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7 Möglichkeiten, warum etwas nicht funktioniert, obwohl du es unbedingt willst

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Ich habe die meiste Zeit in meinem Leben etwas, was NICHT funktioniert, obwohl ich es unbedingt will.

Ich meine nicht die unwichtigen Dinge, die ich morgen wieder vergesse. Z.Bsp. Skateboard fahren. Das kann ich einfach nicht. Ich habe es mal probiert und geübt, aber das einzige, was ich geschafft habe, waren tellergroße blaue Flecken und hässliche Schrammen auf meinem Knie. Ich habe aufgegeben. Aber das hat mich nicht in Depressionen geworfen. Ich konnte damit ohne Probleme leben.

Ich meine Dinge, die ich wirklich unbedingt will, weil ich sie als SEHR wichtig empfinde. Zum Beispiel, wenn ich jemanden liebe und ich will unbedingt, dass er glücklich ist und Gott erlebt. Aber er kommt aus seinem Loch nicht raus.

Oder ich will glücklich werden, aber das, was ich dafür brauche, bekomme ich nicht. Vielleicht eine glückliche Ehe oder eine erfolgreiche Arbeit, Gesundheit oder finanzielle Versorgung.

Ich tue alles dafür, jedenfalls alles mir Möglich. Ich kämpfe, aber es geschieht nicht.

Meistens ist es mit Schmerz verbunden. Manchmal auch mit Dauerschmerzen.

In den letzten Wochen habe ich mit Gott viel darüber geredet und in der Bibel gelesen. 7 Punkte habe ich gefunden, warum manche Dinge nicht passieren und die möchte mit dir teilen.

Schau mal, ob du erkennen kannst, was Gott in deinem scheinbar unlösbaren Problem mit dir vorhat:

Jak 4,2 Ihr streitet und kämpft und habt nichts, weil ihr nicht bittet; ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr’s für eure Gelüste vergeuden könnt.

  1. Du bittest nicht

Ich soll bitten. Und zwar ganz konkret soll ich Gott bitten, was ich möchte. Wie ein Kind den Papa um etwas bittet. Dann komme ich nämlich mit ihm ins Gespräch. Er kann Unmögliches möglich machen. Aber dazu will er unser Vertrauen.

Manchmal wird in dieser Bitte allerdings deutlich, warum ich etwas will.

Will ich es nur, damit ICH auf Kosten von Anderen glücklich bin?

Letztens war ich super genervt, das mein Mann Tom so viel arbeitet – vor allem abends. Ich schimpfte mit ihm. Er fragte mich: „Was willst du, Bibi?“ (so nennen wir uns J).

„Ich will, dass du mal Pause machst!“

„Aber das mache ich doch! Das, was ich gerade tue, entspannt mich.“

Da wurde mir klar, ich will eigentlich, dass er mit MIR Pause macht!

Bitte Gott konkret, was du möchtest. Schreibe es am besten auf. Und dann bleibe mit ihm im Gespräch. Er wird dein Leben so schön machen, wie er die Schöpfung schön gemacht hat.

Auf diesem Weg der Schöpfung gibt es aber viele Abenteuer zu bestehen. Abenteuer beinhalten, dass ich manchmal in ausweglos scheinende Situationen komme und dann den richtigen Weg finden muss.

  1. Mose 22, 32 Und der Engel des HERRN sprach zu Bileam: Warum hast du deine Eselin nun dreimal geschlagen? Siehe, ich habe mich aufgemacht, um dir zu widerstehen; denn dein Weg ist verkehrt in meinen Augen. 33 Und die Eselin hat mich gesehen und ist mir dreimal ausgewichen. Sonst, wenn sie mir nicht ausgewichen wäre, so hätte ich dich jetzt getötet, aber die Eselin am Leben gelassen.

  1. Du sollst einen anderen Weg gehen

Oh je, das ist schwer! Wie oft denken wir: DAS IST DAS ALLERBESTE für mich!

Das ist der richtige Weg.

Eva: Diese Frucht ist das BESTE für mich! Sie macht mich klug und ich werde sein, wie Gott.

Bääähm. Und kaputt ist das Paradies, was eigentlich das Beste für mich war.

Können wir akzeptieren, dass unsere zeitlichen Wünsche manchmal nicht das Beste für uns sind, weil sie langfristig etwas kaputt machen, was viel wichtiger für uns ist?

Der Weg mit Gott ist manchmal viel steiniger, als der Weg, den wir selber gerne gehen möchten. Aber er führt immer zum Ziel.

Bitte Gott von Herzen, dass er dir die Augen für seinen Weg öffnet. Wenn er Bileam mit einem Esel die Augen öffnen konnte, dann kann er das bei dir auch! J

Aber manchmal steht dir kein Esel im Weg, sondern etwas anderes:

Jes 59,2 sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.

  1. Die Sünde steht dir im Weg

In Afrika fängt man Affen, in dem man Leckereien in einem Gefäß mit enger Öffnung steckt. Der Affe greift nach den Leckereien. Wenn seine Faust gefüllt ist, bekommt er sie nicht mehr aus der Öffnung raus. Zack, er ist gefangen.

Nur wenn er loslässt, ist er frei.

Sünde sind Dinge, die wir festhalten, obwohl sie nicht gut für uns sind. Sie haben Auswirkungen auf uns, unseren Körper, unsere Beziehungen und auf unsere Arbeit.

Ein Mann kämpfte lange um die Widerherstellung seiner Ehe. Sie war kaputt. Er schlug sich durch viele viele Ehetherapien, aber es war kein Land in Sicht.

Durch eine Predigt erkannte er eines Tages, dass seine heimliche Pornographie seine Sexualität kaputt gemacht hatte. Von diesem Tag an ging er diese Abhängigkeit an. Es brauchte seine Zeit, aber seine Frau war bereit, dieses Stück Weg mit ihm zu gehen und mit der Freiheit von Pornographie heilte auch die Ehe.

Bitte Gott um Vergebung und Hilfe, wenn dir eine Sünde bewusst wird. Er vergibt dir von Herzen gerne und führt dich Stück um Stück in die Freiheit. Meistens ergeben sich alle anderen Dinge dann von selbst.

Noch ein Vers zeigte mir, warum manche Dinge nicht funktionieren:

Hebräer 12, 1: Lasst uns laufen mit Geduld in den Kampf, der uns bestimmt ist, 2 und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.

  1. Du sollst es durchkämpfen

Ein Kampf beinhaltet einen Gegner. Der Gegner funktioniert komischerweise nicht so, wie ich das gerne hätte! Na so was!

Sehr plastisch sind mir die Ballspiele in der Schule in Erinnerung geblieben. Volleyball. Oh man! Eine Katastrophe! Da ich nicht räumlich sehen kann, fiel mir es unendlich schwer, den Ball zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu treffen. Das war natürlich schlecht für die Mannschaft, in der ich spielte. Keiner wollte mich haben (schluchz!). Mein verzweifelter Versuch war, die gegnerische Mannschaft so zu gewinnen, dass sie den Ball NICHT so heftig auf unsere Spielseite schlugen. Aber meine Versuche waren von wenig Erfolg gekrönt. Die Bälle prasselten nur so auf mich herab. Das war der Wettkampf.

Mir blieb also nichts anderes übrig, als mich durch zu kämpfen. Und zwar mit Geduld.

Auch das noch.

Als wenn kämpfen nicht schon genug wäre (hier ein perfekter Blog zum Thema “richtig kämpfen”).

Geduld ist so eine Sache! Ich hab viel zu wenig Geduld, weil ich immer das Ergebnis JETZT schon haben will. Es ist furchtbar. Deshalb muss Gott mit mir dauernd wieder Geduldsübungen machen und das … ganz ehrlich …. mag ich gar nicht gerne. Aber es hilft nichts, da muss ich durch.

DENN:

Pred 3,1 Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.

  1. Es ist noch nicht an der Zeit

In unserer Gesellschaft haben wir den Wert von Zeit verloren, da wir kaum mehr auf irgendwas warten müssen. Es ist kaum zu glauben, aber noch in meiner Jugend musst ich oft bis zum nächsten Tag, manchmal sogar ein ganzes Wochenende warten, bis ich meine Freundin wieder sprechen konnte. Telefonieren war zu teuer.

Heute bekomme ich alles sofort. Ich sitze auf der Toalette und will jemanden sprechen? Kein Problem. Ich muss noch nicht einmal die Nummer tippen, das Siri ruft für mich an.

Erdbeeren gibt es auch im Winter und Schuhe bestelle ich und am nächsten Tag sind sie da.

Aber Gott lässt sich nicht in eine App pressen und auch nicht über Amazone beschleunigen. Viele Dinge brauchen einfach seine Zeit – und vor allem: VIEL Zeit. Es sind fast immer die wichtigen Dinge, wie Menschen, Vertrauen, Liebe, Erfolg und Glauben, die Zeit brauchen.

Hab Geduld (hier ein super Blog zum Thema Geduld), vertraue auf Gott und gib nicht auf. Dann passiert noch etwas anderes:

  1. Dein Glaube soll dadurch gestärkt werden

Jakobus 1, 2 Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, 3 und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt. 4 Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.

Durch diese Übungen von Geduld, ausharren, durchhalten, beten, wieder probieren, vertrauen, loslassen und dann noch mal probieren wächst eine Vollkommenheit in deiner Seele – wie der Brillantschliff auf einem Brillanten.

Und was konkret ist der Schliff?

  1. Du sollst lernen und neue Dinge ausprobieren

  1. Korinther 13, 11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. 12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.

Ob ich nun bete, oder Menschen um Rat bitte, die Bibel neu durchforsche, Bücher und Artikel lese und dann noch mal neu etwas ausprobiere – jedes Mal lerne ich etwas dazu.

Es gibt das Lernen durch neue Erkenntnisse, aber was noch viel wichtiger ist, ist das Lernen durch praktisches Üben und Ausprobieren. Wir können mit 20 Jahren nicht so reif sein, wie mit 30 Jahren, oder 40 Jahren! Wir müssen lernen. Jedes Jahr. Jeden Monat. Jeden Tag. Nein, wir DÜRFEN lernen.

Manchmal siegst du. Manchmal lernst du.

Und nun bist du dran: Was könnte dich noch hindern, das zu bekommen, was du unbedingt willst?

Liebe Grüsse

Deine Inga

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