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Warum ich lieber Pastor als Bauingenieur geworden bin

michi

Name: Michael Jeckle

Alter: 23

Familienstand: Beziehung

Schulische Vorbildung: Gymnasium

Lebensmotto: Be the Change you want to see through Jesus Christ

  1. Was sind deine Begabungen und Stärken?

Ich liebe es Menschen zu ermutigen und sie herauszufordern, ihren Stand im Leben einzunehmen. Das sind auch meine Stärken.

  1. Was war dein Berufswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Mein Berufswunsch war Bauingenieur. Ich habe vor meiner Bekehrung hier auch ein duales Studium angefangen. Meine Leidenschaft ist fast gleich geblieben. Zu sehen, wie tolle Dinge wachsen. Früher waren es Gebäude und heute sind es Menschen. Das bleibt wirklich ewig.

  1. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Meine Eltern sind unglaublich. Sie geben wirklich alles für ihre Kinder. Das hat mich sehr geprägt. Früher hat es mich enorm unter Druck gesetzt, weil ich es ihnen gleich machen wollte. Heute habe ich mich davon frei gemacht. Ich bin total dankbar, dass ich von meinen Eltern die christlichen Werte mitbekommen habe.

Meine Beziehung zu Jesus habe ich aber selbst finden müssen.

  1. Wann und wie hast du dich bekehrt?

Ich habe mich durch ein Event bekehrt, das um ehrlich zu sein anfangs ziemlich „sektierisch“ auf mich gewirkt hatte.

Aber dann kam der Sprecher auf mich zu und hat mir mein ganzes Leben mit Höhen und Tiefen erzählen können. Er erklärte mir, welchen Plan Gott mit mir hat.

Ich war komplett fassungslos und wusste in dem Moment, dass es Gott wirklich gibt.

Dann habe ich ihm mein Leben gegeben.

  1. Wie kam der Sinneswandel, Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Es war die Persönlichkeit Jesus und seine Liebe zu den Menschen, die mich total begeisterte. Und das tut sie immer noch.

Ich habe einfach angefangen, die Liebe weiterzugeben und selber zu leben. Damit wuchs der Wunsch mehr und mehr das hauptberuflich zu machen. Ich wollte mehr Zeit mit dieser Tätigkeit und diesem Lebensstil verbringen.

Meine Pastoren und Freunde haben mich ermutigt und diesen Wunsch bestätigt. Ich habe es schließlich einfach gemacht und habe diese Entscheidung noch nie bereut.

  1. Hast du nicht Sorge, dass du als Pastor zu wenig verdienst oder gar überhaupt keine Arbeit zu bekommen?

NEIN! Um ehrlich zu sein glaube ich, dass ich jetzt schon reicher bin als viele andere Menschen.

Ich habe in diesem ersten Jahr so viele Wunder erlebt, auch finanzieller Art, dass ich hier Gott total vertrauen kann. Wenn wir anfangen zu geben, wird Gott uns alles geben, was wir brauchen. Geben ist seliger als nehmen, das ist so ein krasses Geschenk. Jeder sollte das mal ausprobieren.

  1. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervende Menschen, zu denen du freundlich sein musst?

Manchmal ja, aber ich glaube nicht, dass es berechtigt ist. Es ist ein Bild von einem Leben als Pastor, was uns manchmal von Menschen gezeigt wird, aber was überhaupt nicht von Jesus ausgeht.

Als Pastoren und Christen müssen wir vor allem eins sein: Authentisch.

Wenn wir authentisch unseren Glauben und unsere Überzeugungen leben, wird das Menschen anziehen und begeistern. Gott ist ja in unseren Schwächen bekanntlich am stärksten. Hier darf ich noch viel lernen.

  1. Gibt es eine Sorge, die du hast, wenn du Pastor wirst?

Ja!

Ich möchte erleben, dass meine Gemeinde mehr und mehr den Fokus auf die Menschen setzt, die Jesus nicht kennen. Ich möchte eine Gemeinde von Menschen bauen, die ihre eigenen Probleme wirklich an Gott abgeben und frei sind.

Ich als zukünftiger Pastor kann Menschen das Vorleben und sie ermutigen, aber es ist immer die Entscheidung von jedem Einzelnen, ob er das selber auch so leben will.

Deshalb habe ich schon manchmal die Sorge, ob Gemeinde und Christen ihr volles Potenzial und ihre Berufung wirklich verstehen und leben werden. Und ob ich das mit meiner Gemeinde einmal schaffen werde. Ob Gott das durch mich erreichen kann.

Wenn das passiert steht der Himmel offen.

  1. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektive das Reich Gottes bauen, wie als Pastor?

Ja ich denke, dass man das kann. Und ich habe früher auch diesen Wunsch gehabt. Aber Gott hat es wohl anders gedacht.

Ich glaube das Privileg als Pastor ist es, als Multiplikator dienen zu dürfen. Ich rechne damit, dass in den zukünftigen Gemeinden immer mehr hohe Politiker und Unternehmer sitzen werden, die Gemeinde und Gesellschaft maßgeblich gestalten werden.

  1. Was sind wirklich die großen Vorteile an dem Beruf „Pastor“?

Das habe ich ja gerade schon beantwortet. Wir dürfen als Multiplikatoren für diese Gesellschaft dienen und Menschen ermutigen ihren Stand einzunehmen.

Es ist für mich unglaublich, dass wir als Pastoren in der Kraft Gottes Gemeinde bauen dürfen, die diese Gesellschaft umkrempelt. Es ist eine so große Ehre, Gottes Botschaft an die Menschen weiter geben zu dürfen.

Das ist wohl der beste Job dieser Welt, zumindest für mich ganz persönlich!

  1. Viele Pastoren träumten von dem großen Durchbruch und Gemeindewachstum und sind enttäuscht worden. Das Christentum ist immer noch in unserer Gesellschaft eine skeptisch beäugte Minderheit. Was ist deine Haltung dazu?

Oh, das ist eine spannende Frage. Ich glaube, dass vor allem wir als Leiter ganz oft Fehler gemacht haben und machen. Es hängt von unserem Vertrauen und unserer Gottesbeziehung ab, wie sich unsere Gemeinden entwickeln. Die Bibel sagt, dass es Gottes Wille ist, dass die Gemeinde wächst und:

Dass jeder Mensch in Beziehung zu Gott tritt, gerettet wird und zur Erkenntnis der Wahrheit kommt. (1. Timotheus 2,4)

Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein. (Römer 8, 31)

Das ist vielleicht ein Traum, aber ich glaube, es kann die Wirklichkeit werden – Stück für Stück.

  1. Was gefällt dir an deiner Ausbildung und an dem, was du von Pastoren und Gemeinden derzeit lernst und siehst? Was gefällt dir nicht?

Wir bekommen an der THS ein breites Spektrum von Meinungen mit. Wir dürfen sehen, wie unterschiedlich Gemeinde aussehen kann, das vieles seine Berechtigung hat und auch funktioniert.

Zusätzlich lernen wir einige Prinzipien, die für die Kirche im 21 Jhd. wichtig sind. Das liebe ich.

Ich persönlich finde es etwas schade, dass wir aufgrund unserer 3 Jahre eher wenig Zeit haben, wirklich in die Tiefe zu gehen. Dafür sind die Informationen einfach zu gut, um sie nur kurz zu behandeln.

  1. Stell dir eine typische Woche vor, die du in 10 Jahren leben wirst – wie sähe die aus?

Wenn´s nur nach mir gehen würde, am liebsten so: Ich habe den ganzen Tag mit vielen Gemeinden und junge Leitern zu tun, denen ich helfen kann, Kirche zu bauen.

Ich habe viele Gespräche, viel Kontakt mit Menschen.

Ich habe natürlich auch eine wunderbare Familie, zusammen mit einer tollen Frau und mindestens 2 Kindern.

Aber so wie ich Gott kenne wird er die Dinge eh anders gestalten – besser!

Und nun bist du dran:

Was ist DEINE Berufung von Gott?

 

1 thought on “Warum ich lieber Pastor als Bauingenieur geworden bin”

  1. Ich sehe das mit Gemeindewachstum eher umfassender nicht auf ein Gebäude das sich Gemeinde nennt begrenzt. Somit Wachstum natürlich! – aber nicht zu vergessen den Auftrag JESUS an seine Jünger”Geht hin in alle Welt”! Zu unterstreichen für mich die Aussage “Geht”- also etwas konträr gegenüber Gemeindewachstum. Viele bleiben eben sitzen und gehen nicht.

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