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THS Blog

Urlaubslektüre 1: Lichtblind

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Der Geruch von Desinfektionsmittel biss in Rifkas Nase. Das Weiß der Wände, der Bettwäsche und des kargen Mobiliars betäubte ihre Augen. Sie krallte sich an ihrem Stift fest und starrte auf den lippenlosen Mund der uralten Frau, die vor ihr im Krankenbett lag. Unentwegt krochen Ängste und Verzweiflung in ihr hoch und würgten sie, so dass sie das Glas Orangesaft, dass auf dem Krankenhausnachttisch stand, immer noch nicht anrühren konnte. Ihre Fragen, die sonst wie ein Wasserfall aus ihr herausströmten, konnte sie nur in kleinen, trockenen Brocken herausbringen:

Die Chance auf Heilung liegt bei 10%?“

Rahel lächelte: „Nein, das sagen die Ärzte, ICH sage, die Chancen liegen 100% bei Gott.“

Das heißt, du glaubst, dass Gott dich heilt?“ fragte Rifka.

Gott will mich heilen, aber vielleicht will er mich auch erst zu sich holen, bevor er mich heilt.“ sagte Rahel.

Das ist doch Augenwäscherei! Entweder er will heilen und er kann heilen und dann kann er das auch hier und jetzt tun, und dich dann ganz gesund zu sich nach Hause holen.“

Warum sollte er das deiner Meinung nach tun?“

Weil er dich liebt!“

Deiner Meinung nach kann man kein Leid zulassen, wenn man den anderen liebt?“

Rifka kaute an ihrem Kugelschreiber: “Wo drin zeigt sich sonst die Liebe? Das sind doch nur leere Worte, wenn ich sage: „Ich liebe dich!“ Aber wenn mich der Andere um Hilfe bittet, lasse ich ihn einfach hängen!“

Gott hat mich nicht hängen lassen, Rifka, dich auch nicht! Er hat alles Erdenkliche getan, hat alles gegeben, um dich und mich zu retten!“

Rifka rollte die Augen: „Schon wieder diese Augenwischerei! Wir müssen uns immer damit trösten, dass Gott ja schon alles für uns getan hat, damals, am Kreuz.

Kreuz, Jesus, Himmel

Das Kreuz entschuldigt alles … es ist die Entschuldigung dafür, das Millionen von Menschen in seinem Namen leiden müssen, ohne, dass er eingreift, und dafür, dass du hier liegst, nachdem du dein ganzes Leben für ihn in Afrika gelassen hast, nichts für dich behalten hast, nur dafür gelebt und gearbeitet hast, Waisenkindern ein zu Hause zu geben, und nun soll es eine Entschuldigung dafür sein, dass du elendig an so einem scheiß Krebs zu Grunde gehen musst, ohne dass er einen seiner allmächtigen Finger für dich rührt? Und wir dürfen noch nicht einmal sauer auf ihn sein, weil er ja angeblich schon alles für uns getan hat, …“ Rifka zuckte vor ihren eigenen Worten zusammen. Blut stieg in ihren Kopf.

Sorry, Rahel! Ich bin … ich benehme mich wie ein Kind. Es tut mir leid, …“

Rahel hatte Rifka aufmerksam zugehört und schmunzelte: „Es braucht dir nicht leid zu tun. Vor Gott sind wir nichts anderes als Kinder!“

Und … du bist gar nicht sauer auf ihn?“

Rahel schaute an die Decke. Ihre Augen schimmerten wie vergilbte Murmeln, die man lange im Sand hin und her gerollt hatte. Sie schien in sich hinein zu horchen, dann schüttelte sie den Kopf.

Nein, Rifka, ich bin nicht ärgerlich!“

Aber was dann? Wie erklärst du dir seine … seine Ignoranz?“

Rahel schaute zu Rifka hinüber: „Ich erlebe keine Ignoranz von ihm, Rifka! Du und ich, wir betrachten zwar die gleiche Sache, aber wir sehen etwas ganz Anderes! Ich sehe, dass er mir ganz nah ist … er hält mich in seinen Armen …“

Aber warum heilt er dich nicht?“

Vielleicht, weil ich dann nicht so viel in seinen Armen liegen würde, sondern wieder irgendwo helfen müsste?“ Rahel tastete mit ihren fleckigen Händen, deren Haut wie eine Frischhaltefolie über den Knochen gezogen waren, nach Rifkas Arm: „Ich fürchte, diese Antwort wird dich wieder ärgern, Kind. Alles, was ich jetzt sage, wird dich ärgern.“

Rifka hätte am liebsten ihren Arm weggezogen. Hitze brodelte in ihrer Seele, aber sie wollte die alte Missionarin nicht verletzen.

Ist schon gut. Tut mir leid, mein Temperament geht manchmal mit mir durch. Lass uns das ganze einfach mal zu Ende bringen.“ Rifka kritzelte schnell in ihren Notizblock hinein: „Du gibst dich also – wie schon dein ganzes Leben lang – ganz und gar in seinen Willen hinein und bleibst ihm treu bis zum … bis zum Ende. Kann ich das so schreiben?“

Ich würde das Ende anders ausdrücken.“

Rifka seufzte und fragte: „Und … wie würdest du es beenden?“

In den letzten Metern vor dem ersehnten Ziel, nachdem ich so viele Lebensmeilen im Kampf auf eigenen Füssen gelaufen bin, nahm mich mein geliebter Jesus in seine Arme und trägt mich durch die Ziellinie hindurch, wie ein Bräutigam seine Braut liebevoll über die Schwelle seines Hauses trägt, das er für sie zuvor vorbereitet und geschmückt hat,“ Rahel strahlte bei diesen Worten über das ganz Gesicht.

Lauf, Rennen, Wettbewerb, Ziel

Rifka schrieb auf. In ihrem Inneren explodierte es wie in einem Feuerwerk.

Rahel fasste Rifka jetzt fest am Arm und zog sie so gut sie konnte zu sich hinüber:

Urteile nie über das Leben anderer Menschen! Es ist wie das betrachten eines Kirchenfensters von außen. Dort sieht es triste aus, teilweise verwirrend und zersplittert. Nur von innen kannst du die wahre Pracht und Bedeutung erkennen! Beurteile nur deine eigene Geschichte und auch nur dann, wenn du sein Licht hindurch scheinen lässt.“

Rahel sank erschöpft auf ihr Kissen zurück und schloss ihre Augen.

Rifka packte Notizblock und Stift in ihren Rucksack. Von dem Feuerwerk in ihrer Seele waren jetzt nur noch ein beißender Geruch von Schwefel und einige zerplatzte Überreste von Knallkörpern übrig.

Sorry, dass ich dich so in Anspruch genommen habe, Rahel. Das war wahrscheinlich etwas viel für dich! Ich werde mich jetzt schleunigst auf den Weg machen. Meine Familie wartet auch schon auf mich.“
Rifka erhob sich und legte zum Abschied ihre Hand auf Rahels Schulter. Die alte Frau öffnete nochmal ihre Augen und schmunzelte:

Schade, dass ich dir nicht ein bisschen von meinen prachtvollen Fenstern habe zeigen können, Rifka!“

Rifka versuchte, ihr zuzulächeln und verschwand schnell aus dem Krankenzimmer raus in den Flur.

Sie lief die Treppen runter, drückte sich an Besuchern vorbei durch die Eingangstür auf die Strasse.

Wo bist du?

Rifka stieg in ihren roten VW-Passat schaute dabei immer wieder nervös auf ihre Uhr. Marwin musste zum Fußball gebracht werden und Mirjam schrieb morgen eine Mathearbeit – sie brauchte ihre Hilfe. In Rifkas Kopf pochte es laut. Lauter unbändige Gedanken, die sich unerhört benahmen. Während sie auf die Landstraße abbog, auf der sie eigentlich nur 60 km/h fahren durfte, drängten sich noch mehr Gedanken in ihren Kopf. Gedanken, die mit vielen Gefühlen bewaffnet waren. Schuldgefühle ihren Kindern gegenüber, Frust über ihren Mann, der in seinem Beruf als Pastor aufgeht und der mit ihr so viel gemeinsam hatte, wie ein Vogel mit einem Fisch, Zorn gegen einen ignoranten, enttäuschenden Gott, der meilenweit über ihrem Kopf im Weltall zu schweben schien. Rifka drückte wütend auf ihr Gaspedal:

Wollen wir doch mal sehen, ob du eingreifst, lieber Gott!“ zischte sie dabei zwischen ihren Zähnen hindurch.

Die Landstraße war leer. Dicke Wolken krochen wie Schnecken über die Erde und hinterließen einen Schleier aus Nebel. Der Asphalt grollte unter den beschleunigenden Reifen des Kombis.

Du schaust mir einfach nur zu, von da oben, ach was … du schaust gar nicht zu, du schläfst! Seid Jahrtausenden schläfst du. Weil du keinen Bock mehr auf uns hast! Ich werd´s dir zeigen – ich schaff es ohne dich genauso gut, … noch viel besser schaffe ich das ohne dich! Dann muss ich mir nicht ständig anhören, was ich tun müsste, damit ich endlich ….“

In diesem Moment erschien auf der anderen Fahrspur unterwartet ein Lastwagen. Er kam aus einer Linkskurve herausgeschossen und scherte dabei sehr weit auf Rifkas Fahrspur aus. Rifka riss ihr Lenkrad herum. Der Passat geriet ins Schleudern. Rifka wurde von ihrem Sitz gerissen, klammerte sich an dem Lenkrad fest, schrie laut auf: „NEIN! NEEEEEEEIIIIIIN!

Sie spürte einen harten Schlag im Gesicht. Glassplitter knirschten, ihre Haut platzte auf und ein stechender Schmerz spannte sich quer über ihre Stirn.

Ihr Wagen drehte sich mehrmals um sich selbst, kam dabei von der Straße ab, stürzte in den Straßengraben, überschlug sich zweimal, prallte gegen einen Baum und kam ächzend und stöhnend hinter einer Leitplanke auf der Seite zum Liegen.

Rifkas Kopf wurde fest zusammengepresst. Sie fühlte sich durch eine enge Röhre gedrückt, dann beschleunigte sich ihr Körper. Sie hörte nur noch ein lautes Sausen, wie von vielen kleinen Sirenen erzeugt. Es ging immer schneller. Schneller. Schneller nach oben. Plötzlich hielt sie inne, hing schwerelos in der Luft. Sie sah eine verregnete Landschaft unter sich. Eine Straße. Ein Lastwagen hielt am Rand. Auf der anderen Seite lag ein rotes Auto hinter einer Leitplanke auf der Seite. Blaulicht blinkte daneben. Viel Blaulicht. Eines kam von einem rot weißen Rettungswagen. Polizisten und Rettungssanitäter liefen hin und her wie Ameisen. Jetzt hielten noch mehr Autos an. Rifka erschrak. Das war kein Traum. Das da unten … das war doch ihr Auto. Das war doch sie selbst, die da gerade auf einer Barre in das Rettungsauto getragen wurde! Sie … sie ist tot, und ihre Kinder? Nein, Gott, das war nicht fair! NEIN!

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Wieder begann das Sausen in ihren Ohren. Wieder die schnelle Fahrt durch eine enge Röhre. Wieder wurde dabei ihr Kopf eng zusammen gepresst. Erst wurde es ganz dunkel um sie herum. Sie drehte sich, wie durch eine ganz steile Wasserrutsche hindurch. Dann, ganz plötzlich, wie ein Blitz, wurde sie in ein Meer von Licht hineingeworfen. Der Druck an ihrem Kopf hörte abrupt auf. Die Fahrt war zu Ende.

Sie schwebte.

Schwebte in einem weißen Licht.

Da bist du!

Sie hörte Musik. Helle Glocken, oder waren es Geigen? Vielleicht auch Gesänge. Langsam, in Zeitlupe, erkannte sie schwache Umrisse um sich herum. Als wenn sich ein Fotofilm nach und nach entwickelt. Erst ganz transparent, dann schärfer. Rifka wurde wie ein Farbtropfen von einem Pinsel aufgenommen und ganz sachte auf ein Bild gemalt. Ein Bild, das aus Musik und Farben bestand. Und …, Rifka versuchte ihren Mund zu bewegen, war sich aber nicht sicher, ob sie so etwas noch besaß, aber es funktionierte, … ja, sie konnte schmecken. Das Bild hatte auch einen Geschmack. Es war ein ganz neuer Geschmack. So etwas wie Honig, aber noch viel fruchtiger, viel mehr, als nur Honig. Als hätten sich dort alle Früchte auf einmal versammelt. Während sich das Bild, in das sie gerade hineingemalt wurde, weiter entwickelte, versuchte Rifka nachzudenken. Auch das ging ganz langsam. Ihre Gedanken und Gefühle schienen gerade erst neu geboren zu werden. Da ist doch irgendetwas mit ihr passiert, was nicht passieren sollte. Da war doch etwas, … etwas, das nicht gut war. Da war doch ein Gefühl, das eben noch ganz mächtig groß war!

Ihr Blick fiel auf einen Umriss, die Konturen einer Person, die ihr bekannt vorkam. Etwas Kleines, das auf einer Wiese saß. Die Erkenntnis trennte sich aus ihrem neuen Bewusstsein heraus, wie von einem Messer herausgeschnitten: Das war ihr Kind. Es war … Marie … Marie, ihre zweite Tochter, die mit einem Jahr gestorben war! Rifka sah ihr kleines Mädchen auf einer Wiese spielen. Es hüpfte im Kreis und es pflückte Blumen. Ja, jetzt sah Rifka auch, dass diese Wiese übersät war von bunten, leuchtenden Blumen. Der Pinsel hatte sie gerade alle hingetupft. Sie leuchteten wie unzählige bunte Sterne. Und Marie hielt einen ganzen Strauss davon in ihren kleinen Händen. Sie küsste die Blumen, ganz oft. Rifkas Herz begann sich zu weiten, es schlug wie eine große, angestoßene Glocke. Jedenfalls fühlte sie so etwas an der Stelle, wo vorher das Herz war. Rifka hatte noch nie in ihrem bisherigen Leben einen so glücklichen Menschen gesehen, wie ihre Marie, die da vor ihr die Blumen küsste. Sie wünschte sich, ihrer kleinen Tochter näher zu kommen. Sie wünschte sich, sie in den Arm zu nehmen. Die große Glocke in ihr begann noch stärker hin und her zu schwingen und in diesem Moment schaute sie Marie direkt ins Gesicht. Sie war ganz nah vor ihr. Sie konnte direkt in zwei leuchtende Mädchenaugen sehen.

Hallo, Mama!“ hörte sie eine helle Stimme.

Vor dem Krankenzimmer stellte die Krankenschwester einen vollen Teller Suppe auf das Tablett.

Sie will immer noch nichts essen!“ Sagte sie kopfschüttelnd zu der Schwester, die auf der anderen Seite des Flurs die leeren Teller einsammelte.

Und sie liegt wirklich nicht im Koma?“ fragte die andere.

Nein! Der Arzt war vor einer Stunde bei ihr. Es ist eine Art Wachschlaf. Schwester Lisa meint, es wäre vielleicht ein Trancezustand. Na ja, soll es ja geben. So, ich habe bald Dienstschluss. Bin froh, hier raus zu kommen. Diese Station ist mir einfach zu mystisch!“

So´n Quatsch. Was soll daran mystisch sein. Die hat vor zwei Tagen erfahren, dass eine Freundin von ihr, Mutter von zwei Kindern, einen Autounfall hatte. Sie liegt im Koma und hat kaum Überlebenschance. Das ist ein ganz normaler Schock. Das ist das Leben, Steffi! Nichts anderes. Das Leben und das Ende vom Leben!“

Im Krankenzimmer lag Rahel mit offenen Augen halb aufrecht im Bett. Ihre gelblichen Augäpfel schimmerten feucht, aber bewegten sich nicht von der Stelle.

Nur ihr lippenloser Mund bewegte sich. Langsam, mit kleine Pausen. Aber immer wieder. Ihre knochigen Hände hielt sie zusammengefaltet auf der Bettdecke.

Marie!“ stieß Rifka hervor.

Blumenstrauß, Liebe, Aufmerksamkeit

Mama!“ Marie strahlte ihre Mutter an und streckte ihr den Blumenstrauß entgegen.

Der ist für dich!“

Rifka griff nach den Blumen. Sie fühlten sich so zart an, wie die Flügel eines Schmetterlings.

Für mich? Hast du auf mich gewartet?“ fragte Rifka.

Nein.“ erwiderte das kleine Mädchen.

Rifka fragte irritiert weiter: „Bist du hier ganz alleine?“

Alleine … was ist das?“ sagte Marie.

Alleine ist man, wenn kein anderer da ist!“

Aber hier sind doch ganz viele! Schau, da und da und da …,“ Marie zeigt um sich herum.

Rifka musste sich anstrengen, um etwas zu erkennen, aber dann entdeckte sie viele Kinder. Sie spielten auf der Blumenwiese.

Sind das deine Freunde?“

Nein, das sind Engel! Mein Freund ist Gott.“

Wo ist Gott?“

Marie lachte hell auf: „Da! Schau doch, Mama, warum siehst du denn überhaupt nichts?!“

Das kleine Mädchen zeigte direkt vor sich. Rifka kniff ihre Augen zusammen, um gegen das Licht besser sehen zu können. Doch sie sah nur die Blumen und die Engel.

Wo?“

Da, Mama! Da!“ Marie strahlte immer heller und zeigt vor sich.

Rifkas Herz zog sich plötzlich zusammen. Sie sah jetzt die Farben und Formen nur noch ganz blass. Sie verschwammen ineinander, als kippte jemand Wasser darüber. Auch Marie begann blasser zu werden. Sie wollte sich an ihrer Tochter festhalten, doch in ihrem Kopf fing es wieder an zu sausen. Eine Kraft zog sie in die Tiefe, bis sie vor sich nur noch blasse Farbflecken erkennen konnte, zersplittert und düster.

Ich gehe jetzt!

Der Arzt in dem weißen langen Kittel beugte sich zu Rahels Gesicht hinunter:

Frau Merburg! Ihre Freundin, Frau Rifka Kunst, sie ist am leben! Sie ist aus dem Koma erwacht. Es geht ihr wieder viel besser. Sie wird es schaffen!“

Rahels Augen zeigten keine Regung. Nur ihr Mund. Er weitete sich zu einem Lächeln. Dann bewegte sie ihn, als wollte sie sprechen. Der Arzt beugte sich noch weiter vor, um besser verstehen zu können.

Die Worte klirrten wie kleine Glassplitter an sein Ohr:

Sagen sie ihr … ich habe das Licht durch ihr Fenster auch gesehen!“

Sie atmete tief durch und schloss ihre Augen für immer.

Und nun bist du dran: Was denkst du, warum Gott Rahel nicht geheilt hat?

Bin gespannt auf unsere Diskussion –

Liebe Urlaubsgrüße

Inga

4 thoughts on “Urlaubslektüre 1: Lichtblind”

  1. Hallo Inga, ich denke wenn Rahel uralt war ,wie am Anfang geschrieben, eine geheilte Gottesbeziehung hat und sich wohlfühlt in den Armen JESU was gibt es da noch besseres. Ich glaube nicht, dass sie die schlimme Krankheit braucht um zu sterben- wie manche meinen- an irgendwas muss man ja sterben- logisch, aber man kann einfach lebenssatt sterben. Ich glaube es kommt rüber das die Missionarin lebenssatt war und Ihre Zeit gekommen war in ihre wirkliche Heimat umzuziehen.

    1. Liebe Elke,
      ich finde deine Gedanken sehr schön ….
      Es ist und bleibt so, dass wir nicht alles durch und durch verstehen können und müssen. Es bleibt dann einfach unser Glaube, Hoffnung und Liebe – diese drei.
      Liebe Grüsse Inga

  2. Hallo Inga,
    Ich könnte jetzt sagen, weil es einen Zweck hatte oder das es einen größeren Gesamtzusammenhang gibt. Aber spontan antworte ich: ich weiß es nicht und verstehe es auch nicht. Gute Menschen sterben und schlechte leben gut. Das ist doch nie gerecht. Ich muss es auch nicht erklären. Kann denn der Krug zum Töpfer sagen, ob und wie er gestaltet werden will??
    Meine Zeit liegt in deinen Händen, nun kann ich ruhig sein, ruhig Herr in dir, heißt es in einem Lied.
    So vielleicht
    LG Marco

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