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THS Blog

Warum ich lieber Pastor als Unternehmer geworden bin

lukas

Name: Lukas Repert

Alter: 25

Familienstand: Verlobt

Schulische Vorbildung: Mittlere Reife, Abgeschlossene Berufsausbildung, Halb abgeschlossener Techniker.

  1. Was sind deine Begabungen und Stärken?

Ich bin ein guter Organisator und rede gerne – auch über Gott.

  1. Was war dein Berufswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Meine Leidenschaft war es, Karriere zu machen. Ich war in einer großen Firma als technischer Mitarbeiter angestellt und wollte in dieser Firma groß rauskommen. Ich war auch auf dem besten Weg dort hin.

  1. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Mein Elternhaus hatte mit Kirche nicht viel am Hut. Wir waren zwar Weihnachten in der Kirche, aber das war eher aus traditionellen Gründen. Es war eigentlich alles in Ordnung bei mir. Was ich Leben wollte, durfte ich machen. Ich genoss eine sehr antiautoritäre Erziehung.

  1. Wann und wie hast du dich bekehrt?

Vor 6 Jahren kam mein Leben mit Drogen und Alkohol auf die „schiefe Bahn“. Der entscheidende Moment, ab dem ich nicht mehr abstreiten konnte, dass es Gott gibt, war ein Autounfall. Er hätte eigentlich sehr schlimm, um genau zu sein, tödlich ausgehen können, aber in diesem Moment erlebte ich, wie ein Engel / Jesus mich im Sitz gehalten hatte.

Ich stieg aus einem total kaputten Auto aus, und war gesund. Das war ein Wunder und seit dem wusste ich, dass es so etwas wie einen Gott geben muss.

  1. Wie kam der Sinneswandel, Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Ich hatte, nachdem ich zum Glauben kam, schon länger den Gedanken und ein wenig die Sehnsucht im Herzen, zu predigen und einen großen Dienst aufzubauen. Aber ich habe mich nie getraut, den Schritt zu machen, da ich einen sehr guten Job hatte, in dem ich viel Geld verdient habe. Meine Karriere und der gute Verdienst hatten mich sehr gefesselt.
Dennoch habe ich Gott immer gebeten, dass er mir doch in dem Punkt ganz klar sagen soll, was ich tun soll.
Aber nach 2-3 Jahren kam ich immer noch zu keinem Ergebnis. Trotzdem lies es mich nicht los und so habe ich zu Gott gesagt: „Ich will es jetzt wissen!“

Ich machte mit ihm eine Zeit von 5 Tagen aus, an denen ich fastete und er mir eine endgültige Antwort schenken sollte.
Es war echt witzig: Im Laufe der ersten 4 Tage hat Gott sich immer weiter aus meinem Leben herausgezogen! Ich habe in meiner Zeit mit Gott nicht mehr gemerkt, das meine Gebete irgendwo ankamen, Bandscheibenschmerzen, die er mir mal durch ein Wunder genommen hatte, und die seit dem nie wieder da waren (und auch danach nie wiederkamen), waren auf einmal schlimmer als je zuvor.
Das Ganze war völlig unverständlich für mich, da ich mir doch extra Zeit für ihn genommen hatte!

Doch morgens am Tag 5 geschah etwas. Ich hörte eine warme Stimme der Sicherheit im Herzen, die sagte: „Fahr zur THS-Akademie und setz dich vor das Haus.“
Und da es das Erste war, das ich nach einigen Tagen von Gott „gehört“ hatte, habe ich es auch gemacht.
Als ich dann dort vor der THS-Akademie saß, hatte ich den Impuls, einfach vor dem Haus zu beten. Ich war schon im Begriff zu fahren, als ein junger Mann raus kam und mich einlud, mit ihnen zu essen – einfach so.

Gott wirkte wieder.

Irgendwie hatte er alles vorbereitet. „Zufällig“ war dann auch die Leiterin der Bibelschule an dem Samstag da. Ich habe mich mit ihr unterhalten und wir kamen ziemlich schnell auf den Punkt, dass es der richtige Weg für mich sei, in den Vollzeitdienst zu gehen, bzw. eine Ausbildung in die Richtung zu machen. Sie hat dann auch für mich gebetet und Gott kam wieder spürbar in mein Leben hinein. Das war so krass: Die Bandscheibenschmerzen waren wieder weg! Was mir Gott dann auf der Heimfahrt von der THS-Akademie klargemacht hat, war Folgendes: Ich habe immer von ihm verlangt, dass er zu mir spricht und mir klar sagt, was ich tun soll. Doch er hat mir in den ersten 5 Tagen zuerst gezeigt, wie es ist, wenn er NICHT mit mir redet!

„Lukas, so fühlt es sich an, wenn ich nicht in deinem Leben den Weg vorgebe! So ist es wenn ich dir nicht sage, was du tun sollst“

Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Er hatte mir schon längst gesagt, was ich tun sollte. Er hat mir auf sehr sanfte Art und Weise schon immer gezeigt, dass die Firma, in der ich war, eigentlich nicht mein Platz war und dass er für mein Leben mehr im Sinn hatte. Mir war dieses sanfte Reden nur nicht laut genug gewesen.

Endlich war mir klar, dass ich eigentlich die ganze Zeit vorher gewusst hatte, wo er mich hin haben wollte und wo ich selbst eigentlich auch hin wollte.

  1. Hast du nicht Sorge, dass du als Pastor zu wenig verdienst oder überhaupt keine Arbeit zu bekommen?

Wenn man irgendwann merkt, dass Gott wirklich alle Macht im Himmel und auf der Erde hat und man dies auch erlebt, durch Wunder, Vertrauensschritte und Glaubensschritte, dann merkt man, wie wenig eigentlich diese materiellen Ängste wert sind.

Ich kann morgen überfahren werden und dann ist es mir lieber, dass ich an Jesus hänge und nicht an einem vollen Bankkonto.

  1. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervende Menschen, zu denen du freundlich sein musst? 

An ALLE, die denken, Kirche oder das Pastorenleben sei LANGWEILIG: Das ist das DÜMMSTE, das ich jemals gehört habe und auch selbst gedacht habe!!!!

Es gibt nichts Genialeres, als täglich neue Wunder und krasse Erlebnisse mit Gott zu erfahren.

Des Weiteren gehen alle Träume, die ich jemals über mein Leben hatte, in Erfüllung – manchmal etwas anders, als ich gedacht habe!

Und nur um den Begriff PASTOR mal zu entschlüsseln: Das bedeutet in meinem Leben folgender Alltag: ich bin in der einen Woche Eventmanager, in der nächsten Woche reise ich ins Ausland, um Promoter zu sein, die nächste Woche fahre ich auf eine Freizeit, um mit Teens und Jugendlichen zu arbeiten und Gottes lebensverändernde Kraft zu erleben, dann fahre ich als Troubleshooter auf ein Großevent mit, erarbeite Langzeitkonzepte, um Menschen in ein gesundes, geistliches Wachstum zu führen, überlege ständig, wie man Prozesse verbessern kann, um den Menschen Jesus näher zu bringen, darf dabei geniale Menschen kennen lernen, die mich enorm bereichern und dieselben Visionen teilen, wie ich und erlebe ständig, wie mein genialer GOTT das alles ermöglicht und ganz große Wunder tut, dass Menschen geheilt werden, dass Menschen von Jahre langen seelischen Schmerz befreit werden, einfach nur, weil Gott ihnen begegnet.

Also eine Sache ist sicher: LANGWEILIG wird das LEBEN als PASTOR BESTIMMT NICHT!!

Es ist besser als alles, was ich zuvor ausprobiert habe und da habe ich auch nichts ausgelassen.

  1. Gibt es eine Sorge, die du hast, wenn du Pastor wirst?

Natürlich gibt es Sorgen, die man hat. Aber es sind keine existenziellen Sorgen mehr, sondern eher Sorgen über die Verantwortung, die man trägt gegenüber Menschen.

Das ist nämlich eine Sache, die man nicht unterschätzen darf: Man hat die Verantwortung und die Autorität, in Menschenleben reinzusprechen.

Ich mache mir manchmal Sorgen, dass ich keine Fehler mache, sondern so handle, dass es zum Wohl aller dient, mit denen ich zu tun habe ist.

  1. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektive das Reich Gottes bauen, wie als Pastor?

Selbstverständlich!

Vor allem aber auch als Maurer, Schüler, Schreiner oder Friseur.

Denn jeder Christ hat die Aufgabe und vor allem die EHRE, am Reich Gottes mitzuarbeiten.

Ein berühmter Evangelist hat mal gesagt:

„Pastoren sind nur die Wasserträger für die wahren Spieler auf dem Feld“.

Wir „Pastoren“ rüsten die Christen aus, damit jeder Einzelne da wo er ist, den entscheidenden Unterschied macht, und dort, wo er ist, in seiner Schule, in der Politik, in seinem Unternehmen oder in seiner Firma, Reich Gottes baut!

  1. Was sind wirklich die großen Vorteile an dem Beruf „Pastor“?

Man darf jeden Tag mit Menschen zu tun haben. Man darf sie begleiten und miterleben, wie sich ihr Leben und ihre Situation zum Positiven wendet.

Man hat ein bisschen mehr Zeit, sich mit der Bibel zu beschäftigen. Und man darf eine Gemeinde darauf ausrichten, an einen lebendigen Gott zu glauben.

Man darf Menschen vorleben, was es heißt, übernatürlich zu leben.

Denn wenn man so lebt, stellt sich GOTT immer dazu und man merkt wie sehr JESUS heute noch wirkt!!

Und man bekommt super viel KAFFEE!!!!

  1. Viele Pastoren träumten von dem großen Durchbruch und Gemeindewachstum und sind enttäuscht worden. Das Christentum ist immer noch in unserer Gesellschaft eine skeptisch beäugte Minderheit. Was ist deine Haltung dazu?

Da ich mit 25 noch nicht unbedingt resignierend auf mein Leben zurück schauen kann, muss ich sagen, dass das DOCH möglich ist und dass ich genau das erwarte: Gott wirkt Wunder und er lässt seine Gemeinde unaufhörlich wachsen.

Ich denke, dass wir GOTT nicht unterschätzen sollten.

Unser Teil ist es, zu ackern wie die Wahnsinnigen. Ich will mein Mögliches geben, damit Gott das Unmögliche tut. Denn nichts ist dem unmöglich, der da glaubt.

Mein Gebet zurzeit ist es, wirklich zu begreifen was es heißt, wenn sich Menschen in ihrem Leben NICHT für ein Leben mit Jesus entscheiden. Diese Menschen werden für immer verloren sein!!

Da wo LEID, SCHMERZ und TRAUER ist, da werden diese Menschen nach meinem Wissensstand hinkommen.

Ich selbst glaube, dass leider die meisten Christen hier in Deutschland das noch nicht begriffen haben. Sonst würden wir anfangen, von unseren eigenen Problemen weg zu schauen und Menschen zu Gott zu rufen!

Denn sonst haben diese Menschen in der EWIGKEIT ein Problem und diese Ewigkeit ist bekanntlich lange.

Wir sollten weniger oft sagen: „Gott hat uns einen Verstand gegeben, um logisch zu denken und zu handeln.“

Wir sollten sagen: „Gott hat uns einen Verstand gegeben, um zu erkennen, dass nur er ALLEIN es ist, der alles ändern kann und dass wir seine übernatürliche Unterstützung brauchen, damit Menschen gerettet werden.“

  1. Was gefällt dir an deiner Ausbildung und an dem, was du von Pastoren und Gemeinden derzeit lernst und siehst? Was gefällt dir nicht?

Das, was mir gefällt, ist richtig viel: In Liebe miteinander umzugehen, weiter zu schauen, als nur in die nächste Woche, größer zu träumen, als man normaler Weise tut, Menschen zu lieben und zu führen, Gott zu trauen, zu lernen, immer effizienter zu predigen, selbst gesund geleitet zu werden, immer einen Ansprechpartner zu haben, an Verantwortung herangeführt zu werden….. und so vieles mehr, das kann ich Momentan gar nicht alles aufzählen, was mir gefällt.
Was mir nicht gefällt? Die ganzen Bücher lesen zu müssen … (smile)

  1. Stell dir eine typische Woche vor, die du in 10 Jahren leben wirst – wie sähe die aus?

Ich und meine Gemeinde reisen mit unserer Evangelisationsausrüstung durch die Welt und evangelisieren ganze Städte. Dann bilden wir vor Ort sofort eine neue Ortsgemeinde mit den frischen Christen und wenn dann alles passt, ziehen wir weiter und machen dasselbe einfach wieder und wieder.

Das Konzept sollte nie länger als eine Woche dauern … (noch mal smile).

 

Spürst du eine Berufung in den vollzeitlichen Dienst? Dann solltest du es prüfen und dich auf den Weg machen!

Ab Januar haben wir JEDE DIENSTAG einen Come-And-See-Tag hier bei uns in der THS-Akademie. Er wird dir GARANTIERT  helfen zu sehen, ob Gott dich für diese Berufung bestimmt hat. Let´s go – schreibe uns:

info@ths-akadmie.de

Wir freuen uns auf dich!

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