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THS Blog

Wenn Gott spricht, wird es immer besser!

 

Name: Rebecca K.

Alter: 18

Schulische Vorbildung: Abitur

 

1. Was sind deine Begabungen und Stärken?

Ich bin ein sehr fröhlicher, optimistischer und dankbarer Mensch. Mit meiner Freude oder persönlichen Worten kann ich gut Mitmenschen ermutigen und motivieren. Mir macht es Spaß, verschiedene Termine/ Veranstaltungen zu organisieren und ich bin sehr vielseitig interessiert sowie offen für Neues.

 

2. Was war dein Berufswunsch vor deiner Bekehrung? Was war deine Leidenschaft?

Ich wollte seit der 6. Klasse Lehrerin werden, da ich Schule sehr mochte, ich gerne mit Menschen arbeiten wollte, um ihnen zu helfen und sie zu unterstützen, wo ich kann… und um später als Missionarin in anderen Ländern zu arbeiten. Zwischendrin habe ich auch Psychologie in Erwägung gezogen, da mich dieses Fach sehr interessiert und viel mit meinem persönlichen Leben zu tun hat, jedoch habe ich bis zur 11. Klasse an dem Beruf der Lehrerin festgehalten.

 

3. Wie bist du von deinen Eltern und deinem Zuhause geprägt worden?

Ich bin in einem christlichen Elternhaus groß geworden und habe schon von Kindesbeinen an einen sehr lebendigen Glauben vorgelebt bekommen, wofür ich meinen Eltern unendlich dankbar bin. Sie haben mir dadurch das Wichtigste im Leben vermittelt! Mein Vater ist sehr barmherzig, hilfsbereit und leidenschaftlich in der Anbetung Gottes durch Musik und meine Mutter hat ein sehr starkes Gebetsleben sowie einen großen Glauben an Wunder. Beide haben mich dadurch in vielerlei Hinsicht geprägt.

 

4. Wann und wie hast du dich bekehrt? Wie kam der Sinneswandel, Pastor zu werden? Gab es eine bestimmte Situation als Auslöser?

Da mir Gott schon von klein auf als liebender Gott begegnet ist, der sich nach einer Beziehung zu mir sehnt und ich sehr gerne zu jeglichen Veranstaltungen gegangen bin, die in irgendeiner Weise mit Glauben zu tun hatten, würde ich sagen, dass mein Glaube schon sehr früh begonnen hat. Die Tiefe und das Verständnis für den Glauben haben sich natürlich in einem Prozess entwickelt und auch verändert (und tun sie immer noch ;)).
Doch ich würde auf alle Fälle sagen, dass ich mich schon im Grundschulalter bewusst für Gott entschieden habe.

Wie es dazu kam, dass ich mich letzten Endes doch gegen das Lehramtstudium entschieden habe?
Um Sport auf Lehramt zu studieren, muss man eine Sporteignungsprüfung machen, für die ich ca. ein halbes Jahr trainiert habe. Doch zwischen dem 1. und 2. Prüfungstermin hatte ich von Gott klar den Eindruck: Das ist nicht dein Weg; darin wirst du keine Erfüllung finden. Nach einigen Gebeten bin ich über GIVICI (da ich die Andachtsvideos geschaut habe) auf die THS Akademie gestoßen.

Ich bin im Vertrauen auf Gott erst gar nicht zum zweiten Prüfungstermin gegangen und hab mir 3 Monate später die THS Akademie beim Come-and-see Tag (CAST) angeschaut. Es gab sooo viele Bestätigungen für mich, dass das der richtige Weg ist.
Ein Punkt war zum Beispiel die Segnung am Ende.

Mich hat es überwältigt, wie Inga mir zugesprochen hat: „Gott möchte dich in alle Welt aussenden und dir die richtige Person an die Seite stellen.“

In der vierten Klasse haben wir im Kindergottesdienst um den Heiligen Geist gebetet und ich hatte damals klar den Eindruck, dass Gott mir sagt: „Ich möchte dich in alle Welt aussenden.“ Die Leiterin, die auch für mich gebetet hat, hatte denselben Eindruck.
Zu Gott habe ich dann immer gesagt: „Ich will das machen, was du von mir willst, aber bitte schenk doch, dass ich das nicht allein mache.“ Inga konnte von all dem ja nichts wissen; beim CAST habe ich nichts davon erwähnt. Und dann spricht sie genau in diese Situation das Wort Gottes hinein. Noch ein oder zwei Jahre vorher habe ich überlegt, ob Gott das immer noch so meint und dann kam hier die Bestätigung und Ermutigung daran festzuhalten. Und zusätzlich die Zusage: „Ich sehe dich. Und ich werde dir die richtige Person an die Seite stellen.“

Gottes Wege sind manchmal unergründlich, aber durch Momente wie diese weiß ich, dass ich an einen Gott glaube, der treu ist und der so viel mehr sieht, als ich es kann.

Sport bewegt mich immer noch (im wahrsten Sinne des Wortes ;)), aber noch viel mehr bewegt mich die tiefe Liebe und Freude, die Gott mir schenkt! Und Sport und Glaube kann man super kombinieren – mal sehen, was daraus noch entsteht.

 

5. Hast du nicht Sorge, als Pastor ein ziemlich langweiliges und anstrengendes Leben zu führen? Verzicht, hohe moralische Ansprüche, ständig nervige Menschen oder sogar Arbeitslosigkeit?

Ich wurde schon manchmal gefragt, ob ich mit meinem Abi nicht einen besser bezahlten oder angeseheneren Beruf machen möchte. Aber den tiefen Frieden, den ich bei dieser Entscheidung bekommen habe, der ist unbezahlbar und so viel mehr wert als Geld. Ich möchte in Menschen investieren und nicht in Besitz, der so schnell vergeht und mich letzten Endes innerlich leer lässt.

Langeweile ist für mich dann da, wenn man nichts zu tun hat und unterfordert ist – und als Pastor hat man immer was zu tun und unterfordert bin ich dann, wenn ich zu klein träume.

Anstrengend wird es dann, wenn es um MEINEN Erfolg, MEINE Gemeinde geht, ICH im Mittelpunkt bin und alles aus MEINER Kraft geschieht. Doch wenn ich mir bewusst bleibe, dass es um GOTTES Verherrlichung, Ehre und Geschichte geht, ER im Mittelpunkt ist und es alles aus SEINER Kraft geschieht, dann ist das eine wichtige Grundlage, um effektiv SEIN Reich zu bauen, aber auch um zu merken, dass ich ein Mensch sein darf, der auch Ruhe braucht.

 

6. Kannst du als Unternehmer oder Politiker nicht genauso effektiv das Reich Gottes bauen wie als Pastor?

Ja klar, schließlich sollten alle Christen Vollzeit- und nicht Teilzeit- Christen sein. Da wo Gott uns hineingesät hat, sollen wir blühen! Das geht überall, ganz egal wo wir sind!
Für mich persönlich (mit meinen Begabungen und meiner Leidenschaft) ist Pastorin der Weg, durch den ich am effektivsten Reich Gottes bauen kann.

 

7. Was muss ein angehender Pastor unbedingt lernen?

1. Ruhe

Ich nenne meine Zeit mit Gott auch sehr gerne „Quality time“, weil sie genau das sein sollte: Eine Zeit voller Qualität. Ganz persönlich. Ermutigend, spannend, echt, lebensverändernd. Bei mir selbst merke ich, dass sie mitunter ein treibender Motor für meine Arbeit mit Gott und für sein Reich ist. Aus dieser Fülle, die Gott mir schenkt, kann ich dann auch anderen weitergeben, mit was Gott mich gefüllt hat, ohne dabei selber auf der Strecke zu bleiben.

2 . Kultur prägen und leiten

Als angehender Pastor sollte man unbedingt lernen, einen Unterschied zu machen! Eine Kultur kann ich dadurch prägen, indem ich etwas vorlebe.

Wenn ich als Pastor einen dienenden/ evangelistischen/ fröhlichen/ gastfreundlichen oder sonstigen Lifestyle (vor-)lebe, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass viele der Gemeindemitglieder das übernehmen.

3. Grenzen setzen

Die richtigen Prioritäten zu setzen bleibt vermutlich eine Lebensaufgabe, aber man kann sich darin üben und lernen, an den richtigen Stellen „Nein“ zu sagen, um nicht von der Arbeit überwältigt zu werden und um eine gesunde Balance zwischen Körper, Seele und Geist zu finden.

4. Zeitmanagement und Selbstachtsamkeit

Überblick bewahren und dran denken, dass man immer noch ein Mensch ist und keine Maschine 😉

 

8. Viele Pastoren träumen vom großen Durchbruch und Gemeindewachstum und werden enttäuscht. Einige steigen aus. Woran liegt das deiner Meinung nach?

Ich denke, das liegt an verschiedenen Punkten:

1. Fokus auf „außen“ statt „innen“

Viele Pastoren fangen irgendwann an, sich über Mitgliederzahlen o.ä. zu definieren und vergleichen, dabei geht es darum nicht! Wir bauen schließlich GEMEINSAM Gottes Reich 😉

Total wichtig ist, dass wir echte Jünger ausbilden, die wiederum dann ein Herz bekommen, um die Liebe Jesu weiterzutragen.

Jesus hatte 12 Jünger, denen er intensiv gezeigt hat, was es bedeutet, ihm nachzufolgen. Eine Gemeinde sollte eine gesunde Balance haben, zwischen
a) Dem Suchenden begegnen und daraus einen Glaubenden machen
b) Aus dem Glaubenden einen Nachfolger Jesu machen
c) Aus dem Nachfolger einen „Jüngermacher“ hervorbringen

2. Fokus auf dem ICH statt auf dem WIR

Als Pastor muss man sich im Klaren sein, dass man nicht für alles verantwortlich sein kann, was in der Gemeinde passiert. Nur als Team kann man effektiv eine Gemeinde voranbringen

3. Fokus auf dem Fallen, statt auf dem Aufstehen

Was einen Sieger von einem Verlierer unterscheidet: Er steht einmal mehr auf. Das ist nicht immer leicht, aber hat Gott uns nicht Seine Auferstehungskraft zugesichert?
„Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden.“ (Epheser 3,20)
Aus Fehlern sollten wir lernen und versuchen nach vorne zu schauen. Niemand ist perfekt, aber das sollte kein Grund sein aufzugeben. Trauer blickt zurück, Sorge schaut sich um, Glaube blickt nach oben!

4. Fokus auf dem „Für“ statt dem „Mit“

So leicht passiert es, dass wir viel für Gott, aber wenig MIT ihm tun. Gott sollte mein Gegenüber in allen Entscheidungen meines Lebens sein und dafür ist die Beziehung zu ihm so wichtig!

5. Fokus verloren

Wir verlieren den Fokus, wenn wir die „Quality Time“ mit Gott nicht mehr als solche leben. Wenn es nicht mehr um Gott, sondern um Anerkennung, Macht o.ä. geht, dann haben wir definitiv den Fokus verloren. Da hilft es sich Ruhe zu nehmen, um sich zu besinnen. Nicht umsonst haben wir den Sabbat als Ruhetag geschenkt bekommen 😉

 

9. Warum hast du dich entschieden, bei der THS-Akademie deine Ausbildung zu machen und nicht an einer anderen theologischen Hochschule?

Ich liebe die Vielfalt der Meinungen, die ich hier finden kann und gleichzeitig die starke Verbundenheit, die wir durch Jesus haben.

Da die THS eine überkonfessionelle Hochschule ist, bekommt sie mit ihrem Praxisteil einen Einzigartigkeitscharakter. Theologie ist für mich dann relevant, wenn ich sie anwenden kann und das wird hier definitiv gelehrt und gezeigt!

 

10. Was erwartest du von den nächsten drei Jahren?

Ich wünsche mir, dass mich die nächsten drei Jahre in vielerlei Hinsicht positiv prägen:
– Dass mein Charakter geschliffen wird und ich Jesus ähnlicher werde
– Dass ich lerne kraftvoll zu predigen
– Dass meine Beziehung zu Jesus noch tiefer wird und ich dadurch viele Leute inspirieren kann
– Dass ich bisher unentdecktes und/oder ungenutztes Potential entfalten kann
– Dass Gott mir immer klarer eine Vision zeigt, wie es weitergeht und was nach den drei Jahren dran ist

 

11. Wenn du dir eine typische Woche in 10 Jahren vorstellst – du darfst ganz wild träumen – wie sähe sie aus?

Gemeinsam mit meinem Mann bin ich im Bereich der christlichen Sportarbeit aktiv und wir sind immer mal wieder in verschiedenen afrikanischen Ländern, um dort zu unterrichten, christliche Sportarbeit aufzubauen und Gemeinden, aus Hauskirchen entstehend, zu gründen.
Aber wie ich Gott kenne, hat er vermutlich was ganz anderes im Sinn – etwas das so viel besser ist als alles, was ich mir vorstellen könnte.

 

Und nun bist du dran:

Was ist DEINE Berufung von Gott?

 

1 thought on “Wenn Gott spricht, wird es immer besser!”

  1. Liebe Rebecca,
    mich verbindet seit den Aufbaujahren sehr viel mit THS. Ich habe mit Leidenschaft geholfen die Räume für die Akademie zu schaffen. Wenn ich jetzt gerade etwas Ruhe finde, deinen Bericht zu lesen, bin ich überwältigt und beeindruckt von der Tiefe deiner Gedanken. Ebenso beibdruckt mich die Festigkeit und Leidenschaft deines Glaubens und der Vision für Dein Leben. Und ich freue mich sehr darüber. Auch kommt Freude in mir auf…meine Arbeit in den Aufbau von THS hat sich gelohnt. Hat sich durch … DICH…gelohnt.
    Ich wünsche Dir von Herzen gesegnete Studienjahre in dem schönen Bingen am Rhein.
    Herzlichst Bruno Kreuzberger

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