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Was muß ein angehender Pastor unbedingt lernen?

Kathrin

Name: Kathrin Gillich

Alter: 24

Familienstand: ledig

Schulische Vorbildung: FOS, Staatlich anerkannte Erzieherin

1. Was sind deine Begabungen und Stärken

Meine Stärke ist definitiv meine Freude und mein Humor. Die helfen mir, Dinge nicht zu ernst zu nehmen und auf Gott zu vertrauen. Ansonsten gibt es noch viele, viele andere Begabungen und Stärken.

 2. Was war dein Berufswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Ich wollte immer mit Kindern arbeiten. Das war mir von Anfang an klar. Dabei hatte ich zwei Träume: Entweder Sport- und Mathelehrerin oder Jugendreferentin in einer Kirchengemeinde. Allerdings hat es mich auch schon immer gereizt, in den vollzeitlichen Dienst zu gehen, für eine Zeit in Afrika oder in einer Gemeinde, die Jugendarbeit und Freizeitplanung anbietet, zu arbeiten.

3. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen. Meine Eltern sind selbst in der Kirchengemeinde und im CVJM engagiert, sodass der CVJM meine Heimat ist. Jedoch gaben mir meine Eltern alle Freiheiten, die ich brauchte. So konnte ich mich vor allem auch im Sport ausprobieren.

4. Wann und wie hast du dich bekehrt? Wie kam dann der Sinneswandel, Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Da mich vor allem meine Mutter in meiner Kindheit im christlichen Glauben geprägt hat, habe ich schon immer an Gott geglaubt. Mit 14 Jahren entschied ich mich zur Konfirmation nochmal bewusst für Gott. Als Jugendliche war ich oft hin und her gerissen. Gibt es wirklich einen Gott oder ist der christliche Glaube nur eine gute Psychologie?

Ich habe an Gott festgehalten, ihn so immer mehr kennen gelernt und lieben gelernt.

Pastorin wollte ich nie werden. Jedoch konnte ich mir schon mit 15 Jahren vorstellen, in einer Gemeinde die Jugendarbeit zu leiten und Freizeiten zu planen. Dafür wollte ich von Gott berufen werden. Also ein ganz klares Berufungserlebnis haben. Dies bekam ich aber nie. Jedoch kam der Gedanke immer am Ende einer Ausbildungsphase! Am Ende meiner Erzieherausbildung fragte mich eine Freundin, ob dieser wiederkehrende Gedanke meine Berufung sein könnte. Plötzlich las ich immer mehr Berufungsgeschichten in der Bibel und ich lies mich darauf ein. Jetzt bin ich an der THS.

5. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervende Menschen oder sogar Arbeitslosigkeit?

Anstrengend: Ja, Langweilig: Nein. Ich arbeite mit Menschen das ist immer anstrengend, aber nie langweilig.

Moralische Ansprüche, nervende Menschen, Stellenmangel und geringes Gehalt hätte ich als Erzieherin auch gehabt. Das hat für mich noch nie eine Rolle gespielt.

Ich wollte immer Menschen und vor allem Kinder prägen.

6. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektiv das Reich Gottes bauen wie als Pastor?

Nein, kann ich nicht. Ich wäre eine schlechte Unternehmerin und eine noch miserablere Politikerin!

7. In der THS-Akademie bekommst du einen realen Einblick in den Alltag eines Pastors – wie sieht der aus? Was magst du besonders daran und was nicht?

Der Alltag eines Pastors ist sehr vielseitig. Vor allem muss er gut managen und organisieren können. Besonders genieße ich, dass alles was ich früher in meiner Freizeit zusätzlich zu meinem Beruf gemacht habe, jetzt mein Job ist. Leider kann ich mich jetzt nicht mehr auf dem Ehrenamt ausruhen, sondern erkenne hohe Erwartungen, die ich auch an mich selbst habe.

8. Was muss ein angehender Pastor unbedingt lernen?

Was ein angehender Pastor unbedingt lernen muss? Zu viel! Reden, zuhören, organisieren, leiten, Seelsorge beherrschen, Menschen lieben …. Aber das wichtigste was ein Pastor lernen muss, was aber auch Voraussetzung für diesen Beruf sein sollte:

Sein Leben mit Gott gehen, mit ihm Beziehung pflegen und ihn bei allem an erster Stelle im Herzen tragen.

9. Viele Pastoren träumten vom großen Durchbruch und Gemeindewachstum und sind enttäuscht worden. Einige steigen aus. Woran liegt das deiner Meinung nach?

Enttäuscht kann man nur werden, wenn man von etwas ein falsches Bild hat oder macht – sich also täuscht. Demnach sollten wir dankbar sein, wenn wir enttäuscht werden, weil wir dann wieder die Wahrheit sehen. Leider ist die Wahrheit oft sehr schmerzhaft, hart und nicht so wunderschön, wie unsere Vorstellungen und Träume. Menschen klammern sich sehr an Bilder, Vorstellungen und Träume. Wenn man enttäuscht wird, kann in diesem Moment die Welt für einen zusammenbrechen. Das muss man erstmal verkraften!

10. Warum hast du dich entschieden, bei der THS-Akademie deine Ausbildung zu machen und nicht an einer anderen theologischen Hochschule?

Ich besuchte die THS für einen Tag. Danach wusste ich drei Dinge:

  1. Wenn ich an die THS gehe, werde ich Gott nochmal ganz neu kennen lernen. Alles was ich in der Bibel lese, aber noch nie erlebt habe, werde ich dort erfahren. Mein „Glaubenshorizont“ wird erweitert!
  2. Wenn ich an die THS gehe, wird Gott mich, bildlich gesprochen, einmal auseinander nehmen und wieder neu zusammensetzen. Ganz nach dem Motto: „Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“
  3. Wenn eine theologische Hochschule, dann die THS.

Dass ich eine theologische Ausbildung mache, war zu dem Zeitpunkt schon klar. Also war es auch klar, dass es die THS ist. In dem Moment musste ich nur noch mein JA dazu geben.

11. Was hast du bisher am meisten gelernt? Wo hast du dich durch die Ausbildung verändert?

Meine Gottesbeziehung hat sich am meisten verändert. Sie ist viel intensiver geworden.

Dadurch änderten sich auch Lebenseinstellungen und Verhaltensweisen.

Am meisten habe ich auf jeden Fall über mich selbst gelernt, aber auch wie ich auf andere wirke und wie ich andere im Glauben begleite.

12. Wenn du dir eine typische Woche in 10 Jahren vorstellen würdest – du darfst ganz wild träumen – wie sähe sie aus?

Ich würde mit meinem Mann eine Gemeinde leiten und Menschen in ihrem Glauben begleiten und prägen. Das bedeutet viel Stress, weil jeden Tag irgendein anderer Termin ist, wir Ansprechpartner sind für alle, aber wir auch Lichtträger Gottes sein dürfen. Ja, meine Woche in 10 Jahren wird stressig sein, aber ich werde es lieben, weil es auch Leben bedeutet und weil ich weiß, dass Gott mich gebraucht. Dafür will ich für immer offen und bereit sein.

 

 

Und nun bist du dran:

 

Was ist DEINE Berufung von Gott?

 

4 thoughts on “Was muß ein angehender Pastor unbedingt lernen?”

  1. Liebe Inga und THS-Team,
    nachdem ich nun schon über Jahre hinweg Eure News-Letter erhalte,will ich einmal etwas ausführlicher etwas mitteilen.
    Wer über die Bibel redet,muss unweigerlich auch über Jesus Christus,den menschgewordenen Sohn Gottes sprechen.
    Er ist der >Mittelpunkt<,bei dem alle Fäden zusammenlaufen.Er ist das Ziel,zu dem alles hinstrebt,was die Bibel zu sagen hat.Dabei versucht die Bibel dem Betrachter mindestens drei Dinge über die Person Jesu deutlich zu machen,damit er begreifen kann,warum Jesus Christus so wichtig für jeden Menschen ist:
    * die Bedeutung der Göttlichkeit Jesu,
    * die Bedeutung seines Leidens Und Sterbens,
    * die Bedeutung seines Lebens.
    Die Bibel erklärt selbst am besten,warum der Mensch an diesem Jesus – genauso wenig wie an der Bibel selbst – vorbeigehen kann.Im Jahannis-Evangelium,in Kapitel 3,Vers 16 heißt es:"Also hat Gott die Welt geliebt,dass er seinen eingeborenen Sohn gab,damit alle,die an ihn glauben,nicht verloren werden,sondern das ewige Leben haben."
    Dieser Text,wohl eine der bekanntesten Bibelstellen,ist das"Evangelium in Kurzform genannt worden.Er enthält tatsächlich alles,was die Bibel uns nahe bringen will.Gott gab seinen einzigen Sohn,damit alle Menschen durch den Glauben an ihn wieder leben,sogar ewig leben können.Die Tragweite dieser Aussage wird erst dem richtig bewusst,der weiß,was es heißt,fürs Leben gerettet zu sein.
    Denn Christus ist schon zu der Zeit,als wir noch schwach waren,für uns Gottlose gestorben.Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen;um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben.Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin,dass Christus für uns gestorben ist,als wir noch Sünder waren.
    Römerbrief,Kapitel5,Verse 6 bis 8.
    Viele Grüße aus der Hauptstadt
    Pastor Bernd Nessel-Wagner ULC-Germany.

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