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10 praktische Tools, um deinen Hauskreis im Glauben voran zu bringen

glaubenstools

„Nach dem Sommerloch ist es so anstrengend, die Gruppe wieder für Jesus zu begeistern!“ stöhnte ein Jugendpastor. Alle sind irgendwie lustlos und das zieht wieder eine Unverbindlichkeit mit sich.

Naja, und das hat wieder Auswirkungen auf mich als Leiter! Bin ich nicht gut genug? Habe ich was falsch gemacht? Mein Glaube ist ja auch nicht sonderlich feurig …

Reinhard Bonnke sagte mal einen schönen Satz, der mir heute noch im Herzen steckt:

„Ein Leiter hat keine Zeit für Selbstzweifel!“

Herrlich! Ich habe ja für alles Mögliche Zeit – aber ich nehme mir sie auf keinen Fall für Selbstzweifel. Ich sage dann immer zu meinen Selbstzweifeln: „Ich habe überhaupt keine Zeit für euch!“

Natürlich heißt das nicht, dass ich nicht lernen muss. Natürlich muss und will ich lernen. Deshalb geht dieser Blog ja weiter:

Glaubenstäler bei mir und in der Gruppe überwinden – aber wie?

Du fühlst dich wie in der Wüste? Deine Gruppe ist zäh und unmotiviert?

Das ist normal. Die großen Männer und Frauen der Bibel hatten das auch.

Die Bibel sagt das so schön:

„Das Herz ist ein trotziges und verzagtes Ding!“ Jesaja 17,9.

Mein erster Tip:

Einfach weiter gehen – weiteratmen!

Der Weg mit Jesus führt auch wieder aus dem Tal heraus.

Nie aufgeben.

Nie.

Und:

Hebräer 12, 1: „Nun lauf geduldig in den Wettkampf, den Gott für dich bereitet hat. Leg ab, was dich beschwert und die Sünde, die dich ständig umstrickt und schau auf zu Jesus, dem Anfänger des Glaubens.“

NEIN! SO steht das NICHT da. Es steht:

„Jesus, dem Anfänger UND VOLLENDER des Glaubens!“

Jesus hat deinen Glauben angefangen und er wird ihn auch vollenden. Deshalb: Einfach weiter laufen und auf Jesus schauen.

Und was machst du mit deiner Gruppe?

Hier gebe ich dir 10 Tools, die du einfach in deiner Gruppe anwenden kannst, damit euer Glaube wächst. Alle Tools habe ich mehrmals ausprobiert und finde sie immer wieder super hilfreich.

1. Wochen-Challange

Jakobus 1, 22 „Seid nicht nur Hörer des Wortes, sondern auch Täter, sonst betrügt ihr euch selbst.“

Überlege dir zu deinem Thema eine ganz konkrete und einfache Anwendung, die man später überprüfen kann. Wir hatten vor drei Wochen das Thema: „Sabbat“ und haben dann in der Kleingruppe uns das Ziel gesetzt, vier Woche lang wirklich drauf zu achten, einen Tag in der Woche ganz frei zu nehmen. Einen Tag in der Woche chillen und nur das tun, was einem Spaß macht und Zeit mit Gott verbringen.

Wir haben uns einen Termin gesetzt, an dem wir über das Ergebnis austauschen und das war der Hammer! Wir waren alle erstaunt, wie viel es ausmacht, etwas wirklich umzusetzen und sich gegenseitig über die Umsetzung Rechenschaft abzulegen. Einfach genial.

2. Bibelhoch

Dieses Tool habe ich in meiner Jungscharzeit gelernt und ich habe es schon damals geliebt. Alle Gruppenteilnehmer halten die Bibel über dem Kopf. Der Gruppenleiter nennt eine Bibelstelle und daraufhin müssen alle so schnell wie möglich diese Bibelstelle aufschlagen. Der Erste, der die Bibelstelle hat, darf vorlesen und bekommt einen Punkt. Wer die meisten Punkte hat, bekommt einen Preis. Damals hat mich das sehr motiviert, die Bibel wirklich gut kennen zu lernen.

3. Gegenstände-Austausch

Jeder der Gruppenteilnehmer soll sich innerhalb von 5 Minuten einen Gegenstand suchen (man kann dabei auch kurz raus laufen), der am besten beschreibt, wie es ihm gerade geht. Wenn alle Teilnehmer wieder da sind, geht es der Reihe nach rum: Jeder erzählt anhand des Gegenstands, wie es ihm geht und am Ende wird für ihn gebetet. Diese Runde ist oft sehr intensiv, weil die Teilnehmer nicht nur sich untereinander besser kennen lernen, sondern sich selbst auch.

Beim ersten Mal fällt diese Übung manchen Menschen recht schwer, aber man bekommt Übung darin.

4. Lobesregen

Hebr 12,12 Darum stärkt die müden Hände und die wankenden Knie.

Es wird einer nach dem Anderen in die Mitte auf einen Stuhl gesetzt. Dann geht es der Reihe nach rum und jeder sagt dem, der in der Mitte sitzt, ermutigende und dankbare Worte. Was finde ich gut an dem Anderen? Wo hat der andere Stärken? Was wünsche ich ihm?

Es ist wie ein warmer Regen und danach findest du auf jedem Gesicht ein breites Grinsen.

5. Prophetierunde

Jeder bekommt ein weißes Blatt Papier und einen Stift. Es wird Lobpreismusik angemacht. Nun bittet jeder Gott, ihm etwas für seinen linken Nachbarn zu geben. Ein Bild, oder ein Bibelvers und eine prophetische Rede. Wenn alle fertig sind, wird das vollgeschriebene Blatt an den linken Nachbarn gegeben, der ihn durchliest.

Am Ende gibt es eine Austauschgruppe und jeder erzählt, was er erlebt hat und mit nach Hause nimmt. Ihr werdet staunen, was Gott alles für euch vorbereitet hat!

6. Bitt-Lauf

Mt 7,7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

Vielleicht hast du das Gefühl, das viele deiner Gebetet nicht erhört werden … ABER der Grund dafür ist nicht, das Gott wenig Gebete erhört, sondern das du es MEIßTENS vergisst, das er es erhört hat. Es ist ein menschliches Phänomen: Der Schmerz ist uns im Kopf präsenter, als die kurze Zeit der Erleichterung und der Dankbarkeit.

Im Bitt-Lauf tauscht ihr in der Runde aus, was derzeit das größte Gebetsanliegen der Einzelnen ist. Diese werden aufgeschrieben und dann dafür gebetet. Der Deal ist: Wann immer einer sein Gebet erhört bekommt, bringt er etwas zum Feiern mit!

In unserem letzten Bitt-Lauf haben wir schon 2 Wochen später eine Feier nach der anderen gehabt und die ganze Gruppe war total überwältigt, was Gott alles tut.

7. Bibel-Rat

Wieder ist einer nach dem Anderen dran und erzählt von seiner derzeit größten Herausforderung. Nachdem er diese erklärt hat, dürfen nur Fragen gestellt werden, um das Problem besser verstehen zu können – WICHTIG: Keiner darf seine Meinung, seine Erfahrungen oder einen Ratschlag geben.

Stattdessen sucht jeder in der Bibel, was sie über dieses Problem sagt. Eine herrliche Übung! Die Bibelstellen werden nacheinander vorgelesen und der Betroffene darf sich die, die ihm am meisten helfen, mit nach hause nehmen.

8. Schatzsuche

Sehr herausfordernde Übung:

Es wird eine Gebetszeit eingeräumt, in dem jeder Gruppenteilnehmer von Gott eine Offenbarung erbittet: Er bittet einen bestimmten Menschen auf der Strasse gezeigt zu bekommen, der an einem bestimmten Ort steht und in einer bestimmten Situation sich befindet, in der Gott ihn ansprechen möchte.

Diese Offenbarungen werden aufgeschrieben. Nicht jeder muss eine haben, wenn man keine hat, begleitet man einen Anderen, der eine hat. Dann gehen die Teilnehmer auf die Strasse und suchen ihren „Schatz“ – also die Person, die Gott ihnen gezeigt hat.

Ihr werdet Erlebnisse machen, wie Nathanael:

Joh 1,48 Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich.

9. Gebets-Garten

Im Raum wird in jeder Ecke eine Gebets-Station aufgebaut, die jeder Teilnehmer nach einer Zeit der Erklärung durch den Gruppenleiter nacheinander besuchen kann. Im Hintergrund läuft Lobpreismusik.

„Sorgen abladen“: Hier steht ein Kreuz mit einem Schild: „Matthäus 11, 28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ Unter dem Kreuz liegen Steine, Zettel und Stifte. Deine Sorgen kannst du auf ein Blatt aufschreiben, zerknüllen und zu den Steinen unter das Kreuz legen.

„Busse tun“: Hier steht ebenfalls ein Kreuz mit der Aufschrift: „1. Johannes 1, 8 Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.Hier liegen Kissen vor dem Kreuz zum hin knien und beten.

„Gottes Stimme hören“: Hier sind viele Kerzen, eine große Bibel, ein Schild mit dem Vers: „Joh 10,27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;“ eine Schale mit Bibelversen, Blätter und Stifte. Du kannst dir einen Bibelvers ziehen und auf einem Blatt aufschreiben, was Gott dir dadurch sagen möchte. Diese Blatt nimmst du mit nach hause.

„Segnungs-Oase“: Hier sitzen 2 Mitarbeiter. Zwischen ihnen steht ein leerer Stuhl. Du kannst dich dort drauf setzen und bekommst ein Segnungsgebet zum Abschluss. Die Mitarbeiter sollten drauf achten, dass sie nicht zu lange beten, damit alle dran kommen.

10. Brief-Wichtel

 In einer Schale liegen die Namen aller anwesenden Teilnehmer. Jeder zieht einen Namen und nimmt sich Zeit, für diese Person einen Brief zu schreiben. In dem Brief sollte ein Lob, ein Dank, ein Wunsch und/oder ein Bibelvers enthalten sein. Die Briefe werden zum Schluss an die Adressaten verteilt. Die Freude ist nach dieser Runde sehr groß!

Und bist du dran: Schreibe unten in die Kommentarleiste deine Ideen und Tools rein, die den Glauben und die Gemeinschaft stärken!

Liebe Grüsse

Deine Inga

4 thoughts on “10 praktische Tools, um deinen Hauskreis im Glauben voran zu bringen”

  1. Die Anregungen finde ich ganz fein!- was wäre mit einer ganz praktischen Hilfe in regelmäßigen Abständen- jeder darf seine “Not” offenlegen und die Gruppe ( oder Einzelne ) findet einen Termin und eine Möglichkeit zu helfen-z.B. Zaun streichen, Wohnung umkrempeln, Garten winterfitt machen ect. So lernt sich die Gruppe auch in ihrem Alltag besser kennen und Liebe wird sehr praktisch- sollte jemand wirklich überhaupt nie Hile brauchen, kann er ja mal alle beim Kafee oder Grillen( bei sich ) privater kennenlernen.- Sicher findet jeder eine passende Bibelstelle zu dem” Einsatz” wie etwa “jeder trage des anderen Last”, “der Witwe oder Waisen oder dem Fremdling zu helfen”, ” Glaube, der durch die Liebe tätig wird”, “wer bittet wird erhalten”….

  2. Sind wunderbare Tools, ich habe sie schon alle ausprobiert, momentan aber keine Gruppe um es anzuwenden. Wir haben auch folgendes gemacht: Derjenige der gerne Erfrischung bzw. Stärkung will setzt sich auf einen Stuhl, ruhiger Lobpreis läuft und alle anderen legen Hände auf- ohne Kommentar”den die Ströme lebendigen Wassers strömen aus uns” und erfrischen und stärken,reinigen und heilen.

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