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11 Q&A, die dir helfen, deine Teilnehmer zu Leitern zu machen

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Gabriel Skibitzki, Standortleiter von THS in Nürnberg

Familienstand: Verheiratet, (noch) keine Kinder

Jahrgang: 1990

Amt in der Gemeinde: Pastor in Ausbildung, Mitglied der Gemeindeleitung, Creative Pastor

Durchschnittliche Gottesdienstbesucher: 250 in zwei Gottesdiensten

Lebensmotto: Es gibt immer einen nächsten Schritt =)!

  1. Einige meiner Teilnehmer sind sehr unverbindlich. Manchmal sind sie 4 Woche hintereinander nicht da. Was kann ich tun?

Ich gehe ihnen nach, frag bei WhatsApp nach, woran es liegt, dass sie nicht kommen. Ich lehre vor allem über das Thema und lebe Verbindlichkeit vor. Ich fordere Menschen positiv heraus, sich klar zu positionieren und lebe ggf. mit der Konsequenz, Leute zu verlieren.

  1. Ich merke bei einigen meiner Teilnehmer, dass sie nicht wirklich für Jesus brennen. Sie sind mit dem Glauben groß geworden, finden Gott gut, aber das war es auch. Was kann ich tun?

Investiere dich 1:1 in sie und sage ihnen, was du in ihnen siehst und dass du sie entwickeln willst. Bete für spezifische Durchbrüche in ihrem Leben. Lass sie aber gleichzeitig auch „los“, sie sind und bleiben Gottes Kinder und letztlich trägt er die Verantwortung für sie.

Vorbilder können das Feuer neu zum brennen bringen. Wo ich kann, probiere ich sie zu begeistern und lebe ihnen vor, wovon ich überzeugt bin und was ich lehre.

  1. Es ist super schwer, meine Teilnehmer für die Mitarbeit zu gewinnen. Sie sind alle mega im Stress und wollen nicht auch noch in der Gemeinde Stress haben – was kann ich tun?

Ich lehre über Prioritäten und fordere meine Leute heraus, ihre Prios neu zu setzen. Zeit ist die einzige Ressource, die gerecht verteilt ist: Jeder hat 24h am Tag.

Gleichzeitig versuche ich, das Zeitpensum bei dem Eintritt in die Mitarbeiterschaft möglichst gering zu halten und nicht gleich bei 10h die Woche anzufangen.

  1. Wann weiß ich, das jemand reif ist, als Leiter eingesetzt zu werden?

Wenn du der Meinung bist, dass er es ist 😉

Folgende Eigenschaften finde ich sehr wichtig: Lernbereitschaft, Engagement und Charakter.

Wenn du dir nicht sicher bist, probiere es vielleicht erstmal als Co-Leiter aus, oder gebe ihm Verantwortung und Aufgaben, ohne ihn zu positionieren, daran erkennst du seine oder ihre Herzenshaltung.

  1. Ich erlebe immer wieder, dass Mitarbeiter sehr unzuverlässig sind. Mich stresst das ungemein und ich verliere dadurch die Motivation – was kann ich tun?

Es ist wichtig, dass du als Leiter lernst, dich unabhängig der Meinung und Leistung anderer motivieren zu können.

Jesus in mir, meine Berufung und der Auftrag ist meine Motivation.

Zu aller erst reflektiere ich mich selbst und überlege, wo ich unzuverlässig bin. Wenn ich mich stetig weiter entwickle, dann überträgt sich das auf meine Leute.

Auch ich brauche Vorbilder und Mentoren, die mir helfen, mein Feuer frisch zu halten. An Herausforderungen kann ich wachsen!

  1. Mein Lobpreisleiter leitet schon ein Jahr unseren Lobpreis, aber er wird nicht wirklich besser und schafft es nicht, die Gruppe im Lobpreis weiterzuführen. Was kann ich tun?

Gebe ihm die Aufgabe, sich von einem Lobpreisleiter einer anderen Gemeinde inspirieren und ggf. coachen zu lassen. Bezahle ihm die Teilnahme an Konferenzen und oder für Unterricht.

Schau mit ihm zusammen, woran es mangelt. Sind es Leiterskills, solltest du ihn selbst coachen und Schritt um Schritt begleiten und mit ihm gehen. Sind es eher technische Skills, die fehlen, kann es durch Unterricht etc. besser werden.

  1. Ich habe einige Teilnehmer in der Gruppe, die im Glauben sehr frisch sind. Sie scheinen aber im Glauben nicht wirklich zu wachsen und sind eher wegen der Gemeinschaft da. Was kann ich tun?

Starte Mini-Gruppen. Zwei bis drei Personen, die sich zum Beten, quatschen oder Singen treffen. Stecke den Neubekehrten mit 2 feurigen Christen zusammen. Bete für ihn und habe eine große Portian Geduld!

  1. Seit längerem habe ich in meiner Gruppe sehr mit Unkonzentriertheit zu tun. Es ist anstrengend, tiefere Fragen zu behandeln, weil Einige unter ihnen dann konsequent die Aufmerksamkeit auf sich reißen – was kann ich tun?

Konfrontiere diejenigen, die die Aufmerksamkeit auf sich reißen in Liebe und gebe ihnen Feedback. Schau, dass du durch gezieltes Fragen andere Leute mit einbeziehst.

Nutze andere Methoden, als den klassischen Gesprächskreis (zbsp. Jeder macht sich Notizen auf seinem Smartphone und dann wird der Reihe nach vorgelesen).

  1. Mein Gruppe wächst seid längerer Zeit nicht mehr. Wenn mal ein Neuer dabei ist, kommt er selten wieder, obwohl es ihm gut gefallen hat, wenn man nachfragt. Die Teilnehmer haben keine Motivation, Leute mit zu bringen. Was kann ich tun?

Unternehme mal was anderes: Treffe dich in einer Bar, gehe Fußball spielen und mach ganz „normale“ Dinge, die ganz „normale“ Menschen tun. Frag deine Leute, zu welchen Gelegenheiten sie Leute mitbringen würden.

Dann connacte du mit den Freunden, die dabei sind. Lade sie in die Church ein. Wenn deine Leute sehen, wie du das machst, dann können sie es dir nachmachen.

  1. Ich habe 2 Teilnehmer, die haben Beziehungen zu Nichtchristen und ich denke, sie haben auch Sex mit ihnen. Sie wissen, dass ich das nicht gut heiße. Was soll ich tun?

Bleib in deiner Sicht der Dinge „klar“, aber signalisiere ihnen, dass das nichts an deiner Beziehung und Freundschaft zu ihnen ändert und das deine Türe und dein Ohr für sie immer offen ist.

Frage außerdem nach den tieferliegenden Bedürfnissen und vielleicht auch Mangel in ihrem Leben und du wirst schnell merken, dass seelsorgerliche Dinge hervorkommen können.

Auch hier brauchst du viel Geduld und eventuell auch Langmut, die Personen gehen zu lassen, wenn sie sich selber zurückziehen wollen. Gott bleibt an ihnen dran!

  1. Wie halte ich als Leiter meine Leidenschaft am brennen?

BBB! Bete, Beispiele, Bewegung.

Verbringe täglich Zeiten in Gottes Gegenwart, BETE.

Lass dich von anderen Menschen und Vorbildern inspirieren, die evtl. in einer gleichen Situation wie du waren oder sind, das heißt suche nach BEISPIELEN.

Gehe immer deinen nächsten Schritt, bleib so was von offen für Veränderung in deinem Leben, das heißt: Bewege dich 😉 (Auch mit deinem Körper)

Und hier noch ein kleiner 4-Schritte-Plan aus der THS-Akademie, wie du einen Teilnehmer effektiv in einen Dienst einführen kannst:

  1. Ich baue Vertrauen auf (1 mal die Woche kontakten, Wertschätzung vermitteln, über die Vision unserer Gruppe reden, über persönliche Themen authentisch austauschen, gemeinsam Bibel lesen und beten)
  2. Ich frage ihn/sie konkret für einen Dienst an, der zur Persönlichkeit passt (Ich erstelle dafür eine kurze Aufgabenbeschreibung: Was, wie, Wo hin, wann, wie lang?)
  3. Ich vereinbare mit dem Mitarbeiter dann einen regelmäßigen Check, wie gut es läuft und wie es besser laufen kann.
  4. Ich trainiere in diesen Check-Treffen den Mitarbeiter im Glauben und in seinem Dienst.
  5. Ich achte darauf, wann der Moment kommt, an dem es für den Mitarbeiter weiter geht (Neuer Dienst, neue Herausforderung, ect)

Und nun bist du dran:

Welcher Punkt oben fällt dir am schwersten?

Da ich gerade 3 Wochen in Afrika war, verbleibe ich dieses mal mit:

Kuaheri

Inga

 

 

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