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3 Gottesbilder, die dein Schicksal maßgeblich beeinflussen

 

 

Gottesbilder

Schicksal ist eine Mischung aus gottgegebenen Umständen, Einflüssen des Bösen und DEINER Reaktion auf diese. Ich bewerte meine Umstände in meinen Gedanken. Diese Gedanken bringen mich zu einer Tat. Diese Tat erzeugt neue Umstände. Zack – ein Kreislauf ist in Gang gesetzt. Dieser Kreislauf formt unseren Charakter. So bewegen wir uns ein ganzes Leben lang in einem Kreislauf. Meistens ohne es zu merken.

Dieser Kreislauf kann entweder mein Leben verbessern oder zerstören!

Ein Beispiel:

Herr Ernst kommt abends gestresst nach Hause und statt seine Frau liebevoll zu begrüßen, setzt er sich mit einem Bier vor den Fernseher.

Frau Ernst ist enttäuscht. Sie hat Angst, dass ihre Ehe den Bach runter geht und fängt an die Situation zu kontrollieren. Sie wünscht sich, dass ihre Ehe liebevoll wird und redet mit ihrem Mann. Der Mann bemüht sich das nächste Mal, aus dem Druck heraus, den die Frau mit ihren Erwartungen auf ihn ausübt. Nach einer Zeit lassen seine Kräfte nach und er fällt in seine alten Gewohnheiten zurück. Frau Ernst ist enttäuscht. Ihre Angst vor einer langweiligen, lieblosen Ehe wächst. Der Kreislauf beginnt nun von vorne.

Ehepaar Ernst läuft im Hamsterrad des Sorgenkreislaufs.

Ein Kreislauf ist ein dynamisches System, das, wenn es einmal angestoßen wird, auf einem vorgefertigten Weg immer wieder zum selben Punkt führt. Dieser wiederum führt zum nächsten, selben Punkt. Je öfter der Kreislauf sich dreht, desto mehr Auswirkungen hat er. Ist es ein Sorgen-Kreislauf, verschlechtert er dein Leben.

Je früher du den Sorgenkreislauf durchschaust und änderst, desto besser.

Der Sorgenkreislauf sieht so aus:

Bild.1Kreislauf

Das größte Problem dabei ist: Frau Ernst hat gar nicht wahrgenommen, dass sie sich in einem Sorgenkreislauf befindet.

Da der Sorgenkreislauf zerstörerische Wirkung hat, versuchen sich Menschen daraus zu befreien. Flucht in Drogen, Süchte, psychische Störungen, Essstörungen und übermäßiger Konsum jeglicher Art, geben dir kurzfristig das Gefühl zu helfen, sind langfristig allerdings schädlich.

Ich habe mich in den letzten sieben Jahren sehr intensiv mit Gott über SEINE Sicht des Menschen und des Lebens auseinandergesetzt. Hier wurde mir bewusst, dass das größtes Problem nicht in meiner Umgebung, sondern in meiner Seele liegt:

–> Meine innere Einstellung erzeugt meinen Lebenskreislauf!

Bibelverse wie Matthäus 5,3, die mich zuerst sehr stark irritierten,…:

„Gesegnet sind die Menschen, die geistlich arm sind, denn ihnen gehört das Himmelreich, …“

…öffneten mir plötzlich die Augen: Umstände, die mit menschlichen Augen gesehen schrecklich sind, weil sie uns im Sorgenkreislauf festhalten, können uns aus göttlichen Augen in den Segenkreislauf bringen.

Gott zeigte mir das Geheimnis seiner göttlichen Ordnung und des Segenkreislaufs. Er erklärt mir die große Geschichte zwischen Gott und Mensch durch die Bibel. Wie durch seine Schöpfung sein göttlicher Segenkreislauf funktioniert:

Bild.2 Kreislauf

In Kurzform kann man diesen Kreislauf in Jeremia 17,5-8 lesen:

“Verflucht ist der Mensch, der sich auf menschliche Kraft verlässt, er ist wie ein Dornenstrauch in der Wüste: Er wartet vergeblich auf Regen. Gesegnet ist der Mensch, der auf Gott vertraut, denn er ist ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist. Egal, ob ein dürres Jahr kommt, behält er grüne Blätter und bringt ohne Aufhören Frucht. Der Dornenstrauch kämpft um sein Leben und vertrocknet. Der Baum, der seine Wurzeln in Gott hat, braucht sich nicht selbst mit Dornen zu schützen und bleibt am leben.”

Diesen Segenkreislauf habe ich in den letzten sieben Jahren einstudiert, trainiert und zu meiner Gewohnheit gemacht. Er funktioniert hervorragend!

Wenn er mal in Gang gesetzt ist, funktioniert er wie ein Schwungrad: Er läuft von selbst. Du musst nur aufpassen, dass er nicht unterbrochen wird und du ihn von Zeit zu Zeit neu anstößt.

WICHTIG: Die Auswirkungen des Sorgenkreislaufs und Segenkreislaufs zeigen sich sehr langsam. Du brauchst viel Geduld. Wenn du den Segenkreislauf aber konsequent anwendest, dann merkst du nach sieben Tagen eine kleine Auswirkung. Nach sieben Jahren ist dein Leben komplett erneuert.

Hier möchte ich dir den ersten Schritt, wie du in einer Woche den Segenkreislauf in Gang setzen kannst:

Der Start des Kreislaufs beginnt bei „Angst“ vs „Vertrauen“:

Mein Gottesbild entscheidet maßgeblich über meine innere Einstellung und die Bewertung meiner Umstände. Ob ich aus Angst lebe, oder aus einem tiefen Vertrauen heraus.

Es gibt drei Gottesbilder:

  1. Der abwesende Gott: Gott ist weit weg oder gar nicht existent. D.h. es ist in schwierigen Situationen eventuell beruhigend, zu ihm zu beten. Aber ob und wie er hilft, weiß ich nicht.der abwesende GottBei diesem Bild ist der Segen meines Lebens allein von mir abhängig. Wenn ich ein Problem, auch nach langen Kämpfen, nicht überwinden kann, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
    1. Ich bin Schuld. Ich bin ein Versager und unter dieser Last leide ich mein Leben lang. Im Zweifelsfall zerbreche ich daran.
    2. Ein Anderer ist Schuld. Ich muss die Beziehung unterbrechen, sonst zerbreche ich. Ich ziehe mich im Laufe meines Lebens immer mehr zurück, werde einsam und verbittert.

     

    Frau Ernst glaubt nicht an einen Gott. Deshalb gibt es nichts und niemanden, der ihre Ehe gesund und stark macht … außer sie selbst! Aber das schafft sie nicht alleine. Ihr Ehemann muss ihr helfen. Aber er macht das Gegenteil. Sie will natürlich nicht kampflos aufgeben. Deshalb versucht sie mit aller Kraft, sich selbst und ihren Mann zu kontrollieren. Kontrolle führt zu Krampf und Ablehnung Als ob ein unsichtbares Seil um deinen Hals geschlungen ist und dich bergauf zieht. Selbst wenn die Richtung gut wäre, der Druck wird dich auf Dauer wund reiben und du musst dich befreien, um nicht krank zu werden.

    Ich brauche etwas oder jemanden, der eingreift.

    Ein Psychologe, ein Buch, ein Konzept oder eine Religion.

    Die zweite Möglichkeit hört sich im ersten Moment hilfreich an, führt aber nicht zum Ziel:

     

    2. Der Mensch-Gott: Gott ist wie ein Mensch. Er ist schnell zu beleidigen. Ich muss mich sehr bemühen, um ihn zufrieden zu stellen, damit er mich nicht bestraft und mir hilft.

     

    der Mensch-GottEin solches Gottesbild existiert zum Beispiel im Islam. Die Auswirkungen sind uns allen täglich vor Augen: Aggression, Gewallt, Angst. Auch an diesem Bild zerbreche ich, weil auch hier mein Glück von MEINEM Handeln abhängig ist. Es ist NIE genug und meine Kontrolle über meine Umgebung muss ich immer weiter erhöhen. Warum? Weil es diesen Gott nicht gibt und meine Bemühungen deshalb keine Erfolge haben. Statt zu merken, dass es diesen Gott nicht gibt, denke ich, ICH bin noch nicht gut genug. Die Folgen sind schrecklich.

    Wo ist die Lösung? In der Schöpfung können wir sie finden.

    Die Schöpfung hat einen Kreislauf, der von einer intelligenten Instanz eingerichtet ist und die kontinuierlich von einer Energiequelle angetrieben wird. Sie wirkt ein wahres Wunderwerk. Die Natur muss keinen Gott zufrieden stellen. Sie hat keine Angst, dass Gott ihr nicht helfen könnte. Die Natur bleibt in seinen göttlichen Ordnungen und vertraut diesen Ordnungen. Sie weiß, dass Gott sie zuFRIEDEN stellt. Sie vertraut auf ihn.

     

    3. Der Schöpfer-Gott: Gott ist mein Schöpfer, der mich liebt und der meine Liebe gewinnen will. Er ist allmächtig und er hilft mir, mit seiner göttlichen Ordnung mein eigenes Leben und mein Umfeld göttlich zu gestalten.der Schöpfer-Gott

Der Gott der Bibel zeigt sich als Schöpfer-Gott, der Vater der Liebe.

Dieser Gott ist nicht launisch und egoistisch wie wir Menschen. Er ist die Quelle von Liebe, Freude und allem Guten. Seine Kraft ist nicht von unserem Können und Versagen abhängig. Er liebt dich und mich bedingungslos.

Fordert er Leistung von dir?

Ja, er möchte wie ein guter Vater, dass du seine göttlichen Ordnungen lernst und mit ihnen dein Leben in den Segenkreislauf bringst.

Und wenn du es nicht schaffst?

Genau dafür hat er Jesus, seinen Sohn, auf die Erde geschickt. Er ist für deine Schuld und dein Versagen gestorben, um dich von dieser Last zu befreien. Jesus kommt dir zur Hilfe und trägt dich. Er gibt dir Kraft und Weisheit. Er vergibt dir, wenn du Mist gebaut hast. Er schreibt auf deinen krummen Linien “Gerade”. Er heilt dich. Er heilt deine Familie. Er nimmt deine Bemühungen wahr und vollendet sie mit seiner Kraft.

Er tut das Unmögliche, wenn du dein Mögliches tust.

Was heißt das für Frau Ernst?

Sie weiß, dass Gott ihre Ehe, ihren Mann und vor allem ihr inneres Glück in der Hand hat. Sie fängt an für ihre Ehe zu beten, ihre Sorgen zu Gott zu bringen und bittet Gott um wahre Liebe und Kraft. Dann liest sie in der Bibel, was sie dazu sagt. Sie liest, dass Liebe das Böse überwindet. Dann redet sie mit ihrem Mann und versichert ihm, dass sie ihn sehr liebt und gerne etwas mehr Zeit mit ihm verbringen möchte. Der Mann ist zwar müde, aber die Liebe seiner Frau rührt ihn. Er kann sich nicht jeden Abend Zeit nehmen. Aber die Beiden einigen sich auf einen Abend die Woche. Frau Ernst nutzt die Zeit, um zu erfahren, wie es ihrem Mann geht und um mit ihm ihr gemeinsames Leben zu gestalten. Es entwickelt sich eine Kultur in ihrer Ehe, die aus gemeinsamen und schönen Zeiten besteht. Aber auch von Loslassen – dem Anderen den Raum geben, den er braucht, um sein eigenes Leben zu gestalten. Dankbar darüber zu sein, was man bekommt, anstatt sich zu ärgern, was man NICHT bekommt.

Wenn du den Schöpfer-Gott in dein Leben lässt, dann baut er mit dir das Himmelreich auf Erden.

Und das ist deine Übung für die erste Woche:

Übung 1:

Schreibe eine Woche lang jeden Tag einen Brief an Jesus, in dem du deine Gedanken, Gefühle und Erlebnisse auflistest.

Diese kleinen Schritte bewirken, dass du deine Herzenstür für ihn aufmachst und er kann reinkommen und Segen bringen.

Und wenn du noch gar nicht an ihn glaubst? Wenn du ihn noch nie erlebt hast?

Oder wenn du ihn schon lange nicht mehr erlebt hast und er ganz weit weg zu sein scheint?

Wie bereits gesagt: Seine Existenz ist NICHT von deinem Können abhängig. Wenn du ihn suchst, dann wirst du ihn unweigerlich finden. Diese Übung hilft dir beim Suchen. Probiere es aus und du wirst erfahren, was ich meine.

WICHTIG: Richte dich – wie bereits oben erwähnt – darauf ein, dass du viel Geduld brauchst. Gewohnheiten wachsen über einen längeren Zeitraum. Wie Muskeln: Du kannst nicht erwarten, dass du nach einer Woche Fitnessprogramm 10 kg Körpergewicht verlierst. Es braucht Monate! Und das auch nur, wenn du wirklich mehrmals pro Woche trainierst.

Diese erste Übung gibt dir auf jeden Fall schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Segenkreislauf. Du tauschst die Angst in Vertrauen auf Gott ein.

Im nächsten Blog geht es um das Loslassen und wie man den Segen erntet.

Und nun bist du dran: Fragen? Eigene Erlebnisse?

Dann schreibe sie unten in die Kommentare und wir lernen gemeinsam.

Liebe Grüße,

Deine Inga

2 thoughts on “3 Gottesbilder, die dein Schicksal maßgeblich beeinflussen”

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