereiche unterteilt und die wiederum auf die einzelnen Teammitglieder verteilt.

Und das war eine nette Hilfe:

Aufgabenbereiche, Aufgaben, Arbeit, Verteilung

Ich habe ein Auto auf ein Papier gemacht. Jeder ordnete jedes Teammitgliedern inklusive sich selber einem Autoteil zu.
Dabei wurde Aufgabenverteilung zur Unterhaltung. Es entstanden schöne Vergleiche, wie der Verbandskaste, Kupplung, Kühlerfigur und der Anschnallgurt, der zugeteilt wurde.

So wusste jeder, was er genau zu tun hatte und wie er Teil von etwas göttlich Großem wurde.

Jetzt steigt die Spannung:

4. Gemeinsamer Geist

Bete, als hülfe kein Arbeiten. Arbeite als hülfe kein Beten.

30 Zimmer zu sanieren war wie das Erklimmen einer Steilwand. Jeder Schritt kostete unglaubliche Energie. Pausieren war nicht möglich. Runterschauen verboten. Der Blick blieb nach oben gerichtet – die einzige Richtung, die Hoffnung verbreitete.

Während den 1 ½ Jahren, in denen wir das Haus sanierten, richteten wir ein Gebetszimmer ein, dass immer wieder in ein neues Zimmer umzog. Dann hängten wir überall im Haus Bibelverse auf, die uns begleiteten und unseren Blick ganz feste auf Gott richten sollten.

Der gute Hirte, Bibel, Psalm 23, Beistand, Hilfe

Einer der stärksten Momente war, als sich herausstellte, dass eine komplette Decke absackte. Einsturzgefahr. Endstation?

Wir beteten. Wir lasen gemeinsam unsere Bibelverse laut vor. Immer und immer wieder. Bis unser Handwerker eine Idee von Gott bekam. Er fand tatsächlich die entscheidende Stelle im Haus, wo die Balken durchgefault waren und konnte sie mit Eisenträgern ersetzten.


So erwies sich unser Leitbibelvers als wahr:

Haggai 2, 9 Das neue Haus wird das Frühere weit in den Schatten stellen, so prachtvoll wird es sein! Dann geht von dieser Stätte Frieden aus. Das verspreche ich, der Herr, der allmächtige Gott!”


5. Gemeinsame Erfolge feiern

1. Korinther 12,26 wird ein Teil geehrt, freuen sich auch alle anderen mit.

Gott liebt Partys!

Er lässt die Juden jeden Monat eine Party feiern und er findet dafür immer einen schönen Anlass. Sein Sohn Jesus ist dementsprechend auch ein Partylöwe.

Publikum, Feier, Tanzen, Musik, Party, Freude

Feiern drücken Dankbarkeit und Freude aus.

Wir haben uns in den 1 ½ Jahren immer wieder Zwischenziele gesetzt und eine kleine Feier draus gemacht. Es ist herrlich. Jeder wird geehrt und Jesus am aller meisten.

Aber der Abschluss war die Krönung. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie wir uns alle gefreut haben, als der letzte Bau-Dreck aus dem Haus gekehrt wurde und wir das Haus für den „Tag der offenen Türe“ schmückten. Es ähnelte einer Hochzeitsvorbereitung!

2 Jahre Arbeit, über 700 000 Euro Investition, über 100 Helfer und über 50 Container Bauschutt lagen hinter uns.

Neben einem guten Essen, einer schönen Diashow, Lobpreis und Geschenken hier noch ein Tip, wie man auch kleine Feiern zu einem tiefen Erlebnis werden lassen kann:

Der Lob-Regen:

Einer nach dem anderen kommt an die Reihe: Jeder aus der Gruppe erklärt, was er alles toll an ihm findet. Was er besonders gut kann und welches Erlebnis er mit ihm besonders schön fand.

Das geht runter wie Öl! 

Und unser Team 2016?

Wir lieben uns mehr denn je und können uns gar nicht mehr vorstellen, ohne das Team zu arbeiten.

Du kannst das auch erleben. Fang mit den Menschen an, die an deiner Seite sind. Gehe jeden Schritt von oben bis unten GEDULDIG durch (es braucht mindestens ein Jahr, damit ein Team wirklich zusammenwächst!) und stelle fest:

Mit Gott und mit einem starken Team ist nichts unmöglich.

Hast du Fragen? Stelle sie unten in den Kommentar – ich freue mich, dir zu antworten.


Willst du das Thema vertiefen? In unserem nächsten Leitertraing-Webinar am 12.4.2016 um 18.30 Uhr geht es um das Thema:

4 geistliche Tools, die dich zu 100% glücklicher machen.

Denn wenn wir als Leiter nicht ein Leben voll Freude, Kraft und Frieden führen, wie wollen wir unsere Gruppe dorthin führen?

Fragen und Anmeldung: ths-leitertraining@hotmail.com

Ich freu mich auf deine Fragen –

Deine Inga

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