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Die atemberaubende Geschichte von Ex-Moslem M.

Jesus Christus, Erlöser, Retter

Wenn Jesus einen besseren Menschen aus dir macht, als Mohammed!“

Eine atemberaubende Geschichte: Moslem wird Christ

Momentan bin ich 19 Jahre alt, fühle mich aber so, als wäre ich schon seit 100 Menschenleben auf dieser Welt. Vor 17 Jahren kam ich als Baby mit meinen Eltern aus dem Irak. Meine Eltern hatten den Golfkrieg miterlebt und wussten, dass der Krieg wiederkehren würde. Dass es 2003 geschehen sollte, hätte niemand gedacht; wir waren hier bereits in Deutschland. Ich wuchs als Moslem auf. Und was mit mir passierte möchte ich mit euch teilen:

Was hast du früher über das Christentum und Christen gedacht?

Ich versuchte immer politisch korrekt zu denken. Gerade da ich doch sozialistisch-kommunistisch eingestellt war und von einer klassenlosen Menschheit schwärmte. Natürlich war ich Moslem und bemühte mich stolz auf meine Religion zu sein, die ich aber irgendwie nicht als Glauben ansehen konnte. Es war eine Institution, die mich durch meine Kultur prägte. Stolz sollte ich damit leben, lehrte mich meine Mutter immer, die sehr religiös ist. Anderen Christen begegnete ich immer mit dieser politisch korrekten Antwort: „Wir glauben doch alle an denselben Gott…“

Später entwickelte ich mich dann aber zu einem Religionskritiker, der gegen die Katholische Kirche hetzte und Religion auch als „Opium des Volkes“ bezeichnete. 

Einmal begegnete ich einem Klassenkameraden aus einer Freikirche, der seinen Glauben sehr leidenschaftlich auslebt. Ich habe ihn verletzt und beleidigt, wo ich nur konnte. Was mich antrieb, weiß ich nicht; nur dass ich es schrecklich fand, wenn er sich so fromm verhielt.

Welchen Christen bist du begegnet und wie hast du sie erlebt?

Als ich später an mein neues Gymnasium kam, wollte ich in die Schulband eintreten, da ich Gitarre spiele. Und dort lernte ich den zweiten Freikirchler in meinem Leben kennen. Er war sogar noch extremer was seinen lebendigen Glauben anging, aber trotzdem verhielt ich mich ihm gegenüber anders. Er kam mir mit Liebe und Freundlichkeit entgegen. Er war so echt und erzählte mir hier und da von diesem Christus. Ich blieb distanziert, aber innerlich neugierig.

Warum hast du dich auf ein Gespräch mit einem Christen eingelassen?

Der einzige Grund, warum ich mich auf dieses Gespräch mit dem Jungen aus der Band einließ war, dass ich auf der Suche war.

Doch da ich dem Christentum immer noch sehr kritisch gegenüber war, suchte ich einen anderen Weg der Spiritualität. Ich schaute mir den Buddhismus an, den Taoismus, die Esoterik. Alles ein bisschen. Doch ohne Glück. Auch meine politische Einstellung befriedigte mich nicht. Ich suchte meine Kraft in der Gemeinschaft der Kommunisten. Gemeinschaft mir anderen gegen Kapitalismus. Aber trotzdem ließ mich all das doch leer.

Bibel, Schrift

Ich kaufte mir in meiner Verzweiflung eine Bibel und mein Freund aus der Band entdeckte sie bei mir. Er war so glücklich und wollte mir beim Lesen helfen. Ich ließ mich einfach mal drauf ein.

Warum bist du zu einer christlichen Veranstaltung gegangen?

Mein Freund brachte mir bei, wie er betet. Vorher kannte ich nur auswendig gelernte Koranverse als Gebete, in denen schon alles vorformuliert war. Und er zeigte mir auch Bibelstellen, die ich mit ihm analysierte. Irgendwann sagte er zu mir er würde zu einer theologischen Hochschule gehen und hätte ein „Gefühl“, dass er mich mitnehmen sollte. Ich kann es nicht erklären, aber ich dachte mir einfach nur: „Warum nicht?“ Obwohl je näher die Veranstaltung kam, desto größer die Aufregung wurde, weil ich keinen lebendigen Glauben kannte.

Wie hast du die christliche Veranstaltung erlebt? Was war positiv und was war abschreckend?

Auf den ersten Blick waren es alle sehr liebe Menschen

Obwohl ich innerlich ängstlich war, als ich sagte ich sei Moslem (Ich dachte, dass ich vielleicht „Feindesland“ betrat, weil alle so gläubige Christen waren) gab man mir kein Gefühl von Angst sondern JEDER freute sich, dass ich da war. 

Irgendwann jedoch erhoben sich alle zum gegenseitigen Gebet. „Was war das denn???“, kam mir in den Sinn. Und die Leute gingen aufeinander zu, legten sich gegenseitig die Hände auf und beteten für einander. Manche beteten laut andere leise. Es wurde Gitarre gespielt und einige beteten in „Sprachen“. 

Mein Freund hatte mich diesbezüglich bereits aufgeklärt, was das ist. Ich fand es trotzdem faszinierend, wobei ich auch einige Zweifel hatte, dass es echt sein sollte. 

Plötzlich kamen drei Leute auf mich zu und fragten mich, ob sie für mich beten könnten. Ich weiß nicht, wie mein Blick aussah in dem Moment, aber an die Reaktion der drei Jungen konnte ich mich sehr gut erinnern. 

Sie entschuldigten sich direkt, dass sie nicht aufdringlich sein wollten und wenn es mir zu viel wäre, wäre das nicht schlimm. Sie würden mir nur gerne in einem Gebet „Alles Gute“ wünschen. Vorsichtig sagte ich ja, obwohl ich mich doch überfahren gefühlt habe. Sie streckten ihre Hände aus, schlossen die Augen und beteten; auf Deutsch, in diesen komischen Sprachen, laut und leise. 

Ich war schon oft bei Weihnachtsmessen, aber so etwas?

Später beim Essen saßen wir alle zusammen. Sie beteten schon wieder für das Essen und unterhielten sich. Es war so familiär. Und obwohl jeder einzelne sehr gläubig ist, merkte man es nicht direkt. Sie ließen es nicht raushängen. Das Interessante war, dass ich einfach dabei sitzen durfte und mit aß, obwohl ich Moslem war. Sie unterhielten sich miteinander, während ich dieses Leben nur still beobachtete. Ich hatte noch das Gebet im Kopf und konnte es irgendwie nicht verstehen. 

Plötzlich wurden meine Gedanken beendet, als mich die Leiterin dieser Veranstaltung fragte, wie ich heiße. Dann fragte sie mich plötzlich, ob ich mein Leben Jesus geben möchte….

Was waren die drei Hauptgründe, warum du dich bekehrt hast?

Diese Frage stelle ich mir auch heute noch und kann sie nicht richtig beantworten. In dem Moment, als ich gefragt wurde, ob ich mein Leben Jesus geben möchte, sagte ich nach einem kurzen Schweigen einfach „Ja“. Ich kann bei bestem Willen nicht sagen, was mich dazu leitete. Natürlich war ich auf einer Suche, der Suche nach dem Glauben, man kann es auch den Sinn des Lebens nennen.

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Wir gingen in den Raum zurück, es wurde ein Kreis um mich gebildet und sie beteten. Einer betete und wir sprachen nach. Ich auch. Und das war der Moment, wo ich den Glauben fand.

Es war ein so unbeschreibliches Gefühl.

Nenne doch mal die 4 wichtigsten Dinge, die sich in deinem Leben durch die Bekehrung verändert haben?

Ich war früher kein Bruder für meinen Bruder. Wir haben uns gehasst. Am Tag wechselten wir fünfzehn Worte miteinander, zehn waren Beleidigungen. Ja, so kann man es sich wirklich vorstellen. Noch am Tag meiner Bekehrung merkte er, dass etwas mit mir nicht stimmt. Er spürte meine Liebe, die mir Jesus für ihn gab. Für ihn war es ein Schock, als er erfuhr, dass ich Christ bin. Aber am nächsten Tag kam er in mein Zimmer und meinte: „Wenn Jesus aus dir einen besseren Menschen macht, als Mohammed, dann geh diesen Weg!“

Wir lieben uns jetzt wirklich. Ich helfe ihm finanziell, schulisch, praktisch. Wir reden miteinander, er fragt mich um Hilfe und auch manchmal um meinen Glauben. Obwohl er es anfangs ablehnte, interessiert er sich jetzt dafür. Auch wenn er manchmal seinen Glauben extrem vor mir auslebt, um mir zu zeigen, dass auch er „fromm“ ist. 

Eine andere Sache ist mein Verhältnis zu meinen Eltern. Auch sie merkten meine Veränderung noch am selben Tag, auch wenn ich ihnen den Grund bis heute verschwiegen habe, da ich um ihre mögliche Reaktion weiß. Ich fragte sie einmal, was rein theoretisch passieren würde, wenn ein Moslem den Glauben wechselt. Die Antwort war ein Schock; er muss sterben.

Diese Sorge legte ich Gott verzweifelt in seine Hände. Es ist nun über ein Jahr her und obwohl meine Eltern mir bereits fast alles unterstellt haben; von, dass ich eine Freundin habe, homosexuell geworden sein könnte, bis hin zu, dass ich vielleicht Drogen nähme. Jedoch kamen sie nie darauf, dass Christus etwas damit zu tun haben könne. Obwohl ich schon in der Zeitung für kirchliche Aktionen war, mit dem Bischof von Trier sprach, und in vielen Gemeinden helfe, Gottesdienste feiere, Gebetskreise besuche, zu Hause Lobpreise singe und viele christliche Bücher habe, merkten meine Eltern bis heute nichts. Hier sehe ich, dass es sich lohnt, sein Vertrauen auf Gott zu legen und IHM seine Sorgen anzuvertrauen.

Ich verurteile meine Eltern nicht mehr für Fehler und behandle sie mit Ehrfurcht, Respekt und Dankbarkeit. Auch wenn es nicht immer zu hundert Prozent funktioniert, gebe ich mir Mühe und mit Gottes Kraft kann ich sie ehren, wie meine Eltern es verdienen. 

Ich habe früher 5 mal am Tag gebetet, aber ich habe Gott nicht erlebt. Jetzt spüre ich Gott in seiner Liebe, seiner Gnade und Güte. Wenn ich bete, dann freiwillig und dennoch mit großer Freude. Ich bete sogar öfter als früher, weil ich jetzt eine Beziehung zu Gott pflege. ER ist nun ein Freund für mich geworden, denn ich ständig anrufe. Der Glaube hat mein Leben komplett geändert. 

Wie schätzt du heute den Islam ein?

Für mich ist der Islam nichts was wir bekämpfen müssen. Ich lernte ihn durch Gott und meine Bekehrung erst aus einer anderen Sicht kennen. So habe ich als Christ vor dem Islam einen großen Respekt entwickelt. Wenn ich die 1,5 Milliarden Menschen sehe, die wirklich gläubig an ihrer Religion festhalten, erfülltes mich mit Bewunderung. Sie halten an Gebet und Fasten fest und leben ihren Glauben aus, wo sie sich befinden, unabhängig von der Gesellschaft und der Kritik, die gegen sie gerichtet wird. Hierbei gehe ich aber wirklich nur von den Muslimen aus, nicht von Terroristen, wie dem IS oder Al-Kaida. 

Muslime leben nach dem Regeln, dass tut mir leid, da sie zwar die 10 Gebote streng in Politik und Leben umgesetzt haben, jedoch durch ihre Religion das Wunder Jesus nicht kennenlernen. Sie sind der Liebe Jesu so fern, was mich traurig macht. 

Unsere Aufgabe ist es für Muslime ein Kanal zu sein, der ihnen eine Begegnung mit Gott ermöglicht.

Gott segne euch

Euer M.

PS: Am 12.7. 2016 haben wir um 18.30 Uhr unser nächstes Webinar mit Thore Runkel, Pastor der schnell wachsenden Gemeinde „Basis“ in Mainz zum Thema: „Wie verfolge und erreiche ich meine Ziele?

Es wird höchst spannend und bringt dich in jeglicher Hinsicht weiter.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Teilnehmer begrenzt, deshalb melde dich jetzt schon feste an: 
https://www.edudip.com/w/199978

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