Bist du bereit?Jetzt herausfinden!

THS Blog

Die 10 beliebtesten Arten, Menschen von Jesus zu erzählen

 

Heidi Jerusalem, Rentnerin in Taunusstein:

1. Im Wald – allezeit bereit

Heute morgen war ich im tiefen Wald und habe Gott gefragt ob er heute eine Aufgabe für mich hätte. Dann kam ein Stoppschild, weil Holzarbeiter Bäume gefällt haben. Ich suchte mir einen anderen Weg und sah plötzlich eine Brille am Boden liegen. Während ich noch überlegte, was ich nun mit diesem Teil machen könnte, um es wieder an den Besitzer zu bringen, wedelte von weitem eine Frau mit den Armen und rief irgendetwas.

Heidi Jerusalem

Sie war total froh und sagte: „Ich habe gerade zum Heiligen Florian gebetet, dass ich meine Brille wieder finde.“ Ich sagte ihr, dass ich gerade gebetet habe, was Gott heute vorbereitet hat, was ich tun soll. Schon waren wir im Gespräch. Ich sagte ihr, dass ich lieber gleich zu Gott gehe, wenn ich bete und nicht den Umweg über Heilige nehme. Dann haben wir beide Gott gedankt. Zum Abschied hab ich sie gesegnet und sie mich ebenfalls (und das alles mitten im Wald, wo ich kaum ein Menschenkind treffe).


2. Prophetische Leitung

Ein anderes Mal standen 5 Jugendliche an einer Treppe und ich hatte den Eindruck, dass Gott sagt: Geh dahin und sprich sie an. Das war erstmal komisch, aber ich habe meinen Verstand ausgeschaltet und bin los. Ich hab sie gefragt, ob ich sie ansprechen darf. Sie waren etwas überrascht, aber offen. Ich hab sie gefragt, ob sie eine Vorstellung hätten, wo sie nach ihrem Tod hinkämen. Wir hatten ein super Gespräch. Ich konnte von Jesus erzählen und bin dann weitergegangen.

3. In der Nachbarschaft CDs verschenken

Vor einiger Zeit traf ich eine junge Frau, die ihre Kinder zur Schule brachte. Es kam zu einem Gespräch – wenn man einfach freundlich ist, geht das ganz schnell. Sie wohnt in meiner Straße. Gott hat es dann so gefügt, dass ich drei Mal bei ihr klingelte, als es ihr schlecht ging. Ich konnte für sie beten. Sie war so berührt, dass sie geweint hat. Sie ist Muslim. Inzwischen hat sie die erste Predigt CD gehört und ist im Herzen berührt. Ich bete, dass sie Jesus bald in ihr Leben aufnimmt.

4. Während der Hilfe bei Flüchtlingen

Im vergangenen Jahr durfte ich bei der Flüchtlingsarbeit eine albanische Familie zu Jesus führen. Das war so unglaublich plötzlich und schön und völlig unerwartet. Ich hab sie einfach nur besucht und wir sind ins Gespräch gekommen. Es war das Ende des Ramadans und sie sagten mir, dass sie Muslime sind. Doch die kleine Migena sagte mir, dass die Jesus liebt.

Das war der Einstieg in eine Gebetsrunde(5 Kinder und Eltern). Ich konnte es nicht fassen. Es wurde dann noch ganz tragisch, denn die Mama bekam eine ganz schlimme Krebsdiagnose und war innerhalb von Wochen gestorben. Vorher hat sie noch im Krankenhaus Jesus ihr Leben übergeben. Und sie war froh und hatte keine Angst. Sie war glücklich, wenn wir sie besuchten und Loblieder für Gott sangen. Gott ist so unglaublich groß und herrlich und geheimnisvoll.

Inga Haase, 2016

Inga Haase, Leiterin der THS-Akademie in Bingen

5. Über Facebook

Ich nehme mir manchmal einen Abend Zeit, um mich von Gott durch Facebook führen zu lassen. Ich schaue mir dabei einfach die Profilbilder an und bete. Wenn mir dann jemand auffällt, dann frage ich Gott, was ich ihm schreiben soll. Ich bin dann ganz ehrlich zu der Person und schreibe ihr, dass ich in Facebook über ihre Seite gestolpert bin und einfach von Gott den Eindruck bekommen habe, dass sie gerade Gott braucht. Dann schreibe ich noch meinen Eindruck, den ich von Gott bekommen habe und frage sie, ob ihr das weiter hilft.

Manchmal bekomme ich keine Reaktion, seltener sind die Leute genervt, aber immer wieder kommen richtig krasse Rückmeldungen, dass die Leute total berührt sind und dann kommen wir in ein längeres Gespräch und ich kann dann für sie beten.

6. Durch Youtube

Seid März habe ich einen Youtube Kanal. Hierüber haben sich wirklich schon Menschen bekehrt. Eine Frau meldete sich bei mir, dass sie mein Video von einer Mitarbeiterin bekommen habe und es habe sie so geflasht, dass sie danach weinen musste. Nun wollte sie mehr über Gott wissen. Sie kam dann in den Gottesdienst. Beim nächsten Sonntag hatte sie ihren Mann dabei und beim dritten Gottesdienst ihren Sohn. Sie ist heute auf einem super tollen Weg mit Jesus.

7. Im Krankenhaus

Letztens war eine Freundin von mir im Krankenhaus. Sie erzählte mir von einem Zimmernachbarn, der von einer Brücke gesprungen ist. Ich bin zu diesem Mann hin und habe ihn erst einmal gefragt, warum er so eine Entscheidung getroffen hatte. Zuhören und den Menschen verstehen können ist sooo wichtig!
Nachdem der Mann mir sein Leid geklagt hatte, habe ich ihm von der Liebe Gottes erzählt und dass Gott immer einen Ausweg hat, der ins Leben führt, statt in den Tod. Der Mann hat nach einer Stunde Gespräch sein Leben Jesus übergeben.
Er fragte mich zum Schluss: „Und wofür ist jetzt mein Leben noch gut?“

Ich sagte ihm: „Dass Sie allen Menschen von diesem Gott der Liebe weiter erzählen!“ Da lächelte er und nickte.

Gabriel Skibitzki

Gabriel Skibitzki, Pastor in Fürth:

8. In der Kleingruppe

Ich feier unsere Kleingruppenarbeit. Kontakte fangen oft beim Sport, beim Chillen am See oder ähnlichem an. Dann ist da schon mal eine Brücke geschlagen und man kann fragen ob er nicht auch mal mit in die Kleingruppe kommen möchte.

Handynummern sind wichtig. WhatsApp ist wahrscheinlich dass effektivste Mittel, um an einer Person dranzubleiben. Da ist es wichtig auch am gleichen Tag noch einmal zu schreiben und ihn ggf. sogar abzuholen oder sich mit ihm vorher zu treffen.

In dem letzten Jahr haben wir 3 junge Männer in unserer Kleingruppe zu Jesus geführt. Bei einem war es ein langer Prozess, bis er sich entschieden hatte. Wir als Kleingruppe haben Jesus einfach „vorgelebt”, die Person angenommen und geliebt. Lange war es einfach „dran bleiben“ und „vorleben“, bis der Moment kam, an dem die Person dann den Schritt einer festen Entscheidung getroffen hat.

Daniel Zacharias, Jugendpastor in Drieburg

Daniel Zacharias, Jugendpastor in Drieburg

9. Durch fragen, zuhören und helfen

Vor einiger Zeit war ich eingeladen auf einer Konferenz über mehrere Tage zu predigen. Ich genieße vor allem die Zeit zwischen den Gottesdiensten, weil Gott wirkt nicht nur in Gottesdiensten, sondern in jeder persönlichen Begegnung.

Als ich draußen beim Essen saß, kam ein Mädchen angelaufen und fragte mich: „Woran erkenne ich, dass es Gott gibt, weil ich kann ihn ja nicht sehen oder hören?“. Ich wollte gerade anfangen, Beispiele zu nennen und zu erklären wie man Gott erkennen kann, aber plötzlich legte Gott mir auf’s Herz, einfach nur zu fragen: „Warum fragst du dich das?“.

In dem Moment traf sie der Satz, weil sie merkte, es geht um mehr als nur eine Antwort und da war jemand, der bereit war zuzuhören. Jemand dem es nicht nur darum geht, eine weitere Antwort zu geben, sondern einer, der verstehen wollte.

Und das tat ich in dem Moment! Es ging mir nicht darum, alles zu kommentieren, sonder zuzuhören. Gott hat uns zwei Ohren und einen Mund gegeben, damit wir immer doppelt so viel hören, wie reden. Zuhören ist eine Kunst, die wir immer wieder lernen müssen.

Unser Gespräch entwickelte sich dann zwei Stunden lang. Es ging von ihrer Kindheit über den besten Freund, durch viele Höhen und Tiefen. Und sie beendete unser Gespräch mit den Worten „Danke, dass du mir zuhörst und mich verstehst.“ Daraufhin stand sie auf und ging.

Im ersten Moment dachte ich „Du hast die Chance verpasst, ihr noch mehr von Jesus zu erzählen.“ aber nach einiger Zeit verstand ich: „Du hast die Zeit genutzt, wie Jesus zu handeln.“

Ich habe dieses Mädchen dann noch einmal getroffen. Dieses Mal konnte ich ihr einfach helfen, da sie ein Handy zum telefonieren brauchte. Und dann fragte sie mich, warum ich das alles mache? Was ich davon hätte?

Jetzt konnte ich von Gott erzählen. Und SIE hörte zu – von Anfang an bis zum Schluss.

Heute ist dieses damals kleine Mädchen die Jugendleiterin ihrer Gemeinde, mit einem Herzen, das Leute da abholt, wo sie sind, um sie zu Jesus zu führen.

Riccarda Haase, Modelabel, Menashion

Ricarda Haase, Gründerin des Modelabels „Menashion“

10. In einer Schülerrede oder bei einer Fashionshow

Ich binde Gott gerne in meinen Reden ein, die ich entweder in meiner Schule während einem Referat oder einer Schülerrede halte, oder heute, wenn ich in einer Fashionshow meine Mode vorstelle.

Letztens habe ich meine neue Kollektion in einer Fashionshow vorgestellt. Die Show fand am Rhein statt. Es war gerade Hochwasser und meine Kollektion hatte zufällig sogar das Thema „Wasser“. Ich erzählte als einen Punkt in meiner Rede von einem Mann, der aus seinem Boot ausstieg und auf dem Wasser lief, weil er auf Gott vertraute. Und als er zweifelte, da sank er. Ich habe die Leute ermutigt, nicht an Gott zu zweifeln.

Es war nur ein ganz kleiner Punkt in meiner Rede, aber es hatte seine volle Wirkung.

90% der Anwesenden waren nicht aus kirchlichem Hintergrund, aber die Rückmeldungen waren so unglaublich positiv. Am nächsten Tag stand sogar ein Artikel über meine Fashionshow in der AZ – und die Geschichte von Petrus auch!

Und nun bist DU dran – schreibe doch unten in die Kommentare, wie du Menschen von Gott erzählt hast!

Gemeinsam für Jesus

Deine Inga

2 thoughts on “Die 10 beliebtesten Arten, Menschen von Jesus zu erzählen”

  1. Hi Inga,
    Ich hatte gerade den Eindruck, diesen Blogeintrag zu lesen und er hat mich inspiriert!
    Ich hab so was (Menschen von Jesus erzählen) noch nie gemacht, weil ich nie die richtigen Worte weiß und – das größte Problem – keinen Mut dazu aufbringen kann.
    Ich sehe das aber als meine Aufgabe von Gott und so hab ich grade gebetet, dass Gott mir die Situationen schenkt und mir dann den Mut und die richtigen Worte dazu in den Mund legt um das zu tun, was wir Christen tun sollen.
    Ich habe erkannt, dass das nicht nur “so jemand großes, der predigt und eine eigene Akademie hat” (du) das kann, sondern auch ich kleiner 15-Jähriger, der sowas noch nie gemacht hat.
    Ich hoffe, ich höre (auf) Gottes Stimme und erzähle Menschen von seiner großen Liebe!
    Danke!

    1. Hallo Moritz,

      vielen Dank für deine Rückmeldung – die hat mich SUPER gefreut 🙂 Wenn man sich die Punkte oben als Lebensstil angewöhnt, dass macht es einfach total Spaß. Man ist immer mehr im Auftrag Gottes unterwegs und erlebt dementsprechend viel mehr Gottes Wirken.
      Gottes Segen dir dabei – deine Inga

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kontakt

Ruf uns an!

06721-2019381
THS Büro

E-Mail

Info@ths-akademie.de
Oder verwende das unten stehende Formular

captcha


* Pflichtfeld